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August Vonk
Reiseexperte für die Malediven
Aktualisiert am 10.06.2026
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Während die Malediven für ihre zauberhaften Sandstrände und imposanten Palmen bekannt sind, ist der Großteil des Inselstaates mit Wasser bedeckt. Somit zählt die kunterbunte Unterwasserwelt zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Malediven. Dabei erwartet Sie unter der Oberfläche des türkis schimmernden Ozeans eine faszinierende Flora und Fauna.
Entdecken Sie dieses einzigartige Ökosystem bei einer geführten Tauchsafari im wunderschönen Mushimas Migili Reef im Nord-Ari-Atoll. Schwimmen Sie mit Meeresschildkröten, Rifffischen, Rochen, Walhaien oder Delfinen. Oder staunen Sie beim Schnorcheln über die exotischen Bewohner des imposanten Korallenriffs. Alternativ gewährt Ihnen ein Ausflug im Kanu oder Glasbodenboot herrliche Einblicke in die Welt des Indischen Ozeans.
➤ Unser Expertentipp: Obwohl der Tauchspot bis zu 35 Meter tief ist, befindet sich der Großteil der Unterwasserwelt bereits in Tiefen zwischen 15 und 25 Metern. Sie können daher problemlos in diesem Bereich bleiben, um die Tierwelt zu beobachten.

Zwischen Juli und Februar erwartet Besucher der kleinen Mihiri-Insel im Süd-Ari-Atoll ein atemberaubendes Naturphänomen. Nach Sonnenuntergang wird das Meer rund um die Insel zur „Sea of Stars“. Ähnlich wie Glühwürmchen bringt Phytoplankton das Wasser zum Leuchten. Während die blauen Lichter dem Plankton als Verteidigungsmechanismus dienen, ist das Meeresleuchten völlig ungefährlich.
Genießen Sie daher den spektakulären Anblick der blauen Lichter bei einem romantischen Spaziergang am Strand. Oder mieten Sie ein Kajak, um das Meeresleuchten vom Wasser aus zu erleben. Wer dabei die Hände ins Wasser hält, bringt das Plankton übrigens noch heller zum Strahlen.
➤ Unser Expertentipp: Im Gegensatz zu vielen anderen Atollen, an denen Walhaie nur saisonal vorkommen, können sie in dieser Region das ganze Jahr über beobachtet werden.

Auf der zauberhaften Rangali Island im Süd-Ari-Atoll kommen sowohl Sonnenanbeter als auch Gastro-Fans auf ihre Kosten. Denn hier sorgt das Ithaa Undersea Restaurant, das erste komplett verglaste Unterwasserrestaurant der Malediven, für einzigartige Reisemomente. Zögern Sie daher nicht, an einem der begehrten Tische unter Wasser Platz zu nehmen.
Und genießen Sie bei exquisiten Mehr-Gänge-Menüs, erlesenen Weinen oder fruchtigen Cocktails den atemberaubenden Einblick in die Unterwasserwelt des Indischen Ozeans. Reservieren Sie jedoch rechtzeitig, um neben Rochen, Haien und Rifffischen zu speisen, denn die Plätze sind meist schon Wochen im Voraus vergeben.
➤ Unser Expertentipp: Wenn Sie das Restaurant besuchen möchten, ohne ein komplettes Menü zu buchen, reservieren Sie am besten zur Cocktailzeit gegen 11 Uhr. Das ist die günstigste Option, mit einem Cocktail, kleinen Häppchen und Panoramablick.

Zwischen März und Oktober laden im Nord-Malé-Atoll spektakuläre Wellen zum Surfen ein. In dieser Zeit kommen Surfer besonders vor der Küste der Insel Thaburudhoo auf ihre Kosten. Denn hier türmen sich die wohl besten Wellen der Malediven auf. Greifen Sie daher zum Brett und zeigen Sie beim Wellenreiten am Honky's Break Ihr Können.
Bei gutem Swell locken hier nämlich bis zu 100 Meter lange Linkswellen! Darüber hinaus können Sie die malerische Insel bei ruhigerem Wellengang beim Stand-up-Paddling hervorragend vom Wasser aus erleben. Oder Sie beobachten die Surfer vom Strand aus, während Sie schlichtweg Sonne tanken und die Seele baumeln lassen.
➤ Unser Expertentipp: Achten Sie auf die Windrichtung. Bei Nordostwind herrschen hier ideale Bedingungen. Dreht der Wind nach Westen, wird die Welle unruhiger. Dann lohnt es sich, das Atoll zu wechseln.

Für viele Reisende beginnt ein Urlaub auf den Malediven in der lebendigen Landeshauptstadt Malé. Tauchen Sie hier in die authentische Kultur des Inselstaates ein und lassen Sie sich vom alltäglichen Treiben mitreißen. Nicht verpassen sollten Sie unterdessen einen Besuch auf dem traditionellen Fischmarkt der Stadt.
Denn ganz gleich, ob Sie lediglich die Fischer beim Abladen ihres Fangs beobachten, den Händlern bei der Arbeit zusehen oder das üppige Meeresfrüchteangebot in einem der gemütlichen Restaurants genießen – hier kommt sicher keine Langeweile auf. Stattdessen haben Sie auf dem Markt die wunderbare Möglichkeit, mehr über die Arbeit und das Leben der Inselbewohner zu erfahren.
➤ Unser Expertentipp: Neben frischem Fisch gibt es auch einen Bereich mit getrocknetem Fisch. Halten Sie Ausschau nach Maldive Fish, geräuchertem und getrocknetem Thunfisch, der zu den Grundzutaten der lokalen Küche gehört. Wenn Sie möchten, können Sie sogar etwas davon mit nach Hause nehmen.

Im Herzen der Landeshauptstadt Malé ragt die schneeweiße Freitagsmoschee knapp 40 Meter hoch in den Himmel. Damit ist die erst 1984 errichtete Mashjidh Al-Sulthan Muhammad Thakurufaanu Al-Auzam-Moschee bereits vom Wasser aus zu sehen. Heute zählt das imposante Gebäude zu den wichtigsten Wahrzeichen Malés.
Nicht-muslimische Reisende, die einen Einblick in die Kultur des Landes bekommen möchten, können die Moschee außerhalb der Gebetszeiten und mit entsprechender Kleidung übrigens kostenlos besuchen. Alternativ lockt nur 200 Meter weiter die bereits 1658 aus Korallenblöcken errichtete Old Friday Mosque. Diese zählt aufgrund ihrer kunstvollen Verzierungen, aufwändigen Inschriften und filigranen Holzschnitzereien heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
➤ Unser Expertentipp: Besuchen Sie auch den angrenzenden Friedhof und achten Sie auf die Grabsteine aus Korallenstein. Spitz zulaufende Steine kennzeichnen die Gräber von Männern, abgerundete die von Frauen. Grabsteine mit Inschriften gehörten einst der königlichen Familie.

Während die Malediven aus über 1.100 verschiedenen kleinen Inseln bestehen, sind gerade einmal 220 dieser Eilande bewohnt. Damit laden zahlreiche unbewohnte Inseln zum Entdecken und Genießen der unberührten Natur Südostasiens ein. Begeben Sie sich an Bord eines Dhonis, eines der traditionellen Holzboote, und lassen Sie sich zu einer der winzigen Inseln bringen.
Ob für ein romantisches Picknick am schneeweißen Sandstrand, einen entspannten Badetag oder einen geführten Schnorchel- und Tauchausflug – abseits von Hektik und Zivilisation können Sie die atemberaubende Kulisse der Malediven hier in aller Ruhe genießen.
➤ Unser Expertentipp: Durch den hellen Sand werden UV-Strahlen stark reflektiert – die Sonne kommt also nicht nur von oben. Tragen Sie deshalb auch unter einem Sonnenschirm und mit Hut Sonnencreme unter dem Kinn, an den Ohren und unter der Nase auf. Ein leichtes T-Shirt bietet zusätzlichen Schutz.

Das Vaavu-Atoll im Osten der Malediven sorgt insbesondere unter Tauchern für Begeisterung. Denn hier laden diverse unterirdische Höhlen, Steilhänge, Korallenriffe und versunkene Wracks zum Entdecken ein. Lassen Sie es sich daher nicht nehmen, die kristallklaren Gewässer rund um die Insel Keyodhoo bei einer geführten Tauchsafari näher zu erkunden.
Besonders in der Zeit zwischen Dezember und April erwarten Sie dabei optimale Bedingungen mit Sichtweiten von bis zu 100 Metern. Alternativ können Sie die exotische Meeresflora und -fauna hier jedoch auch wunderbar bei einem Schnorchelausflug auf eigene Faust erleben.
➤ Unser Expertentipp: Besuchen Sie die Insel Alimatha und unternehmen Sie einen nächtlichen Schnorchelausflug, bei dem Sie zwischen Ammenhaien schwimmen können.

Obwohl die Malediven vornehmlich mit Pulverstränden und türkis schimmerndem Meer assoziiert werden, bietet der Inselstaat weit mehr. Genauso lohnenswert wie ein Strandtag oder eine Tauchsafari ist daher eine Entdeckungstour durch den Dschungel. Übernachten Sie dazu beispielsweise in einer der gemütlichen Villen inmitten der tropischen Vegetation und erleben Sie die exotische Tier- und Pflanzenwelt hautnah.
Auf der kleinen Insel Dhunikolhu im Baa-Atoll können Sie bei einem entspannten Spaziergang darüber hinaus die von Mangroven gesäumten Strände der kleinen Insel bewundern. Überzeugen Sie sich einfach selbst, warum das Baa-Atoll den Status als UNESCO-Biosphärenreservat verdient hat.
➤ Unser Expertentipp: Die Insel nutzt ihre eigene Zeitzone und liegt eine Stunde vor Malé. Berücksichtigen Sie das unbedingt bei Abfahrten und Reservierungen vor Ort.

Ganz im Süden der Malediven befindet sich das Addu-Atoll. Addu-City ist derweil der ideale Ausgangspunkt, um das traditionelle Leben der Malediven per Rad zu erkunden. Entdecken Sie von hier die über Dämme miteinander verbundenen Eilande. Staunen Sie über traditionelle Wohnhäuser und verwinkelte Gassen. Tauchen Sie in die spannende Geschichte des Inselstaates ein.
Und lassen Sie es sich nicht nehmen, die exotische maledivische Küche zu probieren. In den zahlreichen charmanten Familienrestaurants und den mobilen Gaadiyas haben Sie dabei die Wahl zwischen frischen Meeresfrüchten und traditionellen Gerichten wie dem beliebten Addu-Reha-Curry oder Addu Havaadhu.
➤ Unser Expertentipp: Besuchen Sie den Koattey Eco Park, das größte Feuchtgebiet der Malediven. Die Gegend eignet sich hervorragend zur Vogelbeobachtung, und Sie können dort auch mit dem Kajak durch die Mangroven fahren. Denken Sie jedoch an ein wirksames Mückenschutzmittel.

Nur eine kurze Bootsfahrt von Malé entfernt, lädt das kunterbunte Banana Reef zum Tauchen und Schnorcheln ein. Buchen Sie einen geführten Tauchgang und lassen Sie sich von der atemberaubenden Vielfalt an Meeresbewohnern und bunten Korallen verzaubern.
Denn unter der Wasseroberfläche begrüßen Sie das ganze Jahr über Muränen, Zackenbarsche, Schwärme von Stachelmakrelen, Barrakudas, Rochen und Riffhaie. Darüber hinaus lassen sich im Nord-Malé-Atoll aber auch Meeresschildkröten und Delfine beobachten. Aufgrund des stillen Wassers und der klaren Sicht eignet sich ein Ausflug unter die Meeresoberfläche übrigens sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Taucher.
➤ Unser Expertentipp: An diesem Tauchplatz leben zahlreiche Riesenmuränen und Napoleon-Lippfische. Halten Sie etwas Abstand, aber schauen Sie genau hin. Es ist einer der besten Orte, um diese Tiere aus nächster Nähe zu beobachten, ohne sie zu verschrecken.

Inmitten des städtischen Trubels von Malé lädt der Sultanpark Rasrani Bageecha mit seiner tropischen Vegetation und seinen schattigen Wegen zum Entspannen ein. Die ehemaligen königlichen Gärten befinden sich dabei direkt gegenüber dem Islamischen Zentrum der maledivischen Hauptstadt. Genießen Sie ein entspanntes Picknick in den zauberhaften Rosengärten.
Lassen Sie die Flora auf sich wirken. Oder beobachten Sie die bunten Wasserlichtspiele der Teiche. Anschließend lohnt sich ebenfalls ein Besuch im früheren Sultanspalast. Hier befindet sich heute das Nationalmuseum der Malediven, das den Interessierten einen spannenden Einblick in die Geschichte und das kulturelle Erbe des Inselstaates liefert.
➤ Unser Expertentipp: Da der Park in der Regel erst gegen Mitternacht schließt, lohnt sich ein Besuch am Abend besonders. Dann sorgen zahlreiche Lichtinstallationen, interaktive Brunnen und beleuchtete Skulpturen für eine besondere Atmosphäre.

Fuvahmulah liegt ganz im Süden der Malediven und unterscheidet sich deutlich von den übrigen Atollen. Statt aus vielen kleinen Inseln zu bestehen, handelt es sich hier um eine einzelne, große Insel mitten im Ozean, die als UNESCO-Biosphärenreservat geschützt ist. Entdecken Sie Süßwasserseen im Inselinneren, umgeben von Mangowäldern, die fast an eine tropische Dschungellandschaft erinnern.
Zudem gilt Fuvahmulah als einer der wenigen Orte weltweit, an denen Begegnungen mit Tigerhaien das ganze Jahr über möglich sind – bei idealen Bedingungen für Taucher.
➤ Unser Expertentipp: Mieten Sie vor Ort einen Roller, um die Insel flexibel zu erkunden. Die Straßen sind gut ausgebaut und der Verkehr ist angenehm ruhig.

Thoddoo wird auch „Garteninsel“ oder „smaragdgrüne Insel“ genannt und zählt zu den grünsten Inseln der Malediven. Die Insel liegt im Alif-Alif-Atoll und gilt als wichtiges Anbaugebiet des Landes – ein großer Teil der auf den Malediven konsumierten Früchte und Gemüse stammt von hier. Zwischen zwei Badepausen können Sie an Feldern mit Wassermelonen und Papayas vorbeispazieren.
Zudem besitzt Thoddoo zwei der größten für Touristen zugänglichen Strände der Malediven. Dort erwarten Sie lange Sandstrände mit Hängematten zwischen den Palmen.
➤ Unser Expertentipp: Das Hausriff rund um die Insel ist bekannt für seine vielen Grünen Meeresschildkröten. Oft reicht es schon, wenige Meter vom Strand hinauszuschwimmen, um sie zu beobachten.
Sie möchten die makellosen Sandstrände und besten Schnorchelspots der Malediven auf eigene Faust erkunden? Dann lassen Sie sich von unseren Reiseentwürfen inspirieren und beginnen Sie mit der Planung Ihrer eigenen Rundreise. Unsere Reiseexperten beraten Sie gerne und schicken Ihnen einen kostenlosen Reisevorschlag, der auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.