Inspiration

Eine Woche Irland - Wohin?

Die grüne Insel erwartet Sie mit einer Vielzahl an pittoresken Städtchen, mächtigen Klippen und der nötigen Portion Lokalkolorit.

Sie haben eine Woche Zeit und möchten diese nutzen, um endlich einmal die grüne Insel kennenzulernen? Sie wissen jedoch nicht so recht, wo Sie anfangen und welche Orte Sie überhaupt ansteuern sollten? Kein Problem, wir haben hier Tipps für Ihren ersten Irland-Besuch zusammengestellt.

Dublin

Die Hauptstadt ist gleichzeitig der beste Ausgangspunkt für eine Rundreise. Schlendern Sie zum Dublin Castle aus dem 13. Jahrhundert, zur noch älteren St. Patrick’s Cathedral, durch die unterschiedlichsten Museen, deren Eintritt im Übrigen kostenlos ist, und entspannen Sie anschließend in einer der zahlreichen Grünanlagen, die die Stadt durchziehen. Besonders empfehlenswert sind hier die etwas versteckt gelegenen Iveagh Gardens – die auf eine 300 Jahre alte Geschichte zurückblicken – sowie die Oase im Zentrum: St. Stephen’s Green mit idyllischem See. Bei einer abendlichen Pubtour erfahren Sie mehr über die literarische Seite der Stadt, musikalische Highlights oder historische Begebenheiten und natürlich die hiesige Biertradition. Sláinte!
Apropos Pub, wahrscheinlich werden Sie nirgendwo sonst auf der Welt so leicht Menschen kennenlernen, die Sie sogleich mit an ihrer Geschichte teilhaben lassen. Ganz getreu dem Motto: Fremde sind Freunde, die man noch nicht kennengelernt hat. Sollte Ihnen nach ein wenig mehr Ruhe sein, spazieren Sie durch die nahegelegenen entspannten Küstenorte Howth oder Dalkey.

Kilkenny

Das Städtchen, das nur etwa 90 Autominuten von Dublin entfernt liegt, ist zwar vor allem für das gleichnamige Bier bekannt, aber auch für seinen historischen Charme. Das Kilkenny Castle, das ein Zeugnis der normannischen Besatzung der Stadt ist, befindet sich auf einer kleinen Anhöhe und beherbergt unter anderem auch die Long Gallery, die Hunderte Objekte umfasst. Überhaupt ist der Ort ein kleines Künstlerdomizil. In den verwinkelten Gassen werden Sie überall auf hübsche Geschäfte treffen, in denen Sie Gemälde, Schmuck und Kunsthandwerk erstehen können. Beim Kilkenny Arts Festival, das seit 1974 jedes Jahr für 10 zehn Tage im August stattfindet, wird die Stadt selbst zur Bühne. Bei Musik, Tanz und Schauspiel können Sie sich auch einen Schluck des angeblich ältesten Biers des Landes gönnen: Die Wurzeln der Smithwick-Brauerei gehen bis ins Jahr 1231 zurück.
Statten Sie auch dem wohl bekanntesten Gasthaus der Stadt, dem Kyteler’s Inn, einen Besuch ab. Das Gebäude soll das älteste des Ortes sein und einst der ersten in Irland verurteilten Hexe Alice Kyteler gehört haben.

Limerick

Durch Limerick schlängelt sich der Fluss Shannon, von dessen Ufer aus sich die Altstadt ausbreitet. Nutzen Sie den Vormittag, um das King John’s Castle und die St. Mary’s Cathedral zu erkunden. Von hier aus werden Sie auch die typischen gregorianischen Häuser erblicken. Verlassen Sie dann den historischen Kern, können Sie auf den Spuren Frank McCourts wandeln. Schließen Sie sich einer der Touren an, die durch die Kulissen führen, die der Autor in seinem autobiografischen Roman “Die Asche meiner Mutter” beschrieb, und erfahren Sie mehr über das hiesige Leben in den 30er und 40er Jahren. Abgesehen davon, ist auch Limerick für seine Kulturlandschaft bekannt, zahlreiche Museen und Kunstgalerien stellen irische Werke und die Geschichte in den Fokus.
Übrigens wurde in Foynes, rund 37 Kilometer von Limerick entfernt, der Irish Coffee erfunden. Und wenn Sie schon unterwegs sind, machen Sie einen Abstecher zum Rock of Cashel, der auf der Strecke zwischen Limerick und Kilkenny liegt. Hier erwartet Sie nicht etwa ein schnöder Felsen, die Ruinen der Kathedrale und der umliegenden Gebäude gehören zu den beeindruckendsten altertümlichen Stätten des Landes.

Galway mit Cliffs of Moher & Connemara Nationalpark

Natur, Geschichte, Kultur, die Stadt an der Westküste Irlands vereint all dies. In Galway erwartet Sie eine wunderbare Kombination aus Moderne und Tradition: bekannten Festivals, eine innovativen Kunstszene, sowie historische Highlights, wie die Ruinen der einstigen Stadtmauer und die uralte Kirche, in der sogar schon Christoph Kolumbus gebetet haben soll.
Galway ist ebenso der perfekte Ausgangspunkt für eine Tour zu spektakulären Sehenswürdigkeiten. Von hier aus können Sie zum Beispiel zu den bekanntesten Steilklippen Irlands, den Cliffs of Moher, aufbrechen. 214 Meter erheben sich die Felsen in die Höhe, um die die schönsten Vögel kreisen. Neben Papageintauchern, Wanderfalken, Tordalks und Dreizehenmöwen können Sie auf Ihrem Weg entlang des Kamms aber auch Wildblumen erspähen und den Ausblick über die Küste bis zu den Aran Islands genießen.
Auch im Nationalpark Connemara wird sich Ihnen eine Szenerie wie aus dem Bilderbuch präsentieren: idyllische Seen, die von Bergen umschlossen werden und sich mit weiten Wiesen abwechseln. Entdecken Sie das ursprüngliche Irland.

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Daniela Lange

Daniela Lange

Daniela liebt die Berge und das Meer, drum versucht sie auf ihren Reisen meist beides zu verbinden. Nur bei ihrem nächsten Vorhaben wird das wohl nichts: Skifahren in Kanada. Was sie immer im Gepäck hat? Ein Nackenkissen, Schokoriegel und ihr Notizheft.

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