Die schönsten Nationalparks Neuseelands

Abel Tasman, Fjordland, Tongariro und weitere Highlights

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Von den Fjorden bis zu den höchsten Bergen: alle Infos und Tipps zu Neuseelands Nationalparks

Willkommen in den Nationalparks von Neuseeland!

Neuseeland beeindruckt mit seiner atemberaubenden Natur, die an vielen Stellen noch nahezu unberührt ist. Kein Wunder: Das Land ist erst seit rund 1.000 Jahren von Menschen besiedelt. Vor dieser Zeit herrschte die Natur uneingeschränkt und prägte Landschaften, die Sie so sonst nirgendwo auf der Welt erleben können. Dabei zeigt sich Neuseeland in einer beeindruckenden Vielfalt: Nord- und Südinsel weisen jeweils ganz unterschiedliche klimatische und geologische Bedingungen auf und so sind auch die Landschaften: von rauer Natur und eisigen Gebieten bis zu tropischen Regenwäldern, von endlosen Mangrovenwäldern bis zur faszinierenden Welt der Fjorde reichen die Landschaften, die Sie in Neuseeland erwarten.

So ist ein Besuch in einigen der zahlreichen Nationalparks Pflicht – und Bestandteil einer jeden Neuseelandreise. Insgesamt 14 Nationalparks befinden sich auf den Nord- und Südinseln, fünf davon sind so einzigartige, dass sie den Titel UNESCO-Weltnaturerbe erlangt haben. Bei Ihrer Reiseplanung sollten Sie daher auch mindestens eines dieser Highlights besichtigen. Ob Sie wandern oder klettern wollen oder Fan von Wassersportarten sind, einfach nur die herrliche Natur genießen möchten oder weitere Strecken mit dem Fahrzeug durch die Nationalparks zurücklegen möchten: Wir zeigen Ihnen die schönsten Nationalparks in Neuseeland. Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich von unseren Tipps und Informationen für Ihre Neuseelandreise inspirieren!

Tongariro vulkane nationalpark

Aktive Vulkane und kontrastreiche Landschaften

Der Tongariro-Nationalpark

Der Tongariro-Nationalpark im Zentrum der Nordinsel ist der älteste in Neuseeland – und ist bis heute der Park mit der wohl vielfältigsten und spannendsten Flora und Fauna. Für Aufregung sorgen nicht nur drei noch aktive Vulkane Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu. Auch die Landschaft zeigt sich so vielfältig und abwechslungsreich wie in sonst kaum einem Nationalpark des Landes. Kristallklare Seen, saftige grüne Wiesen, die schier endlos bis zum Horizont reichen, heiße Quellen und die mondartigen Landschaften rund um die Vulkane sind Schauplatz für einzigartige Naturerlebnisse. Der Tongariro-Nationalpark ist ideal für ausgedehnte Wandertouren, zum Beispiel über den „Tongariro Alpine Crossing“-Trail, 

einem Wanderweg, der in einer Tagestour um die Hänge der drei Vulkane herumführt. Wandererfahrung und eine Grundfitness sollten Sie dafür allerdings mitbringen. Erfahrene Trekking-Freunde machen sich gleich zu einer Viertages-Tour auf: der Northern Circuit führt vorbei an Wasserfällen, Bergseen, rund um die Vulkane und entlang an Wäldern, Wiesen und bizarren Felsformationen. Am Ruapehu befinden sich zudem sehr beliebte Ski- und Snowboardgebiete. Übrigens: Der Ngauruhoe spielt eine Hauptrolle in Peter Jacksons Kultfilm „Der Herr der Ringe“, der überwiegend in Neuseeland gedreht wurde. Hier entstanden die Szenen am „Schicksalsberg“/Mount Doom.

Split apple rock im able tasman nationalpark

Klein und oho!

Der Abel-Tasman-Nationalpark

Sport und Abenteuer, entspannte Stunden am Strand und eine traumhafte Natur: Der Abel-Tasman-Nationalpark bietet auf einem vergleichsweise kleinen Raum alles, was Sie von einem erholsamen Urlaub erwarten können. Auf rund 225 Quadratkilometern erstreckt sich der Park auf der Südinsel. Damit hat er die ideale Größe, um alles, was er zu bieten hat, in wenigen Tagen zu erleben: Starten Sie mit einer Wanderung durch die Natur, entdecken bezaubernde Flusstäler oder die Felsen von Tonga Island, wo Pinguine und Kormorane ihr Lager aufgeschlagen haben. Der Abel Tasman Coast Track führt in drei bis fünf Tagen durch unberührte Wälder, am Strand und an beeindruckenden Felsformationen entlang.

Der zu den Great Walks von Neuseeland gehörende Wanderweg kann auch etappenweise bewältigt werden. Dann haben Sie noch genügend Zeit für eine Auszeit an einem der traumhaften Strände mit ihrem tiefblauen Meer und dem schneeweißen Sand. Den Abel-Tasman-Nationalpark vom Wasser aus erkunden können Sie etwa auf einer geführten Kajaktour. Tipp: Verpassen Sie nicht die Aussicht vom Pitt Head, einem Hügel an der Te-Pukatea-Bucht. Dort oben befindet sich nicht nur eine historische Festung der neuseeländischen Ureinwohner, der Maori, sondern Sie überblicken auch weite Teile des Nationalparks und des Südpazifiks.

Mount taranaki im egmont nationalpark

Nationalpark für Einsteiger

Der Egmont-Nationalpark

Er gilt als der am einfachsten zu durchquerende Nationalpark in Neuseeland – mit Sicherheit aber auch zu den spannendsten. Benannt wurde der Park nach dem Vulkan Mount Egmont, der von weither die Kulisse des Parks prägt. Dieser Name geht zurück auf den britischen Earl of Egmont und hielt nicht lange. Der Berg trägt heute wieder seinen traditionellen Māori-Namen: Mount Taranaki. Der Name des Parks ist bis heute geblieben. Mehr als 300 Kilometer Wanderwege führen durch den Egmont-Nationalpark im Norden Neuseelands und die meisten sind auch für Wandereinsteiger ideal.

Auch bei kurzen Touren können Sie allerdings bereits eine vielfältige Flora und Fauna erleben: Atemberaubende Wasserfälle, exotische Regenwälder, ausgedehnte Sumpflandschaften und natürlich der Mount Taranaki. Der Vulkan gilt zwar als ruhend, erloschen ist er jedoch nicht. Und der Aufstieg lohnt sich: Der Berg ist auch für Gelegenheitsbergsteiger einfach zu bezwingen und einmal oben, genießen Sie eine herrliche Aussicht über weite Teile des Parks. Ein wenig Erfahrung sollten Sie für den Aufstieg allerdings mitbringen.

Fjordland nationalprak

Neuseelands Fjorde

Der Fiordland-Nationalpark

Hunderte von Metern stürzt der Wasserfall in die Tiefe, mitten hinein in gewaltige Fjorde und vor einer beeindruckenden Kulisse aus mächtigen Felsen und dem glitzernden Meer: Der Fiordland-Nationalpark ist der größte und einer der beeindruckendsten Parks Neuseelands. Über mehr als 1,2 Millionen Hektar erstreckt er sich im äußersten Südwesten auf der Südinsel und zeigt eine spektakuläre Berg- und Gletscherlandschaft. Diese erkunden Sie auf rund 650 Kilometer langen Wanderwegen oder Sie bewundern diese beeindruckende Landschaft auf einem Rundflug oder per Bootstour.

Mindestens ebenso fantastisch wie die Flora zeigt sich die Fauna des Fiordland-Nationalparks: Hier sind Pinguine, Tümmler und Seebären zu Hause und eine einzigartige Vogelwelt prägt die Geräuschkulisse des Parks. Rund um die Fjorde enthüllt der Park ein weiteres Naturschauspiel: Unberührte Strände, die zum Baden und Entspannen einladen, moosbedeckte Wanderwege, die scheinbar in eine Märchenwelt führen und geheime Bergseen, die diese wunderschönen Kulisse spiegeln.

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Der südlichste Regenwald der Welt

Der Rakiura-Nationalpark

Vor der Südinsel gelegen, gibt es auf Steward Island im akiura-Nationalpark etwas ganz besonderes zu entdecken: Aurora Australis, das Südlicht und Pendant zum weit mehr bekannten Nordlicht. Kein Wunder, dass Rakiura in der Sprache der Maori in etwa „Land des leuchtenden Himmels“ bedeutet. Spektakulär sind auch die Sonnenuntergänge – das ist aber noch nicht alles, was einen Besuch in diesem Nationalpark so besonders macht.

Sein Regenwald ist der südlichste der Erde und rund 24 Kilometer Wanderwege enthüllen die Naturschönheiten dieses Kleinods: Küsten- und Regenwälder, aber auch weite Graslandschaften und beeindruckende Bergformationen. Auf Stewart Island gibt es zum Beispiel die scheuen Kiwis, Neuseelands Nationaltiere, zu bestaunen. Der selbst in Neuseeland so seltene Laufvogel ist hier noch in großen Gruppen zu Hause: etwa 15.000 von ihnen sollen in dem gesamten Gebiet des Rakiura-Nationalparks leben.

Mount cook nationalpark

Im Land des höchsten Berges

Der Aoraki-/Mount-Cook-Nationalpark

Der Mount Cook ist mit seinen 3.724 Metern der höchste Berg Neuseelands. Und der gleichnamige Nationalpark auf der Südinsel hat nicht nur diesen faszinierenden Berg zu bieten, sondern auch die längsten Gletscher und Skigebiete, die das Herz jedes Wintersportlers höher schlagen lassen. Allein der Tasman-Gletscher erstreckt sich über eine Länge von 27 Kilometern. Insgesamt finden Sie im Mount-Cook-Nationalpark 17 Gipfel, die mehr als 3.000 Meter hoch sind und das Areal gilt in der Bergsteiger-Szene als beste Kletterregion Ozeaniens. Inklusive sind dabei herrliche Aussichten – auch wenn Sie nicht so hoch hinaus möchten. Zahlreiche Wanderwege sind auch für Einsteiger geeignet und in rund zwei bis drei Stunden gut begehbar.

Der Park ist zu rund 40 Prozent von Eis und Bergen bedeckt und so gibt es auch zahlreiche Regionen, in denen Sie eine beschauliche Wanderung unternehmen können. Wer sich die spektakuläre Szenerie aus der Vogelperspektive anschauen möchte, kann einen Helikopter-Rundflug buchen, der Sie ganz nah an die Gletscher heranführt. Der Mount-Cook-Nationalpark ist auch als Aoraki bekannt. In der Sprache der Maoiri bedeutet das „Wolkendurchstecher“ – und ein Blick auf den Mount Cook enthüllt, was das bedeutet.

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