Die schönsten Nationalparks von Sri Lanka

Erleben Sie asiatische Elefanten und scheue Leoparden im tropischen Dschungel

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Von den Horton Plains bis zum Wilpattu-Nationalpark

Individuell durch Nationalparks von Sri Lanka reisen

Nationalparks gehören auf Sri Lanka fest zur Geschichte des Inselstaats dazu. Bereits im dritten Jahrhundert wurden unter König Devanampiya Tissa die ersten Schutzgebiete ins Leben gerufen – seiner buddhistischen und naturverbundenen Weltsicht sei Dank! Auf Sri Lanka erleben Sie 14 ausgewiesene Nationalparks, die Ihnen eine facettenreiche und faszinierende Wildnis nahebringen. Sri-lankische Leoparden, asiatische Elefanten, seltene Lippenbären und beinahe unsichtbare Sumpfkrokodile sind nur einige der Highlights. Starten Sie jetzt Ihre individuelle Expedition! Über unseren Schnell-Fragebogen können Sie unverbindlichen Angebote unserer Reisespezialisten anfordern. 

Sri Lankas Nationalparks zählen zu den absoluten Hotspots für endemische Tier- und Pflanzenarten. Von 15.000 km² Waldfläche (1/5 der Inselfläche) stehen 10% unter rigorosem Naturschutz und sind für Besucher unzugänglich. Ihre Reisen durch die Nationalparks bestreiten Sie – in aller Regel – auf einer Jeep-Safari.

Unsere Reisespezialisten organisieren für Sie kundige Fahrer und passionierte Tracker (Guides), die Ihren Wissensdurst stillen. Vor allem im südlichen Teil Sri Lankas befinden sich viele der schönsten Nationalparks. Auf einer individuellen Rundreise lernen Sie so die wilden Schätze innerhalb weniger Transferkilometer kennen.

Tourlane arbeitet eng mit professionellen Reisespezialisten zusammen. Diese planen Ihren individuellen Besuch der Nationalparks, organisieren Transfers, Jeep-Safaris und Unterkünfte. Selbstverständlich können Sie sich Ihre ganz eigene Route heraussuchen. Alle Nationalparks auf Sri Lanka sind ausschließlich auf geführten Jeep- oder Boot-Safaris erkundbar. Am entspanntesten und sichersten ist es, die Touren frühzeitig über unsere Spezialisten zu buchen, da Preise vor Ort stark abweichen können. Von der Hauptstadt Colombo, der Königsstadt Kandy oder den größeren Küstenstädten sind alle Naturreservate innerhalb kurzer Anfahrtszeiten per Zug oder Bus erreichbar. 

Nebel im morgengrauen im horton plains nationalpark

Riskieren Sie einen Blick vom Ende der Welt

Der Horton-Plains-Nationalpark

Der Horton-Plains-Nationalpark gehört zu den wohl spektakulärsten Gebieten auf Sri Lanka. Anders als die von tropischen Regenwäldern durchzogenen Reservate, sind es karge Graslandschaften und mystische Bergnebelwälder, die die Plains durchziehen. Für Sie hält der Nationalpark eine besondere Überraschung parat – Sie können ihn frei zu Fuß auf Wander- und Trekkingrouten erkunden. Weder Guides noch Fahrzeuge sind hier vorgeschrieben. Auf kurzen (6 km) bis mittellangen Routen (ca. 22 km) erreichen Sie den zweit- und dritthöchsten Gipfel Sri Lankas, den Kirigalpota (2389 m) und den Thotupola Kande (2357 m).

Die Horton Plains liegen zentral im südlichen Teil von Sri Lanka auf etwa 2000 Metern Höhe. Stellen Sie sich am besten auf vergleichsweise milde Temperaturen von 16°C bis ca. 26 °C ein. Packen Sie gute Wanderschuhe, ausreichend Proviant und Trinkwasser ein. Vom Besuchszentrum an der B512 führt ein neun Kilometer langer Rundweg durch den Horton-Plains-Nationalpark.

Den Park erreichen Sie am einfachsten per Zug nach Ohiya, von wo aus Sie direkt mit Ihrer Reise durch die Plains beginnen. Meiden Sie einen Besuch zwischen Mai und Juli, da starker Regen viele Wanderwege und Routen unpassierbar macht.

Die Horton Plains gehören nicht zu den Nationalparks auf Sri Lanka, die mit ausgiebigen Safaris locken. Wildtiere gibt es dennoch reichlich: Mit viel Glück gelingt es Ihnen, einen Sambar-Hirsch zu erblicken. Unzählige Affenarten, darunter Weißbartlangur und Schlankloris, machen mit ihrem Geschrei schnell auf sich aufmerksam. Das größte Highlight jedoch ist der Park selbst. Den besten Blick auf ihn genießen Sie von „World's End“, ein schwindelerregender Steilabhang, der über 1.000 Meter in die Tiefe fällt. Bei klarer Sicht und perfekten Wetterverhältnissen erblicken Sie sogar den Indischen Ozean. 
 

Einsamer elefant im udawalawe nationalpark

Auf Reise im Land der Elefanten

Der Udawalawe-Nationalpark

Durch den Udawalawe-Nationalpark blicken Sie auf ein ganz eigenes Sri Lanka. Eines, das mitreißt und doch ausgeglichen wirkt. Für dieses Wechselbad der Gefühle ist die beeindruckende Elefantenpopulation verantwortlich. Schätzungsweise 600 Dickhäuter durchstreifen die dürren Landschaften von Grasland und Dornenbuschsavanne. Seit 1972 gehört das Gebiet rund um den Udawalawe-Stausee zu den Nationalparks und ist mittlerweile eines der größten. Mit dem Jeep und einem kundigen Tracker geht es für Sie von Wasserloch zu Wasserloch, um den besten Blick auf die gemächlichen Geschöpfe zu erhaschen.

Wie in den meisten Nationalparks auf Sri Lanka besichtigen Sie den Udawalawe-Nationalpark ausschließlich auf einer Jeep-Safari, ganztags oder halbtags. Zu empfehlen sind die Morgen- und Nachmittagsstunden während der Trockenzeit von Mai bis Juli. Dann ziehen die Elefantenherden an die Wasserlöcher, um sich zu erfrischen.

Der Park liegt in zentraler Lage am südlichen Zipfel der Insel zwischen den Provinzen Uva und Sabaragamuwa. Nur 200 km von der Hauptstadt Colombo und 70 Kilometer vom Badeort Tangalle entfernt ist das Naturreservat schnell zu erreichen. Bus- und Zugverbindungen gibt es reichlich. Der ideale Ausgangsort für eine Reise durch den Park ist der Hauptort Udawalawa.

Das 31.000 Hektar große Schutzgebiet lockt nicht nur mit Elefanten. Von flinken Mungos über drachenähnliche Warane bis hin zu riesigen Herden Wasserbüffel – seien Sie bestens gerüstet für eine nie langweilig werdende Foto-Safari. Für Hobby-Ornitologen empfiehlt sich eine Reisezeit von November bis März, wenn tausende Zugvögel im Udawalawe-Nationalpark rasten. Hatten Sie kein Glück bei den Elefantenbeobachtungen? Dann statten Sie dem „Elephant Transit Home“ einen Besuch ab. Hier erfahren Sie alles über die Pflege von verwaisten und verletzten Elefanten und beobachten die grauen Riesen in einem großen Freigehege. 

Axishirsche im wilpattu nationalpark

Bahnen Sie sich Ihren Weg durch das Dickicht von Sri Lanka

Der Wilpattu-Nationalpark

Wilpattu – das „Land der Seen“. Der größte Nationalpark Sri Lankas besitzt über 60 Seen. So ist es nicht verwunderlich, dass Sie hier die höchste Diversität an Flora und Fauna erleben. Dichte Dschungel verwandeln das Naturreservat in ein Füllhorn an spektakulären Pflanzen: Edelhölzer wie Ceylonisches Eisenholz oder Ebenholz, Heilpflanzen und Blumen, die in tausend Farben leuchten. Der Wilpattu-Nationalpark steht auch für Sri Lankas junge Vergangenheit. Während der Bürgerkrieg im Norden der Insel tobte, bot der Dschungel Unterschlupf für Rebellen und wurde geschlossen. Erst seit 2010 steht er wieder für Besucher offen.

Das Schutzgebiet ist ausschließlich per geführter Jeep-Safari zu erkunden. Häufig starten die Expeditionen im Küstenort Puttalem oder in Anuradhapura – beide Startorte liegen etwas mehr als 20 km entfernt. Buchen Sie am besten mit unseren Reisespezialisten eine Tour mit professionellen Guides im Voraus.

So haben Sie die beste Preiskontrolle und können sich auf gut ausgebildete Tracker verlassen. Planen Sie für eine Jeep-Safari mindestens einen halben Tag ein. Als Reisezeit eignen sich besonders die Winter- und Frühlingsmonate. Die Temperaturen sind angenehm und Niederschläge halten sich in Grenzen.

Kopf hoch, wenn Sie während einer Safari im Wilpattu-Nationalpark nicht alle der hier lebenden Tiere beobachten. Der dichte Dschungel und die schier undurchdringlichen Monsunwälder bieten Leoparden, Lippenbären, Rotwild und auch einigen Elefanten viele Unterschlupfmöglichkeiten. Genießen Sie den Wilpattu-Park mit allen Sinnen – atmen Sie die Luft der feuchten Wälder, lauschen Sie dem trillernden Singsang der Vögel. Die Randgebiete sind wesentlich karger und Sie überschauen große Gebiete des Nationalparks bereits aus der Ferne.

Stausee des gal oya nationalparks auf sri lanka

Entdecken Sie Sri Lanka aus einer anderen Perspektive – per Boot und zu Fuß

Der Gal-Oya-Nationalpark

Im Gal-Oya-Nationalpark ticken die Uhren noch anders. Große Touristenströme gibt es nicht. Hier kann an vielen Stellen zurecht der Begriff „unberührte Natur“ verwendet werden. Das Herzstück des Parks ist – neben der bunten Flora und Fauna – der alles dominierende Senanayaka Samudra Stausee, der sich seit der Schließung des Staudamms zu einem fabelhaften Biotop für unzählige Tier- und Pflanzenarten entwickelte. Der Gal Oya Nationalpark liegt im Osten Sri Lankas, rund 50 Kilomter von der Küste entfernt.

Ihre Tour starten Sie in Inginiyagala, der einzige Eingang zum Park. Sie entdecken die sagenhafte Landschaft vom Wasser aus. Eine Boot-Safari mit kundigen Guides führt Sie zu den versteckten Buchten des Stausees.

Die umliegenden Bergketten wirken furchteinflößend und romantisch zugleich. Mit etwas Glück können Sie vereinzelte Elefantengruppen an den Ufern beobachten oder Wildkatzen wie Leoparden entdecken, die über dicke Äste balancieren. Die wilde Szenerie, die den ruhigen Stausee säumt, ist das wahre Highlight Ihrer Reise durch den Gal-Oya-Nationalpark.

Alternativ können Sie mit unseren Reisespezialisten eine kombinierte Safari buchen. Nach der Bootstour erforschen Sie weitere Ecken per Fuß auf einer geführten Wanderung. Die beste Besuchszeit ist im Frühling und Sommer, da der Ostteil Sri Lankas durch den Wintermonsun bestimmt wird. Begegnungen mit Elefanten sind zwischen März und Juli am wahrscheinlichsten. 

Leopard im yala nationalpark

Schön, agil und scheu: Leoparden sorgen für magische Moment

Der Yala-Nationalpark

Der Yala-Nationalpark besitzt den größten Bestand an Leoparden auf Sri Lanka. Sind Sie fasziniert von den Raubkatzen? Dann ist das Yal- Schutzgebiet im Südosten Sri Lankas genau das Richtige für Sie. Auf Jeep-Safari entdecken Sie entlang der gut 100 Kilometer langen Gesamtstrecke zahlreiche Futter- und Wasserstellen, an denen sich Leoparden und andere Säugetiere aufhalten. Nur 20% des Nationalparks sind für Besucher zugänglich. Dies dient dem Schutz der Wildnis, aber auch zum Erhalt der buddhistischen Tempelruinen, die dem im zweiten Jahrhundert regierenden Königreich Ruhuna zugeordnet werden.

Den von Monsunwäldern in den Randgebieten und Dornenbuschsavannen geprägten Yala-Nationalpark erreichen Sie vom südlich gelegenen Tissamaharama (kurz: Tissa) aus – dem offizielle Parkeingang.

Geführte Jeep-Safaris bilden die einzige Möglichkeit, den Park zu erkunden. März bis Juli sind die lohnendsten Monate für einen Besuch. Nutzen Sie die Morgen- oder Abendstunden. Dann zeigen sich die scheuen Leoparden am häufigsten. Auch Sumpfkrokodile, Axishirsche und zahlreiche Affenarten sind zu diesem Zeitpunkt aktiv.

Gestalten Sie eine intensive und abwechslungsreiche Zeit für Tierbeobachtungen. Kombinieren Sie Besuche verschiedener Nationalparks in Sri Lanka. Die Horton Plains, der Udawalawe- und der Yala-Nationalpark lassen sich perfekt miteinander verbinden. Unsere Reisespezialisten erstellen mit Ihnen ein individuelles Programm, um jeden Park ausgiebig zu bereisen. Beachten Sie, dass der Yala-Nationalpark in der Trockenzeit zwischen August bis Mitte Oktober geschlossen bleibt.

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