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Was diese Route von anderen Japan-Touren unterscheidet, ist Kanazawa: die Stadt wird von vielen Reisenden übersprungen und ist dabei eines der kulturell reichsten Ziele des Landes. Hiroshima mit drei Nächten einzuplanen gibt der Stadt genug Raum, wirklich zu wirken. Mein Insidertipp: In Kyoto die Abendstunden in Gion nutzen, wenn die Tagestouristen weg sind und die Atmosphäre der historischen Viertel am schönsten ist.
Was diese Route von anderen Japan-Touren unterscheidet, ist Kanazawa: die Stadt wird von vielen Reisenden übersprungen und ist dabei eines der kulturell reichsten Ziele des Landes. Hiroshima mit drei Nächten einzuplanen gibt der Stadt genug Raum, wirklich zu wirken. Mein Insidertipp: In Kyoto die Abendstunden in Gion nutzen, wenn die Tagestouristen weg sind und die Atmosphäre der historischen Viertel am schönsten ist.
Tag 1 - 3
Die Global City Tokio, die nicht nur die quirlige Hauptstadt und der Sitz der Regierung, sondern auch die bevölkerungsreichste Stadt Japans ist, erwartet Sie mit ganzen 23 Bezirken, von denen jeder einzigartig ist.. Shibuja ist zum Beispiel ein wichtiges Vergnügungsviertel mit Karaoke-Bars, Casinos, Nachtclubs, Restaurants sowie der berühmtesten Kreuzung der Welt. Auch in Roppongi können Sie das Nachtleben genießen. Dieser Stadtteil beherbergt den Vergnügungskomplex Roppongi Hills sowie mit Velfarre die größte Diskothek Japans. In Yanaka herrscht hingegen altstädtisches Flair, zahlreiche Tempel und Schreine lassen Sie in das alte Japan eintauchen. Überdies ist die Weltstadt am majestätischen Mount Fuji für ihre reizvollen gartenähnlichen Parkanlagen berühmt. Von dem Tokio-Skytree, Tokio-Tower und dem Mori-Tower erhalten Sie einen atemberaubenden Panoramablick über das endlose Meer aus Wolkenkratzern. Sehenswert sind auch der Kaiserpalast sowie zahlreiche eindrucksvolle Sakralbauten wie der Meiji-Schrein, der Senso-Ji-Tempel, der Zojoji-Tempel, der Toshogu-Schrein sowie das Iemitsu-Mausoleum im Nikko-Nationalpark. Für Museumsbesuche bieten sich das Digital-Art-Museum sowie das Natural-Science-Museum an, das die Welt in einer 3D-Perspektive zeigt. Während Sie im Elektroparadies Akihabara die Trends der Zukunft erfahren, zeigt Ihnen ein historisches Museum die Ursprünge des alten Edos.







Tag 4 - 5
In Kanazawa dringen Sie tief in die Geschichte Japans ein. Kunst und Kultur bilden eine Einheit; die Stadt ist ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Nachdem die Maeda die aufständischen Ikko-Ikki in den japanischen Bauernkriegen besiegt hatten, errichtete der wohlhabende Fürstenclan eine dreihundertjährige Herrschaft über die Region, die im städtischen Bewusstsein als glückliche Epoche bekannt ist. Vom Machtanspruch der Maeda zeugt die imposante Burg aus dem Jahre 1583. Unsterblich machte sich das Feudalgeschlecht auch mit dem Aufbau des Kenroku-en-Gartens, dem berühmtesten Wandelgarten Japans. Während der Herrschaft der Maeda wurde das Kunsthandwerk massiv gefördert. Noch heute eilt dem Handwerk von Kanazawa der Ruf besonderer Raffinesse voraus. In einem Museum für Kunsthandwerk können Sie dieser Tradition auf den Grund gehen. Im Museum des 21. Jahrhunderts betrachten Sie hingegen Exponate zeitgenössischen Kunst, während Sie in einem weiteren Museum den Philosophen des Zen-Buddhismus Suzuki kennenlernen. Kanazawa profitiert von einer historischen Kontinuität, sodass die Stadtteile ihre Eigenheiten erhalten haben. Utatsuyama ist zum Beispiel der Tempelbereich mit über 50 Tempeln und Schreinen. Das Samurai-Viertel weckt mit seinen hohen, gelben Mauern, verwinkelten Gassen, Kanälen und Herrschaftssitzen Reminiszenzen an die Zeiten von Tugend und Ehre. Drei Stadtviertel sind für ihre Teehäuser bekannt, zu deren Interieur die japanische Gesellschaftsdame, die Geisha, gehört.








Tag 6 - 8
Wer an Hiroshima denkt, hat unweigerlich die fürchterlichen Bilder des Atombombenabwurfs der USA im Jahr 1945 im Sinn. Wer daran denkt, wird über die Wiederauferstehung von Hiroshima froh sein, denn die Stadt an der malerischen Hiroshima Bucht mit ihren vielen Inseln bietet heute mehr als einer Millionen Menschen eine Heimat und erstrahlt im neuen Glanz. Während die Infrastruktur von Hiroshima modern und funktional ist, wurden mit der Karpfenburg und dem Shukkei-en-Garten zwei bedeutende Sehenswürdigkeiten wieder errichtet. Die Einwohner halten ihr Weltkriegstrauma in Erinnerung und sind konsequent dem Frieden verpflichtet. Herzergreifend ist die Geschichte des Mädchens Sadako Sasake, die 1955 an Leukämie erkrankte und in Anlehnung an eine Legende 1.000 Kraniche faltete, um wieder gesund zu werden. Als sie ihren 644. Origami-Kranich gefaltet hatte, starb sie; ihre Klassenkameraden vollendeten ihr Werk. An das Mädchen wird im Friedenspark erinnert. Dort ist auch die Ruine des „A-Bomb-Domes“ zu sehen, der nach dem Atombombenabwurf in diesem Zustand belassen wurde. Weitere Friedensprojekte sind das Friedensmuseum, die Weltfriedenskirche und das Friedensmonument.







Tag 9 - 11
Während Tokio für das moderne Japan steht, steht Kyoto für den Glanz des klassischen Japans. Bevor der Tenno 1886 seine Residenz von Kyoto nach Tokio (damals: Edo) verlegte, war Kyoto seit 784 Japans Hauptstadt gewesen. In dieser epochenübergreifenden Zeit sind hunderte wunderschöne Tempel, Schreine, Teehäuser, Gärten und Palastanlagen entstanden. Zudem verfügt Kyoto über weiträumige Außenbezirke und Stadtviertel wie Gion und Higashiyama, in denen ganze Häuserzeilen im Stil von vor Jahrhunderten ausgerichtet sind und mit ihren verwinkelten mittelalterlichen Gassen geheimnisvolle Labyrinthe darstellen. Von den Sakralanlagen sind viele Prachtbauten in der ganzen Welt bekannt. Neben dem Kaiserpalast stechen der Kinkaku-Tempel und der Kiyomizu-Tempel hervor. Während der Kinkaku-Tempel in eine wunderschöne Wasserlandschaft eingebettet ist, beeindruckt der Kiyomizu-Tempel mit seinem leuchtenden Pavillon und einem Wasserfall. Ein weiteres Erlebnis ist der Fushimi-Inari-Taisha-Tempel mit seinem kilometerlangen Meer aus roten Portalen.Der Sanjusangendo-Tempel beherbergt mit 1.000 lebensgroßen vergoldeten Kannonstatuen zu Ehren des tausendarmigen Erleuchtungswesen Guanyin eine Art Terrakotta-Armee. 874 wurde der Daigoji-Tempel erschaffen, der Sie mit seiner fünfstöckigen Pagode mit Seepavillon verzaubert. Weitere Highlights von Kyoto sind der Bambuswald am Arashiyama-Berg, die Yokai-Straße mit einem originellen Angebot an Fabelwesen sowie eine Kanutour auf dem Fluss Katsura.









Tag 12 - 14
Osaka bildet zusammen mit Kyoto, Kobe und Nara die zweitgrößte Metropolregion Japans mit 20 Millionen Einwohnern. Obwohl die Stadt sehr modern wirkt und zahlreiche neuzeitliche Impulse von der Hafenstadt an der Osaka Bucht ausgehen, ist Osaka die Wiege der japanischen Kultur. Davon zeugen der Sumiyoshi-Schrein aus dem 3. Jahrhundert sowie der Shitennoji-Tempel aus dem 6. Jahrhundert. Die prachtvolle Osaka Burg ist zudem eine der berühmtesten Burganlagen Japans und spielte bei der Vereinigung des Landes eine wichtige Rolle. Osaka bietet spektakuläre Attraktionen, von denen drei sich an der Osaka Bucht befinden. Zunächst lockt mit den Osaka Universal Studios ein Themenpark, der sich den Helden der berühmten Filmwerkstatt aus Hollywood widmet. Eine Attraktion der Superlative ist auch das Kaiyukan-Aquarium, das mit 16 Wasserbecken einen Ring des Lebens bildet und das Unterwasserleben in verschiedenen Weltregionen darstellt. Schließlich gibt es im Hafen die Gelegenheit einer Rundfahrt auf imitierten Piratenschiffen. Spannend zubereitete Erkenntnisse vermitteln das Wissenschaftsmuseum, das Museum für Stadtgeschichte, das Kunstmuseum und das Fahrradmuseum. Die Regionalkultur erleben Sie in dem Theater Bunraku mit seinen Puppenspielen sowie in den Theatern Nanba Grand Kagetsu und Umeda mit Comedystücken im Stile des Manzais. Osaka ist zudem berühmt für kulinarische Genüsse und gilt deswegen als Küche Japans.







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Fünf japanische Städte in zwei Wochen, und jede eine neue Antwort auf die Frage, was Japan wirklich ausmacht. Tokio gibt nicht nur eine Antwort, sondern zehn. Kanazawa flüstert. Hiroshima hält inne. Kyoto setzt Maßstäbe. Osaka ignoriert alle Maßstäbe und kocht dabei das beste Essen.
Shinjuku ist einer der dichtesten Stadtteile der Welt, und das Park Hotel liegt mittendrin. Tokio funktioniert am besten ohne festen Plan: ein Viertel pro Tag, je nach Stimmung. Asakusa für die Tempelatmosphäre, Yanaka für die alten Holzhäuser, Shibuya für den Überfluss, Shimokitazawa für die Plattenläden. Die Izakayas in den Seitenstraßen von Shinjuku sind das Nachtprogramm. Der optionale Hakone Free Pass lohnt sich für einen Tagesausflug: Seilbahn, Bergbahn, Schiff über den Ashi-See, und bei klarem Wetter der Fuji.
Unterkunft: Park Hotel Tokyo
Kanazawa hat den Ruf, das Kyoto des Nordens zu sein, und dieser Vergleich wird ihm nicht ganz gerecht. Die Stadt hat einen eigenen Ton: ruhiger, weniger besucht, mit einer Kunsthandwerkstradition, die in Lackarbeiten, Goldblatt und Textilien bis heute lebt. Der Kenroku-en-Garten ist einer der drei klassischen Gärten Japans. Der Omicho-Markt direkt daneben liefert den Fisch, den Kanazawa für seine Küche braucht, täglich frisch vom Japanischen Meer.
Unterkunft: Hotel Intergate Kanazawa
Hiroshima ist eine Stadt, die man mit einer bestimmten Erwartung betritt und mit einer anderen verlässt. Die Gedenkstätten im Friedenspark sind klar und würdevoll, das Atombomben-Denkmal ist eines der eindrücklichsten Mahnmale der Welt. Aber Hiroshima ist auch eine lebendige, freundliche Stadt mit Straßenbahnen, Flüssen und dem besten Okonomiyaki Japans, der hiesigen Variante mit Nudeln, Kohl und Ei, die sich von der Osaka-Version grundlegend unterscheidet. Die Insel Miyajima, mit dem Torii-Tor, das bei Flut im Wasser steht, ist eine Stunde per Fähre entfernt.
Unterkunft: Hotel Granvia Hiroshima
Kyoto ist die Stadt, in der Japan seinen eigenen Maßstab gesetzt hat. Über tausend Jahre Kaiserresidenz haben eine Dichte an Tempeln, Gärten und kulturellen Institutionen hinterlassen, die anderswo nicht existiert. Fushimi Inari, der Schrein mit den Tausenden von Torii-Toren, ist früh morgens ein anderer Ort als am Nachmittag. Der Ryoan-ji-Garten mit seinem berühmten Steingarten ist das Gegenteil von laut. Das Gion-Viertel abends, wenn die Holzfassaden im Laternenlicht stehen, ist das bekannteste Bild Kyotos - und das aus gutem Grund.
Unterkunft: Hotel Gracery Kyoto Sanjo
Osaka hat mit Kyoto so wenig gemein wie möglich. Die Stadt ist direkt, liebt ihre Kulinarik und ist stolz darauf. Takoyaki, Okonomiyaki, Kushikatsu: Das Dotonbori-Viertel ist ein permanentes Straßenfest aus Essen und Neonlichtern. Das Osaka-jo, das Schloss inmitten eines Parks, ist der historische Gegenpol. Und der letzte Abend in einer der Yokocho-Gassen, mit einer Reihe kleiner Bars und Lokale unter einem Dach, ist der richtige Abschied von Japan.
Unterkunft: Cross Hotel Osaka
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Ja, kulinarische Touren in Japan sind ein absolutes Highlight. Sie bieten die Möglichkeit, authentische Gerichte zu probieren und die lokale Esskultur hautnah zu erleben. Von Sushi über Ramen bis hin zu regionalen Spezialitäten – die Vielfalt ist beeindruckend.
Ja, es ist höflich, sein Essen in Japan aufzuessen. Es zeigt Wertschätzung gegenüber dem Koch und den Zutaten.
Unbedingt probieren sollte man Sushi, Ramen, Okonomiyaki und Wagyu-Rindfleisch. Diese Gerichte sind ein Muss für jeden Japan-Besucher.
Die Kosten für Essen in Japan variieren, aber im Durchschnitt sollten Sie mit etwa 30 bis 50 Euro pro Tag rechnen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zu den Reisekosten in Japan.
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4.4
Beratung und Planung sehr Hilfreich Es war eine gute Unterstützung unserer…
Es war eine gute Unterstützung unserer Reise nach Japan. Alles war gut durchgebucht und es gab keine Probleme bei Hotel und Transfers.
WeiterlesenDie Zugverbindungen vor Ort waren bestens organisiert.
Die Transfers zu und vom Flughafen haben wir selbst organisiert. Die Zugverbindungen vor Ort waren jedoch bestens organisiert.
WeiterlesenSuper Event, tolle Show und sympatische Sumo's. Unbedingt zu empfehlen
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