Jetzt Perus Nationalparks entdecken

Perus Nationalparks punkten mit einer fantastischen Vielfalt

Wohin soll Ihre Reise gehen?

Dschungel, Berge und der mächtige Amazonas

Entdecken Sie die Nationalparks Huascarán, Paracas, Manu oder Machu Picchu

Peru ist einfach ein faszinierendes Reiseziel: Denn dank seiner großen Vielfalt ist das südamerikanische Land für Naturliebhaber genauso attraktiv wie für Fans längst untergegangener Hochkulturen oder all jene, die einfach einige ganz entspannte Tage am Meer verbringen möchten. Bei einer Reise in das drittgrößte Land Lateinamerikas sollte man sich auch einen Besuch in den beeindruckenden Nationalparks auf keinen Fall entgehen lassen – allein schon wegen der beeindruckenden Vogelwelt, die mehr Arten als ganz Europa und Nordamerika zusammen aufweist. Die Anreise in den Andenstaat erfolgt über die peruanische Hauptstadt Lima: Diese Metropolregion bildet mit ihren rund 10 Millionen Einwohnern eine echte Megacity.

Lima verfügt über prächtige Bauten aus der Kolonialzeit, etliche Museen und eine herrliche Altstadt, die zum Weltkulturerbe zählt. Perus Hauptstadt ist der ideale Ausgangspunkt für Touren zu den blauen Gletschern und Lagunen des Nationalparks Huascarán, den Nebelregenwäldern des Manu Nationalparks oder dem maritimen Paracas-Nationalpark mit einer Artenvielfalt, die von Delphinen und Seeottern bis hin zu Pinguinen und Guanovögeln reicht.

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Huascarán_Nationalpark

Der Nationalpark Huascarán

UNESCO-Weltnaturerbe in den peruanischen Anden

Der in den Anden gelegene Nationalpark Huascarán lässt sich innerhalb von 55 Flugminuten schnell von Lima aus erreichen. Die enorme Artenvielfalt und außergewöhnlich schöne Landschaften wie die Cordillera Blanca oder die von Gletschern geformten türkisfarbenen Lagunen sind einfach atemberaubend – kein Wunder also, dass der Huascarán im Jahr 1985 zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt wurde. Das Gebiet umfasst die höchsten tropischen Gipfel weltweit – darunter auch den Huascarán, dem der Park seinen Namen zu verdanken hat und mit einer Höhe von 6.768 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg Perus ist.

Die Region ist ein Paradies für Liebhaber alpiner Outdoor-Aktivitäten wie Trekking und Bergsteigen, und auch Fans des Ökotourismus kommen im Park ganz auf ihre Kosten. Insgesamt können 660 Gletscher und 300 blauen Lagunen bestaunt werden. Das populärste Ziel im Park sind die Llanganuco-Lagunen (Chinancocha und Orconcocha), die am Fuße des majestätischen Huascarán liegen. Das einzigartige türkisfarbene Wasser und die landschaftstypischen Queñua-Bäume sorgen für eine einzigartige Naturkulisse. Auch die Lagunen Parán, Purhuay und Querococha sind absolut sehenswert.

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Der Manu-Nationalpark

Endlose Nebelwälder & beeindruckende Artenvielfalt

Der 1.716.295 Hektar große Nationalpark Manu gehört seit 1977 ebenfalls zum Weltnaturerbe der UNESCO. Der Nationalpark kann auf dem Landweg oder über den kleinen Flughafen in Boca Manu erreicht werden. Das Gebiet ist in drei Zonen unterteilt: die Zona Natural, die Zona Cultural und die Zona Experimental. Auch das Ökosystem des Manu-Nationalparks ist dreigeteilt: In der Puna gibt es nur eine geringe Vegetation, der Nebelwald Bosque Nuboso punktet mit einem großen Tierreichtum, der Selva Tropical schließlich wird vom amazonischen Regenwald geprägt. In den gigantischen Wäldern des Parks sind nicht nur über 800 verschiedene Vogelarten und 200 Säugetierarten zu Hause, sondern auch indigene Stämme. Während Teile der indigenen Bevölkerung im Amazonasbecken bis vor ein oder zwei Generationen noch keinen Kontakt mit der modernen Außenwelt hatten, kommt es jetzt immer häufiger zu Kontakten mit Touristen. Viele Traditionen des Amazonasgebietes sind noch tagtäglich im Gebrauch.

Aufgrund der geringen Population und traditionellen Jagdtechniken der Einheimischen zeigen die Tiere im Park wesentlich weniger Scheu vor Menschen. Deshalb lassen sich faszinierende Tiere wie Riesenotter, Pumas, Amazonas-Wildschweine, Ameisenbären oder Gürteltiere im Park besonders gut beobachten. Auch verschiedenste Affenarten leben im Park, neben Brüll-, Spring- und Wollaffen auch das Löwenäffchen, der kleinste Affe der Welt.

Für Ornithologen und Vogelliebhaber ist der Manu-Nationalpark bei einer Reise nach Peru ebenfalls ein echtes El Dorado. So können bei einer Tour so unterschiedliche Arten wie Adler, Habichte, Geier oder Tukane, Kolibris und Papageien beobachtet werden. Ein besonders farbenprächtiges Schauspiel im grünen Amazonasbecken ist die Versammlung buntgefiederter Vögel an den sogenannten Salzlecken. Diese freiliegenden Stellen am Flussufer dienen Vögeln wie Sittichen, Aras oder Papageien dazu, jeden Tag Lehm zu fressen, um die Säuren giftiger Samen zu neutralisieren, die ein Bestandteil ihrer Nahrung sind. 

Llamas_im_Nationalpark_Machu_Picchu

Das Schutzgebiet von Machu Picchu

Einzigartiges historisches und ökologisches Schutzgebiet von Weltrang

Das historische Schutzgebiet von Machu Picchu ist die am häufigsten besuchte geschützte Destination in Peru und befindet sich in der Provinz Urubamba in der Region Cuzco. Es erstreckt sich von den schneebedeckten Gipfeln der Anden, die zum Teil bis zu 6.000 Meter über dem Meeresspiegel liegen, bis hin zum Regenwald mit dem Fluss Urubamba, der sich weniger als 2.000 Meter über dem Meeresspiegel befindet. Das Gebiet wartet auf mit atemberaubenden Landschaften und schützt archäologische Relikte aus der Zeit der Inka und Ökosysteme mit einer großen Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Brillenbären, Andenfüchse oder die beeindruckenden Andenkondore sind hier genauso zu Hause wie 309 registrierte Pflanzenarten und sowie rund 200 weitere, die noch auf ihre Entdeckung warten.

Auf einer Fläche von mehr als 32.592 Hektarn bietet das Schutzgebiet von Machu Picchu eindrucksvolle archäologische Anlagen aus der Zeit der Vergangenheit Perus und Mikroklimata, die für eine große biologische Bandbreite sorgen. Die bedeutendste Attraktion ist zweifelsohne ein weltweit bekanntes Architekturjuwel – die legendäre Ruinenstadt Machu Picchu, die seit 1983 zum Weltkulturerbe und Weltnaturerbe der UNESCO zählt. Die in 2.360 Metern Höhe im 15. Jahrhundert errichtete Stadt liegt auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und des Berges Machu Pichu. Die terrassenförmig angelegte Inka-Stadt gehört heute zu den sieben neuen Weltwundern und lässt sich bei einer Tour auch zu Fuß über den sogenannten Inka Trail erreichen.

 

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Der Paracas-Nationalpark

Das Schutzgebiet direkt am Meer

Der Nationalpark Paracas ist die einzig geschützte maritime Region und umfasst unter anderem die Sandhalbinsel Paracas, die Stadt Paracas und das archäologische Museo de Sitio Julio C. Tello. Das Museum präsentiert eine interessante Dauerausstellung mit Artefakten der Paracas-Kultur, die in den umliegenden Friedhöfen bei archäologischen Ausgrabungen entdeckt wurden. Das 335 Millionen Hektar große Naturschutzgebiet ist das Refugium verschiedenster Tierarten und bietet Seehunden, Seelöwen, Seeottern, Delphinen und Pinguinen eine Heimat sowie über 200 verschiedenen Seevogelarten, wie etwa dem Flamingo oder dem Guanovogel.

Eine besondere Attraktion ist der Candelabro (Kronleuchter), ein 120 m großer Geoglyph, der am besten vom Ozean aus betrachtet werden kann. Ein weiteres Highlight ist die sogenannte Kathedrale, eine zerklüftete Felsformation, die durch den Wechsel der Gezeiten im Lauf der Jahrhunderte entstanden ist. Das Innere der Kathedrale bietet Seehunden, Ottern und vom Aussterben bedrohten Spezien einen Lebensraum, wie etwa einigen Seevogelarten.

Nationalpark_Cordillera_Azul

Nationalpark Cordillera Azul

Artenvielfalt voller Geheimnisse

Der Cordillera-Azul-Nationalpark gilt als ein Juwel im Amazonasbecken dank seiner einzigartigen Lage am Schnittpunkt der Anden und des Amazonas. Die Landschaft des Cordillera Azuls ist geprägt von einem reichhaltigen Ökosystem mit einheimischer Biodiversität und Wäldern mit einem hohem Kohlenstoffgehalt. Der Cordillera-Azul-Nationalpark ist eines der größten Schutzgebiete Perus mit einer Fläche von mehr als 1,35 Millionen Hektar, die landschaftliche Bandbreite reicht dabei von bergigen Nebelwäldern bis hin zu üppigen Amazonastieflandschaften. Sein riesiges Territorium erstreckt sich über vier Departements: San Martin, Loreto, Huánuco und Ucayali.

Der Cordillera Azul bietet eine ganze Bandbreite einzigartiger Lebensräume, von denen einige von der Menschheit nahezu unberührt sind, und beheimatet eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Schätzungsweise 6.000 Pflanzenarten, mehr als 80 große und mittelgroße Säugetiere, etwa 180 Fischarten und über 600 Vogelarten leben hier. Der Park beheimatet zudem viele endemische und neu entdeckte Arten, und es gilt als sicher, dass hier auch in Zukunft noch mehr neue Arten entdeckt werden! Obwohl es keine formellen menschlichen Siedlungen innerhalb des Parks gibt, ist das angrenzende Gebiet die Heimat der indigenen Kakataibo-Völker, einer Gruppe mit wenig Kontakt zur Außenwelt.