Ihre Reise auf die Osterinsel vor Chile

Das abgelegene Juwel mit den berühmten Steinfiguren im Südpazifik

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Entdecken Sie bei Ihrer Reise auf die Osterinsel eine untergegangene Hochkultur

Rapa Nui steckt voller Geheimnisse

Nicht mehr als 6.000 Einwohner, gerade einmal 24 Kilometer lang und 163,6 km² groß – und doch ist das kleine Eiland weltbekannt wegen seiner gigantischen Steinskulpturen, den sogenannten Moai. Die Osterinsel befindet sich im südöstlichen Teil des Pazifischen Ozeans und südlich des südlichen Wendekreises. Der spanische Name der Insel ist ‚Isla de Pascua’, die indigene Bevölkerung nennt sie Rapa Nui, was zugleich auch die Sprache der Urbevölkerung bezeichnet. Obwohl die isoliert gelegene Osterinsel politisch zu Chile gehört, ist sie geographisch betrachtet eigentlich ein Teil der Inselregion von Polynesien.

Die Hauptstadt Hanga Roa befindet sich mehr als 3.500 Kilometer von der chilenischen Küste entfernt, bis zur nächstgelegenen größeren Insel Tahiti sind es mehr als 4.250 Kilometer. Die nächstgelegene bewohnte Insel in Richtung Westen ist das mehr als 2.000 Kilometer entfernte Pitcairn im Westen.

Seit 1995 gehört die einst aus drei Vulkanen entstandene Osterinsel mit ihrem rund 71 km² großen Nationalpark Rapa Nui (Parque nacional Rapa Nui) zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Wildpferde bei hanga roa auf der osterinsel

Steinkolosse voller Magie – die mächtigen Moai

Tauchen Sie ein in die faszinierende Vergangenheit der Osterinsel

Vermutlich war es der englische Pirat Edward Davis, der im Jahr 1687 als erster Europäer überhaupt die Osterinsel zu Gesicht bekommen hat. Dabei handelte es sich eher um eine Zufallsentdeckung – denn eigentlich wollte Davis bei seiner Rückkehr von den Galápagosinseln mit seinem Schiff ‚Bachelors Delight’ das Kap Hoorn umsegeln. Der englische Seebeuter hielt die Osterinsel für den sagenhaften Südkontinent ‚Terra Australis’, landete jedoch nicht.

Ihren heutigen Namen verdankt die Osterinsel dem Holländer Jakob Roggeveen. Der Seefahrer und Forschungsreisende landete im Auftrag der Westindischen Handelskompanie im April 1722 auf der Insel, und zwar an einem Ostersonntag. Roggeven verlieh der kleinen Insel den Namen ‚Paasch Eeylandt’ – die holländische Entsprechung für Osterinsel. Da Roggeveen jedoch schon etwas rüstig war, blieb er an Bord seines Schiffes. An der Forschungsreise nahm auch der deutsche Entdecker Carl Friedrich Behrens teil: Als erster Europäer setzte der junge Rostocker seinen Fuß auf die Osterinsel. Sein späterer Reisebericht ‚Der wohlversuchte Südländer – Reise um die Welt 1721/22’ entwickelte sich zu einem Bestseller und lenkte erstmals die Aufmerksamkeit der Europäer auf die geheimnisvolle Insel im Südpazifik.

Es war ein weiterer Deutscher, der sich um den größten Schatz der Osterinsel verdient machte: Die sogenannten Moai, die weltbekannten monumentalen Steinstatuen, wurden von dem deutschen Missionar, Pater und Sprachforscher Sebastian Englert im 20. Jahrhundert nummeriert und katalogisiert. Englert schrieb nicht nur die Sagen und Legenden der einheimischen Urbevölkerung auf, sondern erlernte auch ihre Sprache. Zudem setzte er sich mit großem Engagement für den Erhalt der gigantischen Steinkolosse ein, die über die ganze Osterinsel verteilt sind, insbesondere an den Küstenlinien. 

Die rund 890 heute noch existierenden Moai weisen ganz unterschiedliche Größen auf, dabei reicht die Bandbreite von zwei Metern bis hin zu fast 22 Metern. Das genaue Alter der Steingiganten ist noch immer umstritten, mittlerweile gehen Wissenschaftler jedoch davon aus, dass sie nicht älter als 1.500 Jahre sind. Die Archäologen vermuten, dass die Osterinsel etwa im vierten oder fünften Jahrhundert nach Christus besiedelt wurde. Ab diesem Zeitpunkt begannen die Ureinwohner relativ schnell damit, die ersten Moai anzufertigen. Die meisten Moai sind aus weichem Tuffstein angefertigt und stammen aus den Steinbrüchen des erloschenen Vulkans Rano Raraku. Dabei hat es im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Schaffensperioden gegeben. Es gibt außerdem 53 kleinere Moai-Statuen – vor allem aus der ersten Schaffensperiode – die aus hartem Basalt, rötlichem Tuffstein oder Trachyt angefertigt wurden. 

Sonnenuntergang bei ahu tongariki

Bis heute ungeklärt: der wahre Hintergrund der mysteriösen Steinfiguren

Ahu Tongariki im Süden der Osterinsel

Die größte Zeremonieanlage können Sie bei Ihrer Reise auf die Osterinsel in der Hotu-iti-Bucht im südlichen Teil der Insel bestaunen. Die beeindruckende Anlage trägt den Namen ‚Ahu Tongariki’ und soll ursprünglich über eine Breite von 215 Metern und eine Höhe von vier Metern verfügt haben. ‚Ahu Tongariki’ ist nicht nur die größte religiöse Anlage auf Rapa Nui, sondern auch die größte in ganz Polynesien.

Die Herstellung, der Transport und die Errichtung der steinernen Giganten erfolgte vermutlich mit den einfachsten Mitteln. Der norwegische Forschungsreisende Thor Heyerdahl führte im Jahr 1956 während einer Expedition auf die Osterinsel mit der indigenen Bevölkerung diverse Experimente durch. Dabei zeigte sich, dass die Statuen mit Hilfe von Baumstämmen und Steinkieseln transportiert werden konnten. Experten gehen auch davon aus, dass die steinernen Riesen nicht unter Zwang hergestellt wurden, sondern sich eine spezielle Kaste gebildet hatte, die für die Anfertigung der Moai verantwortlich war und daher ein besonderes Ansehen innerhalb der Bevölkerung genoss. 

Die größte jemals begonnene Moai-Statue befindet sich im Rano-Raraku-Steinbruch und beeindruckt mit einer Länge von 21,60 Metern.

Wäre dieser unter dem Namen Te Tonkanga oder El-Gigante bekannte Steinriese jemals fertiggestellt worden, hätte er ein Gewicht zwischen 200 und 250 Tonnen gehabt – es ist daher fraglich, ob dieser Moai überhaupt jemals hätte transportiert werden können. 

Schon die ersten Entdeckungsreisenden der Expedition uner Jacob Roggeveen stellten sich die Frage, was es für einen Sinn macht, eine so große Zahl riesiger Steinstatuen auf der gesamten Insel zu errichten – und welchem Zweck genau sie dienen sollten. Leider konnten die Insulaner die Frage danach nicht mehr beantworten. Denn 42 Jahre vor Ankunft der Europäer war es auf der Osterinsel zu einem verheerenden Bürgerkrieg gekommen. Dabei hatten die sogenannten Kurzohren die Elite des Landes – die sogenannten Langohren – so gut wie ausgelöscht. Die noch verbliebenen Ureinwohner waren daher nicht dazu in der Lage, die Hinterlassenschaften der Hochkultur den erstaunten Europäern erklären zu können. Trotz umfangreicher Forschungen über die Moai ist ihr tatsächlicher Zweck also immer noch umstritten. Es wird jedoch vermutet, dass es sich dabei um eine Art von Ahnenkult handelt. Demnach könnten die Moai wichtige Häuptlinge oder Priester darstellen, die nach ihrem Tod als Schutzgottheiten der jeweiligen Stämme fungierten.
 

Brandung vor der osterinel

Ihre Kurzinfos rund um Klima, Unterkunft & Aktivitäten

Von Chile auf die Osterinsel

Die Anreise mit dem Flugzeug ist ausschließlich mit der chilenischen Fluggesellschaft LAN möglich. Flüge auf die Osterinsel (Isla de Pascua) gibt es täglich von Santiago de Chile aus. Wer sich eine Fahrt vom Flughafen Mataveri mit einem der relativ teuren Taxis sparen möchte, kann das Zentrum der Hauptstadt Hanga Roa auch innerhalb von 20 Minuten zu Fuß erreichen.

Die Attraktionen der Insel lassen sich sehr gut per Fahrrad oder Mietfahrzeug erkunden, die in Hanga Roa gemietet werden können. Viele Firmen bieten außerdem geführte Rundreisen per Bus für die Insel an.

Die Osterinsel punktet auch mit jeder Menge Freizeitaktivitäten. Neben ausgedehnten Wanderungen auf den Spuren der faszinierenden Kultur der Rapa Nui kann die Insel auch per Pferd entdeckt werden. Der frische Passatwind sorgt dafür, dass Surfen an der Westküste der Osterinsel das ganze Jahr über möglich ist. Geübte Taucher werden begeistert von den Korallenriffen entlang der Insel sein. Und am Anakena, dem einzigen Badestrand der Insel, kommen alle Sonnenanbeter ganz auf ihre Kosten. 

 

Wer gerne Fisch isst, hat auf der Osterinsel die Möglichkeit, die verschiedensten Gerichte auszuprobieren, die meist auf polynesische Art zubereitet werden. Auch die typisch chilenischen Empanadas haben Einzug in die Gastronomie der Osterinsel gehalten. Neben Süßkartoffeln und Avocados gedeihen auch Bananen und Guaven im milden und trockenen ozeanischen Klima und kommen in zahlreichen Gerichten zum Einsatz. Fast das ganze Jahr über liegen die Temperaturen zwischen 12 Grad Celsius und 30 Grad Celsius, die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 21 Grad Celsius.

Die Jahreszeiten sind nur gering ausgeprägt, die Insel wird vor allem von den starken Passatwinden geprägt. Juli und August sind die kältesten Monate, die wärmsten Monate sind Januar und Februar. Die stärksten Niederschläge gibt es von April bis Mai, zu den regenärmsten Monaten gehören Oktober, November und Februar. Die beste Reisesaison für die Osterinsel ist Dezember bis Mai. Die Wassertemperatur liegt das ganz Jahr über konstant bei etwas über 18 Grad Celsius. Die Unterkunftsmöglichkeiten auf der Insel reichen vom Camping auf dem Zeltplatz über Break & Breakfasts bis hin zum 5-Sterne-Resort mit Spa.

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