Van auf dem Weg in den Arches Nationalpark in den USA

Wege ins Wunderland

Diese unterschätzten Nationalparks warten darauf, entdeckt zu werden.

Wohin soll Ihre Reise gehen?

Bryce Canyon Nationalpark

Bizarres Felsenlabyrinth im Westen der USA


Der Bryce Nationalpark ist Teil der Mighty Five, den fünf Nationalparks im US-Bundesstaat Utah, und gehört zu den faszinierendsten der Region. Aufgrund seiner Form wird er häufig auch als steinernes Amphitheater bezeichnet, in dem sogar Thors Hammer eine Hauptrolle übernimmt. Im Gegensatz zu anderen Parks mit massiv wirkenden Steinformationen verströmt der Bryce Canyon aber eher Beschaulichkeit und erscheint dabei unerwartet zerbrechlich. Besonders eindrucksvoll sind dabei die Hoodoos, die das Landschaftsbild bestimmen. Diese riesigen Turmgebilde aus Sedimentgestein sind durch das Zusammenspiel von Wind, Wasser und Eis entstanden, unter ihnen auch jener, der an Mjölnir, das Werkzeug der nordischen Gottheit, erinnert.
Die sogenannten Borstenkiefern, die die Flora des Nationalparks prägen, gehören im Übrigen zu den ältesten Bäumen der Welt. Manche Exemplare haben bereits das stolze Alter von 5.000 Jahren erreicht.

Unbedingt ansehen: Den Sonnenauf- bzw. -untergang, bei dem die Hoodoos in ein mystisches Licht getaucht werden. Am besten eignet sich dafür ein Campingaufenthalt auf den angrenzenden Plätzen.

Wissenswert: Im Sprachgebrauch der Paiute, dem Indianerstamm, der hier einst jagte, heißt der Nationalpark Unka-timpe-wa-wince-pock-ich, was so viel bedeutet wie “Rote Felsen, die wie Männer in einer schüsselförmigen Nische stehen”.

Phong Nha-Ke Bang Nationalpark

Vietnams unterirdisches Mirakel mit Höhlen, Flüssen und Regenwald


Der Phong Nha-Ke Nationalpark in Zentralvietnam, unweit der Grenze zu Laos, gehört wohl zu den abenteuerlichsten Zielen des Landes. Vor 400 Millionen Jahren entstand das älteste Karstgebirge Asiens, das heute Weltnaturerbe ist. Das aufregende Gelände bietet nicht nur oberirdisch großes Potential für Entdeckungstouren, sondern auch ein spektakuläres Höhlensystem. Lagunen, Flüsse, Strände, sogar einen Regenwald werden Sie auf Ihrem Weg durch die Unterwelt des Nationalparks passieren.

Unbedingt ansehen: Zu den Highlights des UNESCO Weltnaturerbes gehören ungefragt die Höhlen von gigantischem Ausmaß. Zu den aufregendsten zählen die Hang Phong Nha, die Hang Tu Lan sowie die Hang Thien Duong, auch Paradieshöhle genannt. 2009 entdeckten Forscher im Nationalpark außerdem 20 neue Höhlen, eine von ihnen ist die größte der Welt und von atemberaubender Schönheit. Seit 2013 können Sich auch Besucher auf den Weg zur Son-Doong-Höhle erkunden, in der der Kölner Dom im Übrigen locker Platz hätte. Eine mehrtägige Tour führt Sie vorbei an Stränden und Dschungel, um schließlich die sogenannte Vietnamesische Mauer aus einem grünblauen See emoprragend zu sehen.

Wissenswertes: Am besten planen Sie einen Besuch im März oder April, da in diesen Monaten nach der winterlichen Regenzeit der Nationalpark besonders grün erstrahlt. Im Oktober und November sind im Übrigen einige Höhlen, aufgrund des Monsuns, nicht zugänglich.

Queulat Nationalpark

Ursprüngliches Naturerlebnis in Chile


Torres del Paine gehört zu den bekanntesten und schönsten Nationalparks Chiles, aber auch zu den bestbesuchten. Eine kleinere Fläche einnehmend, aber mit ebenso beeindruckender Landschaft aufwartend, erstreckt sich der Parque Nacional Queulat über die Carretera Austral, zwischen Chaitén und Coyhaique, wo die prächtige Natur Patagoniens in Steppe übergeht. In dem weitläufigen Park schlängeln sich Wanderwege und Flüsse gleichermaßen durch den dichten Wald. Scheint die Sonne durch das Dickicht ergibt sich ein einmaliges Lichtspiel, das Sie bis zu den Fjorden begleitet. Auf Ihrer Tour durch den verwunschen anmutenden Wald mit all seinen Farnen, Lianen und Bambusgewächsen werden Sie sich stets an ein Märchen erinnert fühlen.
Geheimtipp: Besuchen Sie die etwas abgelegeneren Thermen bei La Junta und entspannen Sie sich von den Wanderungen im wohlig warmen Wasser.

Unbedingt ansehen: Das Herzstück des Nationalparks bildet der mächtige Hängegletscher Veintisquero Colgante, von dem sich ein reißender Wasserfall in die Schlucht stürzt und schließlich in einem tiefblauen See mündet. Insbesondere die letzten Sonnenstrahlen werfen ein atmosphärisches Licht auf die eisige Zunge des Gletschers. Möchten Sie dem Veintisquero besonders nahe kommen, empfiehlt es sich, ein Boot am Laguna Tempanos zum gegenüberliegenden Ufer zu nehmen. Im Sommer können Sie hier aus den Abbruch der Eismassen genauestens beobachten, tosendes Grollen inklusive.

Wissenswert: Der Nationalpark ist nicht nur von einer üppigen Vegetation mit regenschirmgroßen Rhabarberblättern geprägt, sondern auch Heimat zahlreicher Tiere. Mit ein wenig Glück zeigen sich Ihnen Patagonienfüchse, Eisvögel und Pudús, eine Art Minihirsch, oder sogar ein Puma.

Huang-Shan-Gebirge

Chinas mystische Bergkulisse


Nicht von dieser Welt! Das wird Ihnen unweigerlich in den Sinn kommen, wenn Sie die surrealen Gebirgszüge des Huang Shan Nationalparks erblicken. Und vielleicht erinnert Sie die Landschaft tatsächlich an einen fremden Planeten: Pandora! Das zerklüftete Huang-Shan-Gebirge diente James Cameron als Vorlage für die Halleluja-Berge im Film Avatar. Was den Regisseur magisch anzog, war aber auch schon früh Gegenstand zahlreicher Malereien und literarischer Werke, die die Berge als die schönsten im ganzen Land priesen.

Unbedingt ansehen: Sofern Sie schwindelfrei sind, sollten Sie sich den wohl waghalsigsten Wanderweg Chinas nicht entgehen lassen. 60.000 Stufen schlängeln sich an der Felswand entlang und führen hinauf zum höchsten Punkt des Gebirges, den Lotusblütengipfel. Auf der Route passieren Sie auch die Walking Fairyland Bridge, die zwei riesige Felsblöcke miteinander verbindet und einen atemberaubenden Blick auf den Xihai Grand Canyon freigibt.

Wissenswert: Rund 200 Tage im Jahr bietet sich ein imposantes und zugleich magisches Bild. Dann nämlich ragen die 72 Gipfel der “Gelben Berge” aus einem Nebelschleier empor, der die mystische Schönheit noch einmal verstärkt.

Kootenay Nationalpark

Die wilde Schönheit Kanadas


Im Gegensatz zu seinem berühmten Anrainer, dem Banff Nationalpark, ist der Kootenay Nationalpark weniger frequentiert, aber mindestens genauso sehenswert. Dabei besticht er vor allem durch seine vielschichtigen Kontraste: Kristallklare Bergseen und bunt eingefärbte Mineralquellen, tiefverschneite Gipfel und heiße Quellen, Blütenteppiche und raue Felsen. Naturliebhaber und Outdoor-Abenteurer finden hier von Orchideenwiese bis Gletscher ihren ganz persönlichen Ruhepol.

Unbedingt ansehen: Paint Pots. Die bunte Erde gilt auch heute noch als heilig und darf nicht mitgenommen werden.

Wissenswertes: Schon vor 10.000 Jahren wurde das Gebiet von den Ktunaxa und den Kinbasket, beide zu den First Nations gehörend, besiedelt und als Jagdrevier genutzt. Die heißen Quellen waren bereits damals ein ganz besonderer Anziehungspunkt.

Individuell gestaltete Traumreisen

Persönliche Beratung von Tourlane-Experten

Flugtickets, Reiserouten, Guides – aus einer Hand

Kostenlose und unverbindliche Angebote

Maximale Kundenzufriedenheit