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Antioquia, Fels, Kolumbien, Sehenswürdigkeit, Südamerika

Highlights von Kolumbien mit Kleingruppe

Erleben Sie das koloniale Erbe Südamerikas und die beschaulichen Gassen Kolumbiens

  • ab 12 Tage

  • Kleingruppe

  • ganzjährig

  • ca. 12 Stunden

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Route: 2 Wochen Kolumbien mit Kleingruppe

Bei dieser Rundreise durch Kolumbien lernen Sie das koloniale Erbe Südamerikas kennen und wandeln durch die beschaulichen Gassen von Bogotá bis Cartagena. Sie besuchen die berühmten Kaffeeplantagen im Hochland und können die besten Sorten natürlich auch selbst probieren. Bei der Gelegenheit lässt sich außerdem der Nebelwald mit seiner tropischen Artenvielfalt kennenlernen. Als Ausgleich zu den Wanderungen geht es schließlich an die traumhaften Karibikstrände: Palmen, feiner Sand und blaues Meer laden hier zum Entspannen ein. Die Highlights der Reise:

  1. Bogota

  2. Cerro de Monserrate

  3. Villa de Leyva

  4. The Coffee Triangle

  5. Tatamá Nationalpark

  6. Cocora Tal

  7. Santa Marta

  8. Cartagena

  9. San Felipe

  10. Islas del Rosario

  11.  Weniger
Catedral Primada de Colombia

1. Bogota

Am ersten Tag kommen Sie mit dem Flieger in Bogotá an und bewundern schon während der Landung den traumhaften Blick über die kolonialen Häuser sowie die bewaldeten Hügel am Stadtrand. Auf kolumbianischem Boden begrüßt Sie der deutschsprachige Reiseführer und nimmt Sie im Bus mit in das Hotel in der Altstadt Bogotás. Wenn Sie Lust haben, können Sie bereits am Abend eines der vielen Cafés oder eine der Hauptstadttavernen mit mitreißender lateinamerikanischer Musik und erfrischenden Cocktails besuchen. Auf diese Weise akklimatisieren Sie sich und blicken mit viel Vorfreude auf den Stadtrundgang am kommenden Tag.

Bogota Monserrate

2. Cerro de Monserrate

Entspannt beginnt der zweite Tag Ihrer Rundreise durch Kolumbien mit einem landestypischen Frühstück. Auf diese Weise gestärkt, können Sie mit den anderen Teilnehmern des Trips ins Gespräch kommen und sich über Ihre Interessen an der Reise austauschen. Auf einer halbtägigen Tour per Pedes durch die kolumbianische Hauptstadt werden Sie einiges von Bogotá sehen: In der Altstadt La Candelaria sind es vor allem die kolonialen Fassaden mit ihrem farbenprächtigen Putz, die sofort ins Auge fallen. Einige Kirchen dürfen auf unserem Rundgang ebenso wenig fehlen wie der Bolivar-Platz und das berühmte Goldmuseum. Als abschließender Höhepunkt geht es mit der Seilbahn hinauf auf den Cerro de Monserrate, einer der schönsten Aussichtspunkte hoch über der Stadt. Nach dem gemeinsamen Rundgang haben Sie den restlichen Tag zur freien Verfügung. Wir empfehlen Ihnen am Nachmittag einen Besuch im Museum für Kolonialkunst. Die hier vorgestellten Meister waren es, die viele der prunkvollen Kirchen im Barockstil erschaffen haben.

Villa de Leyva in Kolumbien, Südamerika

3. Villa de Leyva

Nach intensiven Erlebnissen in Bogotá ziehen Sie mit der Reisegruppe am dritten Tag hinaus aufs Land. Im Hotel wird noch reichhaltig gefrühstückt und schon fahren Sie im Bus nach Zipaquirá, wo die sagenumwobene Catedral de Sal steht. Das Gotteshaus ist ein echtes Kuriosum, wurde es doch in den 50er Jahren komplett aus Salz innerhalb einer alten Mine gebaut. Die Anlage ist dreischiffig aufgebaut und liegt komplett unter der Erde. Kreuze, Engel und Madonnen sind aus Salz geschnitzt. In den nahegelegenen Gemeinden Chiquinquira und Raquira warten die nächsten Attraktionen auf Sie. Chiquinquira gilt gemeinhin als das religiöse Zentrum Kolumbiens und verfügt mit der monumentalen Rosenkranz-Basilika über ein architektonisches Meisterwerk. Schließlich erreichen Sie das alte Kolonialdorf Villa de Leyva, in dem wir auch die Nacht verbringen werden. Die kopfsteingepflasterten Plätze und Gassen, die weißen, zweistöckigen Häuser und die braun gestrichenen Balkone und Fensterrahmen sind Markenzeichen des Ortes. Am Nachmittag haben wir Zeit, um die Gemeinde bei einem gemütlichen Spaziergang kennenzulernen und bei spannenden Erzählungen des Reiseführers ein wenig in Nostalgie zu schwelgen.

Die Kaffeeregion The Coffee Triangle in Kolumbien

4. The Coffee Triangle

Nach einer erholsamen Nacht wird Ihnen im Hotel in Villa de Leyva ein leckeres Frühstück aufgetischt. Anschließend spazieren wir weiter durch den Ort und erkunden die Umgebung des Ortes. Gegen Mittag geht es zunächst zurück in Richtung Bogotá. Bei der Gelegenheit kommen wir an der Boyaca-Brücke vorbei, wo Sie Ihren Blick über das Schlachtfeld schweifen lassen können, auf dem Simón Bolívar die spanischen Konquistadoren in die Flucht schlug. Bolívar ist bis heute in ganz Lateinamerika einer der wichtigsten Freiheitskämpfer, unter dem sich unter anderem Kolumbien, Venezuela, Panama, Ecuador, Peru und Bolivien im 19. Jahrhundert vom spanischen Joch lösen konnten. Nach dieser kurzen und erhellenden Geschichtsstunde ist der Flughafen von Bogotá das nächste Zwischenziel.

Blick auf den Tatamá Nationalpark bei "The Coffee Triangle" in Kolumbien

5. Tatamá Nationalpark

The Coffee Triangle Die Kaffeezone wird in Kolumbien bisweilen auch als Kaffeedreieck bezeichnet. Hoch in den Bergen wachsen hier erstklassige Bohnen auf mehr als hundert Plantagen. Beim Anbau setzten unsere Partner großen Wert auf Ökologie und Nachhaltigkeit, was beim Blick auf die bezaubernde Natur des umliegenden Tatamá Nationalparks auch verständlich ist. Beim Besuch einer Kaffeehacienda erfahren Sie hautnah mehr über die Verarbeitung des Kaffees. Sie erhalten bei einer vierstündigen Tour zu den Plantagen eine detaillierte Einführung in den gesamten Prozess vom Anpflanzen und Pflücken bis zur Röstung. Natürlich dürfen Sie nicht nur die Röstaromen riechen, sondern diese auch mit dem Gaumen probieren. Eine Kostprobe der Hochlandmarken ist Teil unseres Ausflugs auf die Plantage. Auf dem Rückweg zum Hotel machen wir Halt und Sie dürfen sich auf ein herzhaftes Mittagessen aus den Bergen freuen. Dieses ist im Reisepreis inbegriffen. Den Rest des Tages haben Sie zur freien Verfügung und können sich im Hotel ausruhen.

Cocora Tal in Kolumbien

6. Cocora Tal

Heute möchten wir die Landschaften im kolumbianischen Hochland gemeinsam bei einer kleinen Wanderung kennenlernen. Der Weg führt uns in das fruchtbare Cocora Tal, wo wir unsere Blicke über den Quindío-Fluss schweifen lassen. Sofort werden Ihnen natürlich die hochgewachsenen Wachspalmen ins Auge fallen. Trotz der Höhen gedeihen diese hervorragend und sind sogar zum Nationalsymbol von Kolumbien geworden. Der Grund dafür sind vor allem die feuchten Pazifikwinde, die an den Anden hängen bleiben und letztlich auch das Wachstum des Nebelwaldes begünstigen. Letzterer ist für uns am sechsten Tag ein kleines Zwischenziel. Er ist mit seinen Mammutbäumen ein wichtiger Lebensraum für tropische Tierarten. Gerne können Sie sich für diese Tour ein Pferd mieten. Die Nutzung der Pferde ist jedoch nicht in der Tour inbegriffen. Individuell können Sie auch am Mittagessen teilnehmen, das wir uns gegen Aufpreis in einem der Dörfer gönnen. Danach reisen wir gemeinsam nach Salento, einer traditionsbewussten Siedlung, in der man bis heute gut die althergebrachten Architekturstile der frühen spanischen Bauern erkennen kann. Bekannt ist der Ort außerdem für sein filigranes Kunsthandwerk.

Blick auf den Strand von Santa Marta in Kolumbien

7. Santa Marta

Nach einer erholsamen Nacht im Hotel fahren wir heute zum Flughafen und reisen weiter an die Karibikküste. Wanderungen und Transfer in den Norden Kolumbien gut überstanden, ist in Santa Marta Zeit zum Entspannen. Die weiß gepuderten Strände breiten sich über Kilometer hinweg aus. Sie haben sozusagen die freie Wahl, wo Sie sich in die Sonne legen möchten. Unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang an der Küste entlang und bewundern Sie die reiche Vegetation im Tayrona Nationalpark. Nur wenige Minuten abseits des palmengesäumten Strandes breiten sich die malerischen Mangroven und Regenwälder der Karibik aus. Sie sind Lebensraum für Kapuzineräffchen, Brüllaffen, Faultiere, Schlangen und schillernde Paradiesvögel. Am Horizont erheben sich als Kontrast die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada. In Santa Marta können Sie außerdem das Aquarium besuchen. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist die La Quinta de San Pedro Alejandrino, die Hacienda, in der am 17. Dezember 1830 der Nationalheld Simón Bolívar verstarb.

Blick auf die Skyline von Cartagena mit der historischen Altstadt im Vordergrund

8. Cartagena

Die nächsten drei Nächte verbringen Sie in Cartagena, einer der schönsten Kolonialstädte in ganz Kolumbien. Nach dem Frühstück verlassen wir Santa Marta und reisen mit dem Bus fünf Stunden lang an der Karibikküste entlang. Halten Sie unbedingt Ihre Kameras griffbereit: Die Aussichten aus dem Fenster sind einfach atemberaubend. Nach dem Transfer kommen wir in einem kleinen Mittelklassehotel mit regionalem Charme an und checken in die Zimmer ein. Sie haben hier ausreichend Zeit sich frisch zu machen und bei einem ersten Rundgang Cartagena kennenzulernen. Was so typisch an der Stadt ist, sind die gelblich bis rötlichen Fassaden, die bereits früh nach der Gründung um 1533 errichtet worden sind. Das historische Zentrum steht seit 1984 unter dem Schutz des UNESCO-Welterbes. Am Abend lohnt sich ein Besuch in einer der vielen traditionellen Bars, denn Cartagena ist die südamerikanische Hauptstadt von Rumba und Champeta. Letztere vereinigt hispanische und afrikanische Einflüsse zu einem feurigen Tanz.

Cartagena Castillo de San Felipe de Barajas

9. San Felipe

Gemeinsam erfahren wir nach einem reichhaltigen karibischen Frühstück mehr über die vielen Geheimnisse, die Cartagena in sich birgt. Wir wandeln durch das historische Zentrum aus der frühen Kolonialzeit und sehen uns die Festungsmauern an, die sich ganze elf Kilometer rund um die Altstadt ziehen. Vor allem die vielen Paläste, die im andalusischen Stil errichtet wurden, fallen sofort ins Auge. Ein weiteres Highlight ist die Kathedrale mit ihrer barocken, oval zulaufenden Kuppel. Unsere nächste Station ist die Festung San Felipe, die hoch auf einem Hügel über der Altstadt thront. Hier genießen Sie den Blick über die Ziegeldächer hinweg bis zu den weißen Karibikstränden. Ein weiteres Muss ist das Convento de la Popa, die berühmte Klosteranlage, die von den Augustinern um 1607 gegründet wurde. Es ist einer von mehreren Mönchsorden, die sich in Cartagena angesiedelt haben. Am Nachmittag können Sie gerne eines der anderen Klöster besuchen oder in einem Café dem Klappern der Pferdehufe lauschen.

Blick aus der Vogelperspektive auf die Islas del Rosario in Kolumbien

10. Islas del Rosario

Der letzte komplette Tag in Kolumbien steht Ihnen zur freien Verfügung. Entspannen Sie sich am malerischen Strand von Cartagena oder probieren Sie in einer der Altstadtbars die hochwertigen Cocktails mit kolumbianischem Rum. Optional können Sie auch einen kleinen Ausflug nach Gente de Mar dazu buchen (nicht im Preis enthalten). In diesem Fall fahren wir am frühen Morgen mit dem Schnellboot quer durch die Bucht von Cartagena, passieren die Insel Costa Norte Isla Baru und steuern direkt die Islas del Rosario an. Angekommen im Gente de Mar Resort erhalten Sie einen aromatischen Willkommenskaffee und können sich an dem tropischen Obst bedienen. Anschließend haben Sie ausreichend Zeit zum Baden in diesen traumhaften Gewässern. Ein Tipp von uns: Mit passender Schnorchelausrüstung, eröffnet sich Ihnen ein unvergesslicher Blick unter die Wasseroberfläche. Mittags werden Sie von den Kochkünsten des Inselresorts verwöhnt, bevor es schließlich mit zurück nach Cartagena geht. Der Trip dauert insgesamt ca. sieben Stunden.

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