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Spitze! Orte der Superlative

Nur am Strand liegen mit Buch und Cocktail reicht Ihnen nicht? Sie wollen zwischendurch auch mal das Extreme erleben? So hoch, weit, tief, scharf oder schnell wie möglich - wir haben Ihnen eine bunte Auswahl zusammengestellt.

Baldwin Street – ganz schön schräg

Absolut schräg geht’s im Süden Neuseelands auf der Baldwin Street, in dem ansonsten eher ruhigen Dunedin, zu. Die 350 Meter lange Straße hat eine Neigung von 35 Prozent bzw. 19.3° und ist im Laufe der letzten Jahrzehnte eine enorm bekannte Sehenswürdigkeit geworden. Beim jährlichen Wettlauf „Baldwin Street Gutbuster“ müssen die Kandidaten alle drei Meter einen Meter Höhenunterschied nehmen. Da Asphalt bei hohen Temperaturen einfach wegrutschen würde, besteht sie übrigens ausschließlich aus Beton.

Tipps: Betreten Sie nicht die Gärten der Anwohner, akzeptieren Sie Verbotsschilder bzgl. Fotos und vermeiden Sie es, den Berg hinabzurollen.

Totes Meer- Floating im großen Stil

Mit 420 Metern unter dem Meeresspiegel ist das Ufer des Toten Meeres zu Land der niedrigste Punkt der Erde. Das Wasser grenzt dabei an Israel, Jordanien und Palästina. Im Juli und August, also während der heißesten Monate, kann es schon mal um die 45 Grad heiß werden. Wussten Sie auch, dass das Tote Meer eigentlich ein 600 Quadratmeter großer See ist, der am Ende des Jordangrabens liegt? Schwimmen ist im Toten Meer etwas schwierig, doch mit seinem 28- bis 33-prozentigen Salzwassergehalt erwartet sie Floating der Extraklasse. Der wohltuende Schlamm wirkt sich heilend auf die Haut aus und die mineralhaltige Luft machen den Aufenthalt zu einer Art Spa-Trip.

Tipps: Salzhaltiges Wasser in Augen und Mund vermeiden und natürlich auf keinen Fall schlucken; Sonnencreme ist unabdingbar, genauso wie Schuhe, da der Boden enorm heiß ist; viel Wasser trinken und nicht länger als 15 Minuten im Toten Meer bleiben

Schärfstes Curry der Welt

Wenn der Koch eine Gasmaske trägt, während er das Gericht in der Pfanne schwenkt, handelt es sich vermutlich um eine Speise mit Bhut Jolokia, auch Naga-Jolokia-Chili genannt. Sie stammt aus Indien und wurde 2006 als schärfste Chili der Welt ausgezeichnet. Zu finden ist sie üblicherweise im Phaal Curry, welches wiederum seinen Ursprung in der britisch-asiatischen Küche hat.

Tipps: Wer nicht an extreme Schärfe gewöhnt ist, sollte es sich gut überlegen, es kann im allerschlimmsten Fall zu Kreislaufzusammenbrüchen und Halluzinationen kommen. Wer dennoch die Herausforderung sucht, sollte kein Wasser dazu trinken, sondern nur Milch, Lassi und andere Joghurtgetränke.

Alles grün, grün, grünt

In einer Zeit, in der die Produktionsindustrie einen derart hohen Stellenwert bekommen hat, erwacht in unserer Gesellschaft ein immer stärkeres Bewusstsein für Mutter Erde und ihre Schönheit, die in bestimmten Ländern besonders sichtbar ist.

Island
Island, die Insel aus Feuer und Eis ist auch eine der grünsten und naturbelassensten. Bekannt für die Polarlichter und heißen Quellen sind ihre 103.125 Quadratkilometer zu einem Zehntel von Gletscher bedeckt. Dort wo kein Gletscher ist, findet man Vegetation satt. Die geothermischen Landschaften sind aber auch prädestiniert dafür, sie für die Wärme- und Stromproduktion zu nutzen.

Costa Rica
Costa Rica hat neben einem enorm erfolgreichen umweltfreundlichen Ökotourismus vor allem Regenwälder und eine hohe Artenvielfalt zu bieten. Über 200 Vulkane beleben Costa Rica unterirdisch, während über der Erde Faultiere, Frösche und Schlangen den satten Urwald bevölkern. Natürlich kann man einige der Vulkane auch besichtigen und dabei durch die artenreichen Wälder wandern, wo man einiges zu sehen bekommt. Costa Rica ist darüber hinaus Vorbild bei der Stromversorgung, denn im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, versorgt Costa Rica über 90 % seiner Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

Ein Vulkan auf Hochtouren

Hoch, aber nicht mehr heiß ist der Ojos del Salado, der den Titel des höchsten aktiven Vulkans der Erde, des zweithöchsten Gipfels Südamerikas und des höchsten Gipfels Chiles, trägt. Strenggenommen ist er die höchste Spitze eines aus 38 Kratern bestehenden Vulkankomplexes, wo seit 500 Jahren keine Ausbrüche mehr bekannt sind. Die beste Zeit für eine Tour liegt zwischen November und April, in der sich auch Unerfahrene und Bergsteigerneulinge versuchen können. Denn für seinen Aufstieg sind keine großartigen Kletterkenntnisse nötig, bei gutem Wetter kann er sogar ohne Steigeisen oder Pickel erklommen werden. Und das sowohl von der chilenischen als auch der argentinischen Seite aus, wunderschöne Landschaftsbilder sowie unberührte Natur inklusive.

Burj Khalifa – Himmelhochjauzend

Wie eine Fata Morgana ragt der Burji Khalifa in Dubai sage und schreibe 829 Meter in die Höhe. Er wurde von insgesamt 12.000 Arbeitern fertiggestellt und ist mit seinen 163 nutzbaren Etagen seit 2010 das höchste Gebäude der Welt. Es beherbergt 779 Wohnappartements und hält seinen Rekord nicht nur als höchstes freistehendes Gebäude der Welt, sondern auch als das Gebäude mit den meisten Stockwerken, den schnellsten Aufzügen und dem höchsten Restaurant. Sogar Giorgio Armani hat seinen festen Platz im Rahmen des dort integrierten Armani Hotels, dessen Eingang er designte. Um auf die Aussichtsplattform im 148. Stock zu kommen, zahlen Sie 100 Dirham im Vorverkauf (entspricht ca. 24 €) oder 400 Dirham vor Ort.

Die Mutter aller Riffe

Das Kinderzimmer des Meeres ist das sogenannte Korallen-Dreieck, das als die artenreichste Meeresregion des Planeten angesehen wird – das Zentrum der biologischen Vielfalt sozusagen. Man kann es gleichsetzen mit dem Amazonasregenwald für das Leben auf der Erde. 6 Millionen Quadratkilometer groß erstreckt sich die vulkanreiche Region über sechs Länder im Indo-Pazifik. Indonesien, Malaysia, Papua-Neuguinea, die Philippinen, Solomon und Osttimor. 15 Prozent gehören zu Indonesien, weshalb das Land auch zu den größten Riffnationen der Welt gehört. Aufgrund dessen steuern viele Taucher dieses Gebiet an, da vor Indonesiens Küste noch eine ursprüngliche Unterwasserwelt vorzufinden ist. Die Bewahrung dieses Gebiets bedeutet vor allem auch den Lebensraum von 75 Prozent der Korallenarten und mehr als 6.000 Fischarten zu sichern. Zu den beliebtesten und schönsten Inseln bzw. Gebieten, die innerhalb des Dreiecks liegen, gehören die Insel Komodo, das Gebiet Raja Ampat und Westpapua sowie die Insel Sulawesi.

Lisa Ewersbach

Lisa Ewersbach

Lisa hat ihr Herz an Israel verloren und begeistert sich auch sonst für den mittleren Osten. 30 Grad empfindet sie als wohltemperiert und neben der Sonne sind Hummus und Käse ihre elementaren Überlebensfaktoren.

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