Nervenkitzel mit Aussicht

Der Cotopaxi in Ecuador

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Grenzerfahrungen auf dem Hals des Mondes

Abenteuer rund um den Vulkan Cotopaxi

Es ist eines der Highlights in Ecuador und zugleich eines der aufregendsten Abenteuer der Welt: ein Besuch am Cotopaxi in Ecuador. Er ist mit seiner Höhe von 5.897 Metern einer der höchsten Vulkane der Welt und zugleich der zweitgrößte Berg des Landes.

Rund 50 Kilometer trennen ihn nur von Ecuadors Hauptstadt Quito. Im Jahr 2015 erwachte er aus seinem Schlaf und sorgt seitdem für Nervenkitzel bei den Besuchern des Berges – und den Einwohnern der Hauptstadt. Ein Besuch sollte während Ihres Urlaubs in Ecuador dennoch unbedingt auf dem Plan stehen. Der Copotaxi gilt bei den Ureinwohnern Ecuadors als heiliger Berg.

Seine schneebedeckten Gipfel sorgen für Regen und so stand er für die Fruchtbarkeit des Landes und galt als Sitz der Götter. In der Vergangenheit brach der Vulkan mehrfach aus, die letzte größere Eruption fand im Jahr 1904 statt, danach folgten mehrere kleine. Unvergleichlich ist schon sein Anblick: Mit seiner konischen Form ist er geradezu ein Prototyp eines Vulkans, wie man ihn sich vorstellt: ein typischer Stratovulkan. Sein Gipfel ist noch heute von Schnee und Eis bedeckt und in den Abendstunden können Sie aus einem bestimmten Winkel entdecken, woher der Cotopaxi seinen Beinamen „Hals des Mondes“ hat: Wenn der Mond aufgeht, steht er für kurze Zeit als „Kopf“ direkt über dem Vulkangipfel.

Der cotopaxi speiht eine gas und rauchwolke

Über den Wolken Ecuardors

Die Besteigung des Cotopaxi

Der erste Europäer, der es wagte, war Alexander von Humboldt: Er versuchte sich im Jahr 1802 an der Besteigung des Cotopaxi – und scheiterte. Erst der Geologe Wilhelm Reiß schaffte es schließlich im November 1872, bis zum Gipfel des Vulkans zu gelangen. Seitdem erklommen den Berg zahllose Bergsteiger, Trekking-Fans und Abenteurer.

Heute führen täglich geführte Touren bis auf die Spitze und die Besteigung des Cotopaxi gilt unter Bergwanderern als Highlight. Dabei ist sie technisch auch für erfahrene Laien gut zu bewältigen. Lediglich die große Höhe kann eine Herausforderung sein. Sie sollten sich daher genügen Zeit nehmen, sich zu akklimatisieren. Gelegenheit dazu gibt es auf einer Berghütte auf rund 4.800 Meter Höhe. Tourlane vermittelt Ihnen erfahrene Reisespezialisten, mit denen Sie atemberaubende Touren zum Cotopaxi unternehmen.

Eine solche Tour startet zum Beispiel im gleichnamigen Nationalpark. Die Hochebenen rund um den Vulkan bieten herrliche Aussichten und sind geprägt von beeindruckenden Felsformationen, versteckten Wasserfällen und einer vielfältigen Fauna: Lamas, Wildpferde und mit etwas Glück auch Pumas sind nur einige der Tiere, die rund um den Cotopaxi leben. Den Aufstieg auf den Gipfel können erfahrene Bergwanderer vom Fuße aus unternehmen oder Sie fahren bis auf eine Höhe von 4.658 Metern mit dem Jeep. Anschließend machen Sie sich zu Fuß auf den Weg zur Schneegrenze – oder gleich bis hoch hinaus zum Gipfel. Das sind rund drei Kilometer Strecke und dauert circa fünf Stunden. Die dünne Luft der Höhenlagen macht den Aufstieg beschwerlicher als erwartet, doch er lohnt sich. Sobald die Wolkendecke aufklart, genießen Sie den Blick auf den sagenhaften Gletscher. Er ist es auch, der für den besonderen Nervenkitzel sorgt. Bei einem Ausbruch würden die hohen Temperaturunterschieden zwischen Eis und Lava die Spitze des Vulkans zum zerbersten bringen. Einstweilen sollten Sie jedoch die Aussichten genießen: Auf den faszinierenden Berg, auf die umliegenden Anden und auf den Himmel, an dem mächtige Kondore lautlos schwebend über Sie hinwegfliegen.

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