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Chinas wichtigste Sehenswürdigkeiten

Von der Terrakotta-Armee in Xi’an bis zur Chinesischen Mauer

Wohin soll Ihre Reise gehen?

Unterwegs im Reich der Mitte

Von der großen chinesischen Mauer bis zur Tropfsteinhöhle von Guangxi

Geschichte und Tradition, Moderne, Kultur und Natur: China fasziniert seine Besucher seit je her. Das Reich der Mitte ist volle Gegensätze und voll von Denkmälern aus einer Jahrtausende alten Kultur. In den Städten finden Sie eine pulsierende Mischung aus westlicher Moderne und Traditionen: historische Statuen aus längst vergangenen Dynastien sind etwa eines der Highlights der alten Kaiserstadt Xi’an: Die Terrakotta-Armee zieht in jedem Jahr Millionen Besucher an, aber auch die Stadt selbst ist mit ihren Mausoleen und Pagoden ein Highlight jeder China-Reise.

Die große chinesische Mauer zieht sich über mehr als 8.000 Kilometer durch das Land. Am besten kann sie von Peking aus besucht werden. In Peking befindet sich auch die Verbotene Stadt. Über 5.000 Jahre war sie von der Außenwelt abgeschlossen. Heute kann sie besichtigt werden und Sie sollten diesen Besuch bei Ihrer China-Reise keinesfalls verpassen.

Ganz im Westen des Landes erwartet Sie eines der größten und am besten erhaltenen buddhistischen Kunstwerke: Die Mogao-Grotten sind nicht nur mächtig in ihren Ausmaßen, sie wird auch mit gutem Grund als Grotte der Tausend Buddhas bezeichnet.

China ist ebenfalls reich an Naturschätzen: Bezaubernde Landschaften, einsame Flusstäler, faszinierende Bergwelten. Eine Reise durch China umfasst daher immer auch mindestens ein Highlight in der Natur. Tief hinab geht es in die Reed Flute Höhle in der Provinz Guangxi: Die Tropfsteinhöhle mit dem unterirdischem See wird spektakulär beleuchtet und erstrahlt in tausend Farben. Entdecken Sie auf Ihrer China-Reise die schönsten Sehenswürdigkeiten mit Tourlane. Wir vermitteln Ihnen bis zu drei Reisespezialisten in China, die Sie zu den wichtigsten Highlights und zu den besten Geheimtipps führen. Stellen Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage.

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Das neue Weltwunder

Die große chinesische Mauer

Sie gilt als eines der sieben neuen Weltwunder: Die große chinesische Mauer zieht sich über eine Länge von mehr als 20.000 Kilometern durch das Land. Genauer gesagt ist sie 21.196,18 Kilometer lang. Dabei teilt sich die Mauer in rund 43.000 Standorte und Objekte aus den unterschiedlichsten Epochen auf. Die chinesische Mauer ist damit auch ein Zeuge der wechselvollen chinesischen Kultur. Die ältesten Teile der Mauer wurden im 7. Jahrhundert vor Christus als Schutz gegen nomadische Reitervölker erbaut, die das Land von Norden angriffen.

Spätere Abschnitte wurden vor allem zum Schutz der Seidenstraße, eine der wichtigsten Handelsrouten des Altertums, erbaut. In den Provinzen Shandong und Henan finden Sie die ursprünglichsten Teile der Mauer. Die jüngsten stammen aus dem 17. Jahrhundert. Dieser ist zugleich der größte Abschnitt und der am häufigsten besuchte. Während einige Teile der Mauer aus massivem Stein bestehen, sind andere, vor allem die älteren, bis heute aus Ziegeln, Holz und Lehm erbaut.

Nicht alle Abschnitte der chinesischen Mauer sind heute noch perfekt erhalten. In Teilen wird sie immer wieder restauriert, andere Teile ziehen sich als Ruinen durch zerklüftete Berglandschaften, über grüne Hügel und entlang von endlosen Wäldern. Um die chinesische Mauer zu besuchen, empfiehlt sich eine Tour von Peking aus. Vor allem die Abschnitte Badaling und Mutianyu sind bis heute sehr gut erhalten und bieten zugleich spannende Einblicke in die ursprüngliche chinesische Mauer. Möchten Sie fernab von Touristenpfaden einen der nicht restaurierten Abschnitt besuchen, ist der Abschnitt von Jiankou empfehlenswert. Badaling und Mutianyu sind rund 1,5 Autostunden von Peking entfernt. Es finden sowohl geführte Touren statt, die sich etwa über Ihr Hotel buchen lassen, oder Sie buchen im Voraus von Deutschland aus einen Guide. Auch Touren auf eigene Faust sind möglich. Tipp: Besuchen Sie die Abschnitte in den frühen Nachmittagsstunden. Besuche sind bis 17.30 erlaubt und der Andrang geht zu dieser Zeit bereits merklich zurück. Auch Jiankou ist von Peking aus gut erreichbar: Rund 70 Kilometer trennen den historischen Mauer-Abschnitt von der Metropole.

 

Die_weltberühmte_Terrakotta_Armee

Geheimnisvolle Grabwächter

Die Terrakotta-Armee von Xi’an

Xi’an, die Hauptstadt der Provinz Shaanxi, ist eine uralte Kaiserstadt mit einer Jahrtausend alten Tradition. Schon die Stadt allein ist sehenswert: Hier befindet sich mit dem Han Yang Ling zum Beispiel das größte unterirdische Museum Chinas. Das Mausoleum ist Ruhestätte für einen ganzen Hofstaat und erstreckt sich über eine Größe von mehr als 20 Quadratkilometern. Berühmt ist Xi’an jedoch für seine steinernen Krieger: Die Terrakotta-Armee stellt eine riesige Streitmacht des Kaisers dar: Soldaten, Pferde und Kriegsgeräte. Erste Spuren der Terrakotta-Armee fand man im Jahr 1974 einige Kilometer nördlich von Xi’an – aus purem Zufall beim Bau eines Brunnens. Bis heute ist jedoch nur rund ein Viertel der imposanten Armee freigelegt – dabei besteht sie bereits aus mehr als 8.000 Exponaten.

Mit ihrer Herstellung wurde vermutlich im Jahr 221 vor Christus unter Herrschaft des Kaiser Qin Shihuangdi begonnen. Der erst 13-jährige Kaiser sah sich zahlreichen Feinden gegenüber, denen er der Legende nach besonders furchtlos entgegentrat. Sieben verfeindete Königreiche, die sogenannten Sieben Streitenden Reiche soll er befriedet und wieder vereint haben. Damit gab er dem damaligen politischen China eine völlig neue Richtung – der Beginn des feudalen Kaiserreichs. Qin Shihuangdi begann gleich nach seinem Amtseintritt mit dem Bau einer imposanten Grabanlage: Sie erstreckte sich über mehr als 56 Quadratkilometer und sollte seinem gesamten Herrschaftsstab Raum bieten. Zum Schutz der Grabanlage errichtete er die Terrakotta-Armee. Die mehr als 8.000 tönernen Krieger zählen heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die_Sehenswürdigkeit_in_Peking_Der_Kaiserpalast

Der Kaiserpalast von Peking

Die Verbotene Stadt

Mehr als 5.000 Jahre war sie von der Außenwelt vollkommen abgeschnitten, heute kann sie wieder besucht werden: Um die Verbotene Stadt ranken sich zahllose Mythen und Legenden. Mitten im Zentrum Pekings gelegen, ist der kaiserliche Palast heute eines der anschaulichsten und schönsten Beispiele für die chinesische Architektur dar. Umschlossen von zehn Meter hohen Mauern, ist kein Blick von Außen auf das Gelände möglich.

Auf diesem erstrecken sich 890 Paläste und 8.886 Räume. Die beeindruckende Anlage wurde zwischen 1406 und 1420 erbaut. Mehr als 3.000 Personen lebten hier zur Kaiserzeit der Ming- und Qing-Dynastie. Heute strömen die Besucher wieder in die Anlage, die mit ihren prächtigen Kunstschätzen, Intarsien, Pagoden und Tempeln ein Muss bei Ihrem Besuch in Peking ist.

Die_Natur_ist_ein_weiteres_Highlight_in_China_wie_hier_in_Guilin

Von den Mogao-Grotten bis zur Reed-Flute-Höhle

Chinas Natur-Highlights

China ist nicht zuletzt auch ein Land mit einer faszinierenden Natur. Neben den Nationalparks oder den Tälern des Yangtze, des längstem Flusses Chinas, sollten Sie auf jeden Fall auch einen Besuch in den Mogao-Grotten einplanen. Das Höhlensystem an der Seidenstraße besteht aus mehreren Hundert Tempeln. Zwischen dem 4. und 12. Jahrhundert nach Christus schlugen buddhistische Mönche Statuen und Skulpturen in den Sandstein. Die Exponate und Wandmalereien zählen heute zu den wichtigsten kulturellen Highlights in China. Insgesamt 492 der Höhlen sind bis heute erhalten und können zum Teil besichtigt werden. Die Statuen und Wandmalereien ziehen sich über eine Fläche von mehr als 45.000 Quadratmeter durch das Höhlensystem.

Mit gutem Grund werden die Mogao-Grotten auch als Höhlen der Tausend Buddhas bezeichnet: Bis heute leuchten die Wandmalereien in den schillerndsten Farben, sind die Skulpturen und Statuen wie konserviert. Das Höhlensystem überstand Kriege und Naturkatastrophen und ihre Kunstschätze wirken bis heute, als seien sie gestern erst entstanden. So zählen sie heute zu den bedeutendsten buddhistischen Kunstschätzen der Welt.

Wesentlich älter, genauer gesagt, einige Millionen Jahre älter, ist ein Naturschauspiel, das im Norden Chinas die Besucher anlockt, zugleich aber noch immer ein Geheimtipp unter den Sehenswürdigkeiten Chinas ist. Die Reed-Flute-Höhle beherbergt ein spektakuläres Schauspiel aus Stalagmiten und Stalaktiten, aus bizarren Felsformationen und unterirdischen Seen. Nicht aus dieser Welt scheint sie zu sein und zugleich von faszinierender Schönheit. Die Höhle wird mit einem Lichterschauspiel beleuchtet, die die ohnehin schon beeindruckenden Felsen in einem geradezu zauberhaften Licht erscheinen lässt. Rund 180 Millionen Jahre alt ist die Reed Flute Höhle.

Mehr als 1.000 Jahre war sie in Vergessenheit, bis sie in den 40er-Jahren wiederentdeckt wurde. Sie ist zugleich Heimat zahlloser Tiere und Pflanzen, die sich in der nur scheinbar lebensfeindlichen Unterwelt niedergelassen haben und zu der Faszination dieses Ortes beitragen. Ihren Namen hat die Reed-Flute-Höhle übrigens von dem Schilf, das am Höhleneingang wächst. In China stellt man draus die traditionellen Flöten her.