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Die Nationalparks von Japan

Genießen Sie die wahrhaftige Natur von Shiretoko bis Fujisan

Wohin soll Ihre Reise gehen?

Erleben Sie die schönsten Nationalparks von Japan

Von Hokkaido bis Kyushu – genießen Sie fesselnde Naturschauspiele

Zu Ihrer Japan-Reise gehört der Besuch eines oder mehrerer Nationalparks unbedingt dazu. Die vielfältigen Landschaften formen einzigartige Reservate und Naturschutzgebiete. Insgesamt erstrecken sich von der Nordspitze von Hokkaido bis zum äußersten Süden von Kyushu 34 Nationalparks, die fast 6% der Landesfläche von Japan einnehmen. Sie lernen auf ausgiebigen Trekking-Touren, entspannten Wanderungen und abenteuerreichen Bootstouren die üppige Natur hautnah kennen. Die Nationalparks bieten abwechslungsreiche Unternehmungen an: So kommen aktive Besucher ebenso auf Ihre Kosten wie Entdecker, die es langsamer und beschaulicher mögen.

Tourlane vermittelt Ihnen den idealen Reisespezialisten, um die schönsten Nationalparks in Japan zu bereisen. Unsere Experten stellen nach Ihren Wünschen ein individuelles Reiseprogramm zusammen.

Kombinieren Sie die Besuche der Nationalparks mit weiteren Highlights. Konzentrieren Sie sich auf eine Region oder unternehmen Sie eine ausgiebige Rundreise durch die japanischen Inseln. Jede Region und Präfektur zeichnet sich durch eine einzigartige Flora und Fauna aus. Vulkane, schneebedeckte Berge und traumhafte Strände garantieren eine abwechslungsreiche Reise in Japan. 

Die Reiseexperten fertigen die Reise zu den Nationalparks individuell für Sie an. Transfers, Unterkünfte und Eintritte zu den Parks stehen vor Reiseantritt bereits fest und werden von der Reiseleitung organisiert. Sie können sich dann ganz auf das reizvolle Land einlassen und es mit allen Sinnen genießen. 

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Der Nikkō-Nationalpark

Paradies aus Vulkangestein, tiefen Wäldern und buddhistischen Schreinen

Im Nikko-Nationalpark entfaltet sich Japan in all seiner landschaftlichen und kulturellen Schönheit. Der Park im Herzen der Region Kanto ist eines der Zentren für japanischen Buddhismus und Shintoismus. Lassen Sie sich den weltbekannten Toshogu-Schrein nicht entgehen. Die reichen Verzierungen und seine makellose Architektur bestehen seit 1617 und gehören zum UNESCO Weltkulturerbe.

Pinien, Ahornbäume und Sicheltannenwälder verwandeln die Umgebung in eine traumhafte Landschaft. Schnüren Sie die Wanderschuhe! Im Nikko-Nationalpark warten unzählige und gut ausgeschriebene Wanderwege auf Sie. Die Besuchszentren geben Ihnen viele Informationen an die Hand, die Ihnen tiefe Einblicke in die üppige Flora und Fauna gewähren.

Ein weiteres Highlight ist der Chuzenji-See, der am Fuße des heiligen Vulkans Nantai liegt. Genießen Sie die Ruhe auf gemächlichen Bootstouren. Vielleicht sehen Sie vom See aus einen der Japanmakaken, eine endemische Affenart. Die zahlreichen Feucht- und Sumpfgebiete im gesamten Nikko-Nationalpark sind die Heimat von verschiedenen Lilienarten und fleischfressenden Pflanzen.

Besonders schön sind hier die Herbstmonate von September bis Ende Oktober, wenn die Laubbäume im Nikkon-Nationalpark ein rot-gelbes Farbspektakel veranstalten. Den Eingang zum Park erreichen Sie über die kleine Stadt Nikko im südlichen Teil des Parks. 

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Der Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark

Wahrzeichen Japans: Von Mount Fuji bis zum Hakone-Schrein

Zu den bedeutendsten und schönsten Nationalparks in Japan gehört zweifelsohne der Fuji-Hakone-Izu Nationalpark. Mount Fuji (jap. Fujisan) ist einer der bekanntesten Vulkane überhaupt. Seine symmetrische Form und seine religiöse wie kulturelle Bedeutung machen ihn für viele Reisenden zum Inbegriff Japans.

Der Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark befindet sich nur wenige Kilometer westlich von Tokio in Zentral-Honshu. Fünf Seen umgeben den ikonischen Vulkan im Norden. Sie bilden die Fünf-See-Region (Fuji-go-ko). Die Seen sind der ideale Ausgangsort, um den Fuji aus allen Perspektiven zu bewundern und zu fotografieren. Nutzen Sie dafür Bootstouren oder genießen Sie einfach ein Bad mit herrlicher Aussicht auf den Fuji.

Im Nationalpark warten weitere Highlights auf Sie: Lernen sie ein Stück japanische Badekultur in den Onsen (heiße Thermalquellen) kenne. Lauschen Sie auf Spaziergängen durch Ahornwälder der Izu-Drossel und nehmen Sie die feinen Düfte der japanischen Aster und Wildrosen wahr.

Ein absolutes Muss ist eine Bootstour auf dem See Ashi am Berg Hakone. Von hier aus entdecken Sie den berühmten feuerroten Hakone-Schrein (ein Torii), der sich leuchtend von den bewaldeten Ufern abhebt. Anschließend begeben Sie sich in luftige Höhe und pendeln mit der Seilbahn zur Spitze des Hakone. 

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Der Shiretoko Nationalpark

Unterwegs zwischen Eisschollen, Vulkanen und Braunbären

Der Shiretoko Nationalpark führt Sie in den äußersten Norden der japanischen Insel Hokkaido. Er gilt als besonders ursprünglich und unberührt. Nur wenige Straßen führen tief in den Park hinein. Gerade wenn Sie an mehrtägigen Trekking-Reisen interessiert sind, bietet der Nationalpark die optimalen Rahmenbedingungen.

Dominiert wird die Shiretoko Halbinsel von einer Vulkankette, zu deren Füßen eine üppige und artenreiche Vegetation gedeiht. Besonders beeindruckend ist die Küstenlinie: Hier fallen die Klippen bis zu 100 Metern hinab und tosende Wasserfälle stürzen in das Ochotskische Meer. Sollte Sie in den rauen Wintermonaten im Shiretoko Nationalpark unterwegs sein, können Sie auf Drifteis-Wanderungen die südlichsten Eisschollen der Arktis beobachten.

Die Tierwelt ist atemberaubend: Braunbären, japanische Hirsche und Füchse durchstreifen die von Eichen und Kiefern durchzogenen Wälder. In den höheren Lagen des Mount Shiretokos und des Mount Rausudake finden Sie eine alpine Vegetation vor, die Sie auf spannenden Klettertouren und Trekking-Ausflügen kennenlernen können.

Lohnenswert ist eine Tour entlang des Gebirgspasses Shiretoko-toge. Der Pass verbindet die Orte Uturo und Rausu. Sie genießen auf der etwa 30 Kilometer langen Strecke einen unbeschreiblichen und emotionalen Ausblick auf den Mount Shiretoko. Im Nationalpark kommen vor allem Naturfreunde und sportlich ambitionierte Reisende auf ihre Kosten. Die Wege sind nicht immer einfach und erfordern häufig Routine beim Wandern und Klettern. Belohnt werden Sie mit unvergesslichen Naturschauspielen. 

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Der Ogasaware Nationalpark

Machen Sie sich auf den Weg zu den „Galapagosinseln des Ostens“

Die vulkanische Inselgruppe Ogasawara ist gleichzeitig der Ogasawara Nationalpark. Dank seiner endemischen Tier- und Pflanzenwelt wird diese einzigartige Region im Pazifischen Ozean auch als die „Galapagosinseln des Ostens“ bezeichnet. Die abgeschiedene Lage ermöglicht es, dass 40% aller Pflanzenarten nur hier vorkommen.

Allerdings suchen Sie größere Landtiere (fast) vergebens. Der Ogasawara Nationalpark ist vor allem für Freunde seltener Pflanzen ein Paradies. Grundsätzlich herrscht hier eine tropische Vegetation, in der sich Urwald mit Buschlandschaften abwechselt. Ogasawara wird besonders für die Unterwasserwelt geschätzt.

Hier begegnen Ihnen Delfine, schillernde Korallen und unzählige farbenfrohe Fischschwärme. Keine Frage, dass Sie unbedingt auf Schnorchel- oder Tauchexpedition gehen sollten.

Planen Sie Ihren Besuch des Ogasawara-Nationalparks weit im Voraus. Nur aller sechs Tage setzt eine Fähre von Tokio aus zu der 1.000 Kilometer entfernten Inselgruppe über. Eine Flugverbindung gibt es nicht. Auf der Hauptinsel Chichijima stehen ausreichend Unterkünfte zur Verfügung. Nehmen Sie die längere Anreise in Kauf, dann begrüßt Sie einer der schönsten Nationalparks in Japan mit türkisblauem Meer und goldener Sonne.

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Der Unzen-Amakusa-Nationalpark

Erleben Sie einen der facettenreichsten Nationalparks der japanischen Inseln

Seit 1934 zählt der Unzen-Amakusa-Nationalpark in der Region Kyushu zu den Naturschutzgebieten Japans und ist somit einer der drei ältesten Nationalparks des Landes. Das vorherrschende feuchtwarme Klima, die milden Temperaturen und kühlen Seebrisen kreieren eine abwechslungsreiche Landschaft. Sie setzt sich aus japanischen Zedern, Zypressen, Ahornbäumen und Rotpinien zusammen.

Auf den dazugehörigen Amakusa-Inseln befinden sich überwiegend dichte Wälder aus Eiche und Kastanien. Das gesamte Jahr über bieten die wildromantischen Wälder und die Gebirgszüge um den Mount Unzen farbenprächtige Spektakel, die eher märchenhaft als natürlich wirken.

Die vulkanische Natur des Unzen verändert sich stetig. Neue Krater und Gipfel formen sich. Es entstehen neue Onsen, die heißen Thermalquellen, die Sie für entspannte und gesundheitsfördernde Bäder nutzen können. Ein wahres Wunder der Natur bestaunen Sie bei den acht Jigoku-Thermalquellen. Jede Quelle zeigt sich in einer anderen Variante – mal kobaltblau, mal tiefrot, mal als Schlammbad und mal als Geysir.

Diese Quellen sind nicht zum Baden geeignet, da sie Temperaturen von mehr als 80 °C erreichen können. Ihre Augen und Ihre Kamera erfreuen sich dennoch an ihnen. Der Unzen-Amakusa-Nationalpark entführt Sie in eine harmonische Welt, die Vulkane, seichte Sandstrände und tiefe Wälder miteinander vereint.