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Tourlane feiert den Weltfrauentag 2022

...und räumt unter dem Motto #breakthebias mit gängigen Vorurteilen gegen Frauen auf!

    Am 08. März wird der Weltfrauentag gefeiert. Dieser ist aktuell zwar nur in Berlin ein offizieller Feiertag, allerdings nehmen zahlreiche Menschen weltweit daran teil, um die Fortschritte bei der Geschlechtergleichstellung und der Stärkung der Rolle der Frau zu feiern, aber auch die Aufmerksamkeit auf bestehende Diskriminierung zu lenken. 

    Das diesjährige Thema #BreakTheBias hat uns dazu inspiriert, uns mit einigen Vorurteilen auseinanderzusetzen, die Frauen häufig entgegengebracht werden und wir haben beschlossen, vier davon zu veranschaulichen: Warum sind Männer vermeintlich besser für Führungspositionen geeignet und warum stellen sie die großen Fragen, wenn es ums Heiraten geht? Kümmern sich Frauen tatsächlich mehr um andere und darum, wie sie sich am besten um sich selbst kümmern können? Ist alleine zu reisen für Frauen zu gefährlich?

    Von heute an bis zum 08. März werden wir jede Woche ein neues Vorurteil veröffentlichen und genauer unter die Lupe nehmen.

    Vorurteil Nr. 1: Frauen sind von Natur aus keine Anführerinnen

    Warum sprechen wir eigentlich alle noch immer von der Chefetage und nicht der Chefinnenetage? Es ist ein weltweites Phänomen, dass viele Führungspositionen von Männern eingenommen werden. Männer galten lange als besser geeignet, da ihnen Attribute wie Dominanz, Selbstvertrauen und Autonomie zugeschrieben werden. Daher sind Frauen derzeit in Führungspositionen noch deutlich unterrepräsentiert. Wir haben uns also gefragt: Ist die Dominanz männlicher Führung in jedem Umfeld die Norm? Gibt es Orte auf unserem schönen Planeten, an denen wir einen anderen Trend feststellen können? Die Antwort lautet: Ja!

    In der Tat scheint es, dass die Menschheit viel von der Tierwelt lernen kann, wenn es um den Begriff der weiblichen Führung geht. Sicherlich sind unter den mehr als 5.000 Säugetierarten die weiblichen Säugetiere ihren männlichen Artgenossen oft zahlenmäßig unterlegen, aber mehr als eine Art zeigt, dass die weiblichen Tiere starke Anführerinnen sind, die viel Verantwortung für ihren Stamm tragen. Obwohl man meist bei den Chefinnen des Tierreichs an die Bienenkönigin oder die Ameisenkönigin denken könnte, haben wir versucht, eine Vielzahl von Tieren zu betrachten und 5 ausgewählt, die unserer Meinung nach diese Idee der Führung am besten verkörpern!

    Hyänen

    Weibliche Hyänen sind, was im Vergleich zu anderen Tieren eher ungewöhnlich ist, größer und kräftiger als die Männchen. Während die Männchen in der Regel für die Jagd zuständig sind, fressen die Weibchen immer als Erste. Die Weibchen bestimmen, wohin die Gruppe geht, ihre Führung ist wichtig bei Clankriegen und zur Entschärfung von Konflikten innerhalb der Gruppe. Ohne die Zustimmung der Weibchen kann zudem keine Fortpflanzung stattfinden!

    Wo sie zu finden sind: Südlich der Sahara, in Indien und von Nordafrika bis Kenia, Südafrika und Mosambik.

    Bonobos

    Bonobos vereinen das Motto "Make love, not war" mit echter Frauenpower. Die weiblichen Bonobos sind zum einen die Friedensstifter in ihrem Stamm und sorgen dafür, dass es keinen Ärger in der Gruppe gibt. Zum anderen herrscht zwischen weiblichen Bonobos immer eine gemeinschaftliche Haltung, sodass sich auch mal zwei Weibchen vereinen, um gegen Männchen zu kämpfen. Immer gewinnen die Weibchen.

    Wo sie zu finden sind: Demokratische Republik Kongo

    Orcas

    Orcas leben, wie die Elefanten, matrilinear. Sie werden also als Anführerinnen geboren! Die Weibchen leben in der Regel länger als die Männchen und sind für ihre Nachkommen und sogar für ihre Enkelkinder verantwortlich. Je älter sie sind, desto besser wissen sie, wo sie Nahrung finden können. Deshalb entscheiden sich die meisten Orcas dafür, sich an ihre Großmutter zu hängen, denn die führt sie zu den besten Lachsfangplätzen!

    Wo sie zu finden sind: Kanada, Island, Neuseeland, Argentinien, Norwegen, Australien, USA

    Löwen

    Die Königinnen der Wildnis kontrollieren die soziale Struktur und die Jagd des Rudels. Denn sie wissen: Je besser die Teamarbeit, desto reichhaltiger das Festmahl! Beobachtungen zeigen, dass die Weibchen gemeinsam jagen und dabei viel aktiver sind als die Männchen. Sie halten auch die Leistungsfähigkeit des Rudels aufrecht, indem sie einzelne Tiere, die nicht den Anforderungen entsprechen, aus dem Rudel werfen. Nach einer anstrengenden Jagd ist es ganz klar: Wer jagt, bekommt zuerst zu fressen, und die anderen bekommen nur die Reste.

    Wo sie zu finden sind: Mehrere Länder Afrikas südlich der Sahara, u.a. Südafrika, Namibia, Botswana

    Elefanten

    Elefanten sind neben Orcas eine der Arten, die matrilinear sind. Während die Männchen es vorziehen, allein zu leben oder mit ihren männlichen Kumpels zusammen zu bleiben, spielen die Elefantenweibchen eine wichtige Rolle beim Schutz ihres Stammes vor Gefahren und bei der Ernährung - beides ist überlebenswichtig. Tatsächlich ist ein altgedientes Weibchen, das jahrzehntelang überlebt hat, am besten für die Führung geeignet.

    Wo sie zu finden sind: Botswana, Thailand, Malawi, Laos, Simbabwe, Indien, Sri Lanka, Südafrika, Tansania

    Vorurteil Nr. 2: Nur Männer machen Heiratsanträge

    Was im beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld langsam etwas besser klappt, findet in der Liebe noch nicht ganz so viel Anklang. So bleiben, wenn es um die große Frage des Heiratens geht, die meisten lieber bei einer traditionellen Rollenverteilung. Denn aktuell werden durchschnittlich nur 2 % der Heiratsanträge von Frauen gemacht.

    Tourlane ist ein sehr diverses, modernes Unternehmen, welches viele Mitarbeiter aus aller Welt vereint. Also haben wir uns bei unseren Kollegen und Kolleginnen einmal umgehört, um herauszufinden, was sie davon halten, wenn die Frau den Heiratsantrag machen würde. Auch wenn diese Umfrage nicht repräsentativ ist, soll sie uns helfen, eine Tendenz zu erkennen.

    Da innerhalb des Unternehmens die Mehrzahl dafür ist, dass der Mann den Heiratsantrag macht, wollten wir natürlich herausfinden, was die Gründe dafür sind. Warum sollte denn eigentlich der Mann den Heiratsantrag machen und nicht die Frau? Legen die meisten viel Wert auf traditionelle Geschlechterrollen? Handelt es sich eher um emotionale oder pragmatische Gründe?

    Tourlane Umfrage Februar 2022

    Tourlane als Reiseunternehmen interessiert es natürlich brennend, in welchem Land die meisten gerne die Frage, ob sie den Bund für’s Leben schließen wollen, gestellt bekommen würden. Wer jetzt vermehrt mit exotischen Ländern wie Namibia oder den Malediven gerechnet hat, liegt falsch, denn die meist genannte Antwort lautet: Zuhause!

    Wer den Antrag lieber im Urlaub machen will, aber in einer privaten Umgebung, für diejenigen haben wir Ideen für den Heiratsantrag gesammelt. Dazu gehören Orte in Italien, in Südamerika und Costa Rica, wie zum Beispiel:

    1. Favignana

    2. Corcovado NP

    3. Samara Beach

    4. Patagonien

    Die alleinige Verantwortung und der gesellschaftliche Druck auf den Mann für den Heiratsantrag ist nicht mehr zeitgemäß. Auch wenn sich aktuell gesellschaftliche Normen radikal ändern, hält diese sich noch hartnäckig. Es wird also Zeit, auch diese Traditionen zu brechen und selbst die Kontrolle zu übernehmen. Also, liebe Frauen: Traut euch!

    Vorurteil #3: Frauen sollten die alleinige Betreuungsperson sein

    Im Laufe der Zeit haben sich Frauen von der klassischen Rolle der "Hausfrau" (Hauptverantwortliche für den Haushalt und die Kindererziehung) entfernt. Heutzutage haben sie ebenso wie Männer die Möglichkeit zu arbeiten. Laut BMFSFJ* gehen aktuell über 70% der Frauen einer beruflichen Tätigkeit nach. Doch gleichzeitig investieren sie über 50% mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Frauen haben somit oft sogar zwei Arbeitsstellen - eine zum Geldverdienen und eine zu Hause. Das liegt vor allem daran, dass sowohl die familiäre als auch die berufliche Sorgearbeit weiblich geprägt und damit ungleich verteilt ist. 

    Obwohl die Sorgearbeit gesellschaftlich wichtige Aufgaben umfasst - von der Selbst- und Fremdpflege bis hin zur Betreuung jüngerer und älterer Generationen - werden diese Tätigkeiten sowohl im politischen und gesellschaftlichen Diskurs als auch wirtschaftlich kaum anerkannt. Natürlich ist die Verteilung der Sorgearbeit sehr individuell und einige Frauen widmen sich mehr als andere der Fürsorge und Pflege, jedoch sollte jede Frau darauf achten, dass sie sich vor allem um eine Person ausgiebig kümmert: sich selbst!

    Denn eine zu große, lang anhaltende Mental Load (unsichtbare Arbeiten wie stetiges Mitdenken, Planen und Organisieren sowie Verantwortungslast) kann laut der Initiative Equal Care Day sogar Burn-out Symptome zur Folge haben. Sich die Zeit für die Selbstfürsorge ist zwar nicht immer leicht, aber wichtig, um sich geistig, seelisch und körperlich auf sich selbst zu konzentrieren und neue Energie zu tanken.

    *Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

    Darum ist es wichtig öfters eine Auszeit nehmen

    Selbstfürsorge kann sehr unterschiedlich aussehen. Zum einen hängt es davon ab, wie viel Zeit man dafür zur Verfügung hat, zum anderen von den persönlichen Vorlieben: Die einen nehmen sich lieber eine Auszeit von Handy, Tablet oder (sozialen) Medien und verbringen mehr Zeit in der Natur, die anderen bleiben lieber zu Hause und lesen ein spannendes Buch oder schauen einen inspirierenden Film. Egal, was Sie bevorzugen, wichtig ist, dass Sie sich auf Ihre eigenen Bedürfnisse konzentrieren. Verbringen Sie Zeit alleine, um sich selbst besser kennenzulernen, Ihre Kreativität anzuregen, mentale Stärke aufzubauen und die wohlverdiente Auszeit zu genießen. Da Reisen auch eine gute Möglichkeit zur Self-Care sein kann, haben wir unsere Tourlane Experten nach ihren Tipps gefragt.

    Vorurteil #4: Es ist gefährlicher für Frauen alleine zu verreisen

    Sie haben beschlossen, sich endlich eine wohlverdiente Auszeit zu nehmen und allein zu verreisen. Viele Frauen, die diese Entscheidung treffen und ihrem Umfeld von ihren Reiseplänen erzählen, erhalten häufig die gleiche Reaktion von Freunden und Familie: Sie warnen, dass es nicht sicher sei, als Frau allein zu reisen.

    Obwohl Frauen die kaufkräftigste Kundengruppe in der Reisebranche bilden, werden sie, wenn sie sich für eine Solo-Reise entscheiden, oft für ihren “Leichtsinn" stigmatisiert, weil das Alleinreisen für sie zu "gefährlich" oder "unsicher" sei. Auch online findet man zahlreiche Artikel, die sich mit der Sicherheit alleinreisender Frauen beschäftigen. Nach solchen Artikeln für alleinreisende Männer sucht man jedoch vergeblich.

    In den letzten drei Jahren ist das Suchvolumen für weibliche Alleinreisende in allen Suchmaschinen um 62% gestiegen. Galt 2015 eine Solo-Reise noch als die perfekte Auszeit nach der Kündigung des Jobs, hat Tourlane 2020 eine Umfrage zum Thema Frauen und Solo-Reisen durchgeführt und dabei verschiedene Gründe ermittelt, warum Frauen eine Solo-Reise unternehmen würden, wie z. B.:

    • die Freiheit, zu tun, was sie wollen

    • Zeit für sich selbst zu haben

    • Bewältigung eines emotionalen Erlebnisses wie eines Trauerfalls, des Verlusts eines Arbeitsplatzes oder einer Trennung

    Verlassen Sie Ihre Komfortzone und entdecken Sie die Welt! Dass Sie davon nur profitieren können, bestätigt eine der bekanntesten Solo-Reisenden der Welt: Lexie Alford, die Rekordhalterin für die meisten bereisten Länder unter 21 Jahren, hat bereits 197 Länder besucht und will  andere  ermutigen, ebenfalls auf eigene Faust zu reisen. Denn sie ist sich sicher: nur wenn man seine Komfortzone verlässt, lernt man seinem Instinkt zu vertrauen, selbstbewusst Entscheidungen zu treffen und Chancen zu ergreifen, die persönliche Grenzen überschreiten können. 

    Auch wenn nicht jeder die Möglichkeit hat, in kurzer Zeit so viele Länder zu bereisen, so kann man dennoch den Anfang machen und vielleicht einen ganz persönlichen Rekord brechen! In der Zwischenzeit möchten wir Sie dazu inspirieren  und haben vier unserer Reiseexpertinnen  interviewt, die alleine in Länder wie Südafrika, Brasilien und China gereist sind.  Erfahren Sie mehr und brechen auch Sie mit dem Vorurteil, wenn Sie Ihre nächste Reise planen!

    Warum es sich lohnt, als Frau alleine zu reisen

    Die Gründe dafür sich alleine auf den Weg zu machen, um die Welt zu entdecken können also sehr unterschiedlich sein.  Obwohl die Reiseziele unserer Reiseexpertinnen so verschieden waren, hatten Sie alle vor Ihrer Reise die gleichen Sorgen wie die Teilnehmerinnen unserer Tourlane Umfrage: einsam zu sein und in Gefahr zu geraten

    Zum Glück haben sich Ihre Ängste nicht bestätigt, denn generell haben alle vier Frauen positive Erfahrungen gemacht und nicht nur viele Menschen und Kulturen, sondern auch sich selbst besser kennengelernt. Tourlane Reiseexpertin Janina ist sich sicher: “Eine Reise nach außen bedeutet auch eine Reise nach innen".

    Wohin Sie reisen sollten

    Sie haben noch gar kein konkretes Traumreiseziel vor Augen? Dann lassen Sie sich inspirieren von unserer Top 4 der beliebtesten Reiseziele von Frauen, die seit 2019 alleine mit Tourlane verreist sind:

    1. Australien

    2. Namibia

    3. Neuseeland

    4. Südafrika

    Methodik