


Die besten Highlights und sehenswerten Orte mit Insider-Tipps
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Clement Thonneau
Reiseexperte für Brasilien
Aktualisiert am 07.05.2026
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Bei einer Brasilien Reise gibt es so viele Dinge zu sehen, dass Abenteuerlustige die Qual der Wahl haben, egal, ob Sie im Dschungel wandern, am Strand liegen oder auf den Straßen tanzen wollen. Von ruhigen Stränden über pulsierende Städte bis hin zu üppigen Regenwäldern umfasst das Land eine riesige Vielfalt – und dementsprechend viele Orte lohnen sich für einen Besuch.
Vor allem die Kultur zieht einen in den Bann, denn Energie und Lebensfreude durchziehen jeden Aspekt der brasilianischen Kultur. Sambatänze, Karnevalstrommeln, einheimische und portugiesische Einflüsse, köstliches Essen – all diese Facetten schaffen eine Atmosphäre, in der man am liebsten für immer bleiben möchte.

Jericoacoara ist ein Dorf im Nordosten Brasiliens im Bundesstaat Ceará. Einst ein kleines Fischerdorf, hat sich Jeri – wie es von Einheimischen genannt wird – zu einem der bekanntesten Reiseziele des Landes entwickelt, insbesondere bei Kitesurfern. Hängematten über dem Wasser, endlose weiße Sandstrände und sandige Wege prägen das Bild dieses besonderen Ortes und laden zum Abschalten ein.
Entdecken Sie den Nationalpark Jericoacoara mit seinen kristallklaren Süßwasserlagunen, darunter die Lagoa do Paraíso. Neben Kitesurfen sind auch Windsurfen und weitere Wassersportarten möglich – ideal für alle, die Bewegung und Natur verbinden möchten.
➤ Unser Expertentipp: Verpassen Sie nicht einen Forró-Abend, den traditionellen Tanz des Nordostens. Viele Restaurants veranstalten an bestimmten Tagen Themenabende, bei denen Sie diese lebendige Kultur hautnah erleben können.

Die Zugfahrt von Curitiba nach Paranaguá, offiziell bekannt als Serra Verde Express, gilt als eine der spektakulärsten Zugfahrten Brasiliens. Sie führt über 110 km durch den atlantischen Regenwald mit seiner unberührten, zerklüfteten Gebirgslandschaft über kurvige Traversen, hohe Brücken, tiefe Täler und steile Abhänge.
An sechs Tagen in der Woche endet die Fahrt in Morretes, nur sonntags geht es weiter nach Paranaguá, an die Küste. Genießen Sie die natürliche Schönheit der Landschaften, zählen Sie die Tunnel auf Ihrem Weg und halten Sie den Atem an, wenn Sie Brücken überqueren, die am Rande der Klippe liegen.
➤ Unser Expertentipp: Paranaguá ist sehr feucht und von Mangroven umgeben. Nehmen Sie daher ein Mückenschutzmittel mit und tragen Sie leichte, aber bedeckende Kleidung, wenn Sie entlang des Flusses spazieren möchten.

Einst war die Stadt ein blühender Goldhafen, heute ist sie ein beliebter Zufluchtsort für Künstler und ein touristischer Hotspot. Die portugiesische Kolonialarchitektur und die herausragenden Naturwunder sind zweifellos die Hauptattraktionen.
Touristen, die gerne zu Fuß unterwegs sind, ohne Angst zu haben, von Autos überfahren zu werden, werden Parati (auch Paraty geschrieben) lieben, da im historischen Stadtzentrum keine Verkehrsmittel erlaubt sind. Mit seinen spektakulären Bauwerken und unberührten Stränden gilt Parati als eines der historischen Juwelen Brasiliens. 200 km südlich von Rio gelegen, ist in Parati ein Ausritt durch den Regenwald, der am Meer endet, unbeschreiblich.
➤ Unser Expertentipp: Paraty ist ein beliebtes Wochenendziel für Besucher aus São Paulo und Rio de Janeiro. Planen Sie Ihren Aufenthalt daher möglichst zwischen Montag und Donnerstag, dann ist es ruhiger und die Unterkünfte sind oft günstiger.

Man glaubt es kaum, aber die Weinregion Vale dos Vinhedos beweist, dass Brasilien alles zu bieten hat. Dieses Gebiet im südlichen Bundesstaat Rio Grande do Sul bietet die einzigartigen Eigenschaften, die in Bezug auf Boden, Klima und Topografie erforderlich sind, um eine gute Flasche Wein zu erzeugen.
Vale dos Vinhedos erstreckt sich über 82 Quadratkilometer und beherbergt über 30 Weingüter und ein Institut für Trauben- und Weinforschung. Kürzlich wurde es sogar zu einem der zehn besten Weinreiseziele weltweit gewählt. Aber auch für diejenigen, die keinen Wein mögen, bietet die attraktive Gegend eine Fülle von Käsereien, Kunstwerkstätten, Handwerksbetrieben und Restaurants.
➤ Unser Expertentipp: Die Weinlese findet zwischen Januar und März statt. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, sollten Sie mehrere Monate im Voraus reservieren. Beachten Sie jedoch, dass dies die lebhafteste Zeit ist. Für mehr Ruhe empfehlen sich die Monate April bis Mai.

Eine der am besten erhaltenen Kolonialstädte Brasiliens, Ouro Preto, was "schwarzes Gold" bedeutet, entstand Ende des 17. Jahrhunderts. Aufgrund einer Eisenoxid-Verunreinigung waren die riesigen Goldvorkommen leicht schwarz gefärbt – so erhielt die Stadt ihren Namen.
Ouro Preto wurde schnell zur Hauptstadt eines neuen Goldrausches im Bundesstaat Minas Gerais. Die Stadt verfügt über eine gut erhaltene portugiesische Kolonialarchitektur, ist bekannt für ihre barocken Fassaden, ihre verwinkelten, gepflasterten Straßen und ihre kunstvoll gestalteten Kirchen. Die unglaubliche Architektur machte Ouro Preto zur ersten UNESCO-Weltkulturerbestadt Brasiliens, und die malerischen Gassen sind voller versteckter Schätze und Attraktionen, die es zu entdecken gilt.
➤ Unser Expertentipp: Besuchen Sie weniger bekannte Minen wie die Mina Jeje, die von einer lokalen Familie betrieben wird. So erhalten Sie einen persönlicheren und authentischeren Einblick in die Geschichte und die Lebensrealität der Menschen, die hier einst unter Zwang gearbeitet haben.

Das Teatro Amazonas ist ein Opernhaus in Manaus, inmitten des Amazonas-Regenwaldes. Es wurde in der Blütezeit des Kautschukgeschäfts errichtet, wobei Elemente aus der ganzen Welt verwendet wurden: Möbel aus Paris, Marmor aus Italien und Stahl aus England.
Von außen wurde die Kuppel mit 36.000 verzierten Keramikfliesen in den Farben der brasilianischen Nationalflagge verkleidet und die erste Aufführung fand am 7. Januar 1897 mit der italienischen Oper “La Gioconda” statt. Das Opernhaus wurde jedoch bald darauf geschlossen, als das Kautschukgeschäft einbrach und Manaus seine wichtigste Einnahmequelle verlor. 90 Jahre lang gab es keine einzige Aufführung, bis zum Jahre 1990.
➤ Unser Expertentipp: Einige Vorstellungen sind kostenlos. Werfen Sie einen Blick in den offiziellen Veranstaltungskalender und kommen Sie frühzeitig, da die Plätze schnell vergeben sind. Mit etwas Zeit haben Sie zudem die Gelegenheit, das Innere des Gebäudes vor Beginn der Vorstellung zu besichtigen.

Fernando de Noronha ist ein wunderschönes Archipel mit unberührten Stränden, Landschaften und Wildtieren, das 354 km vor der nordöstlichen Küste Brasiliens liegt. Heute ist nur noch die größte der 21 Inseln mit fast 3.500 Einwohnern bewohnt.
Die Inseln sind ein Mekka für Taucher und Schnorchler mit ganzjährig warmem Wasser und ausgezeichneter Sicht selbst in 50 Metern Tiefe. Schwimmen Sie an den zahlreichen Tauchspots zwischen Schiffswracks und bunten Meeresbewohnern. Mit etwas Glück begegnen Sie dabei sogar dem riesigen Walhai.
➤ Unser Expertentipp: Für das Schnorcheln in der Baía do Sueste ist das Tragen einer Schwimmweste verpflichtend, damit die Korallen nicht berührt werden. Viele Pousadas stellen diese kostenlos zur Verfügung. Fragen Sie am besten dort nach, um hohe Mietpreise vor Ort zu vermeiden.

Bonito begeistert mit spektakulären Landschaften und einer außergewöhnlichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Der nachhaltige Tourismus vor Ort schützt einige der beeindruckendsten Naturwunder Brasiliens, darunter zahlreiche Wasserfälle und faszinierende Höhlen.
Zu den beliebtesten Highlights zählt die Nascente Azul – kristallklare Wasserläufe, in denen Sie inmitten von Fischen schwimmen können. Für Abenteuerlustige bietet sich das Abismo Anhumas an, wo Sie sich in eine Höhle abseilen und sich zwischen imposanten Stalagmiten bewegen. Auch Schnorcheln und Tauchen sind hier möglich.
➤ Unser Expertentipp: Zum Schutz des empfindlichen Ökosystems ist es nicht erlaubt, Sonnencreme oder Insektenschutzmittel in den Flüssen zu tragen. Wenn Sie empfindliche Haut haben, empfehlen wir ein T-Shirt als Sonnenschutz.

Olinda ist eine weitere gut erhaltene Kolonialstadt an der Nordostküste Brasiliens, nördlich von Recife, die noch nicht von Touristenmassen überrannt wird. Die weißen Gebäude mit den roten Dächern heben sich in Olinda vom Blau der brasilianischen Atlantikküste ab.
Die Stadt bietet eine Reihe von Attraktionen für Besucher, z. B. ein historisches Stadtzentrum, Kirchen und Karnevalsumzüge. Zahlreiche Bars, Restaurants, Maler- und Kunsthandwerkateliers prägen das Ambiente der alten Stadt. Olinda, die 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, ist ein unverzichtbarer Halt für jeden, der durch den Norden Brasiliens reist.
➤ Unser Expertentipp: Besuchen Sie das Kloster São Francisco, das älteste franziskanische Kloster Brasiliens. Dort können Sie die Kapelle mit ihren kunstvollen Azulejos bewundern, eines der beeindruckendsten und am besten erhaltenen Beispiele im Land.

Die Kolonialstadt Salvador ist das Herzstück des Bundesstaates Bahia. Wenn Sie auf der Suche nach der brasilianischen Seele sind, ist das quirlige Salvador der richtige Ort für Sie. Ausgelassene Veranstaltungen und Capoeira-Darbietungen beleben allabendlich die farbenfrohen Plätze, während der Duft von frisch gekochtem Acarajé die Abendluft erfüllt.
Die Strände rundherum reichen von ruhigen Buchten, die sich perfekt zum Baden, Tauchen und Segeln eignen, bis hin zu offenen Meeresbuchten mit mächtigen Wellen, die bei Surfern beliebt sind. Es gibt auch Strände, die von Riffen umgeben sind und natürliche Felsbecken bilden – für Kinder ideal.
➤ Unser Expertentipp: Wir empfehlen eine Unterkunft in Rio Vermelho, einem lebendigen, bohemischen Viertel, in dem auch viele Einheimische ausgehen. Barra ist ebenfalls eine gute Wahl, wenn Sie nahe am Strand wohnen möchten.

Das Pantanal ist das größte Feuchtgebiet der Welt und erstreckt sich hauptsächlich über den Westen Brasiliens, aber auch über Teile Boliviens und Paraguays. Es ist für seine Tierwelt bekannt und einer der wichtigsten Besuchermagnete Brasiliens.
Im Gegensatz zum Regenwald des Amazonas sind Tierbeobachtungen im Pantanal praktisch garantiert. Wasserschweine und der Yacare-Kaiman sind zu Millionen vorhanden. Das Pantanal beherbergt auch eine der größten Jaguar-Populationen Amerikas. Es ist zum Teil Nationalpark und zum Teil UNESCO-Weltkulturerbe und der World Wildlife Fund schätzt, dass 325 Fisch-, 159 Säugetier-, 656 Vogel-, 53 Amphibien- und 98 Reptilienarten in diesem Ökosystem leben.
➤ Unser Expertentipp: Wählen Sie am besten Unterkünfte, die nächtliche Ausflüge mit Scheinwerfer anbieten. Viele Tiere sind nachtaktiv, sodass Sie sie in den Abendstunden mit größerer Wahrscheinlichkeit beobachten können.

Der Chapada dos Veadeiros-Nationalpark im Bundesstaat Goiás liegt fast 240 km von Brasilia entfernt. Für zahlreiche Brasilienreisende ist dies die absolute Hauptattraktion. Der riesige Nationalpark im Zentrum Brasiliens besteht aus abstrakten Felsformationen, über 100 Meter hohen rauschenden Wasserfällen, erfrischenden Felsbecken zum Schwimmen und ist Heimat exotischer Tiere wie Jaguare, Gürteltiere und Tukane.
Entdecken kann man den Chapada dos Veadeiros auf Wanderwegen. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass einige der Trekkingwege sehr anspruchsvoll sind, sodass Wanderer über eine gute Ausdauer und Trittsicherheit verfügen sollten. Ein Mindestaufenthalt von zwei Tagen wird empfohlen, um alles ausreichend erkunden zu können.
➤ Unser Expertentipp: Wenn Sie mit der Familie reisen, sollten Sie Cachoeira das Loquinhas nicht verpassen. Dieser Rundweg führt über Holzstege durch den Wald zu wunderschönen Naturpools und eindrucksvollen Landschaften.

Ilha Grande ist eine wunderschöne Insel vor Rio de Janeiro mit einer bewegten Vergangenheit. Ursprünglich wurde dort eine Aussätzigenkolonie für Leprakranke eingerichtet, später beherbergte die Insel dann ein Hochsicherheitsgefängnis, das 1994 geschlossen wurde.
Mittlerweile ist Ilha Grande ein beliebtes Wochenendausflugsziel von Rio de Janeiro aus. Die Insel ist nur eine Stunde von der Stadt entfernt und bietet mit ihren weißen Sandstränden, kristallklarem Wasser und einem intakten atlantischen Regenwald mit spannenden Waldpfaden den perfekten tropischen Rückzugsort. Vila does Abraão, die größte Stadt der Insel, hat fast 1.900 Einwohner und Kraftfahrzeuge sind auf der Insel verboten.
➤ Unser Expertentipp: Um die lokalen Aromen kennenzulernen, wählen Sie ein Restaurant, das „Peixe com Banana“ serviert, eine typische Spezialität der Küstenregion.

Wann sieht eine römisch-katholische Kathedrale nicht wie eine Kathedrale aus? Wenn sie von Oscar Niemeyer entworfen wurde. Die Kathedrale in Brasília ist zweifellos ein beeindruckendes Bauwerk. Ihr Äußeres wird von 16 gebogenen Betonsäulen geprägt (Niemeyer liebte Kurven), die jeweils 90 Tonnen wiegen.
Diese biegen sich nach innen und berühren sich kurz, bevor sie sich wieder nach außen winden, um dem Bauwerk seine markante Sanduhrform zu geben. Vorne ziert eine Skulptur von Dante Croce die Kathedrale. Eigentlich hat diese Kirche nichts Gewöhnliches an sich und ist aus diesem Grund absolut sehenswert.
➤ Unser Expertentipp: Wenn Sie Zeit haben, besuchen Sie auch das Santuário Dom Bosco – weniger bekannt als die Kathedrale, aber ebenso beeindruckend. Planen Sie Ihren Besuch am besten gegen 16 Uhr, wenn das Sonnenlicht durch die vielen blauen Glasfenster fällt und eine besondere Atmosphäre schafft.

Aparados da Serra ist einer der bedeutendsten Nationalparks Brasiliens und wurde zum Schutz des Itaimbezinho, einer der schönsten Schluchten Brasiliens, eingerichtet. Die schmale, von subtropischen Wäldern gesäumte Schlucht bietet senkrechte, parallel verlaufende Steilhänge mit einer Tiefe von fast 720 Metern.
Zwei Wasserfälle ergießen sich in ein Felsenbecken, das in den Rio do Boi übergeht, der sich schlangenförmig am Boden der Schlucht entlangwindet. Ein steiler Felsenpfad führt vom Rand der Schlucht zum Fluss, aber diesen sollte man nicht unüberlegt betreten. Für die 12 km lange Wanderung müssen Sie einen Guide engagieren und einen ganzen Tag einplanen.
➤ Unser Expertentipp: Diese Region zählt zu den kältesten Brasiliens, selbst im Sommer. Packen Sie daher mehrere Kleidungsschichten sowie eine wind- und regenfeste Jacke ein, um sich vor Feuchtigkeit und wechselhaftem Wetter zu schützen.

Karnevalsfeiern gibt es praktisch überall in Brasilien, die bekanntesten finden in Recife sowie in den nahegelegenen Städten Olinda und Salvador statt. Aber der größte und namhafteste Karneval ist zweifellos der in Rio de Janeiro.
Er ist eine nationale Kulturveranstaltung und auch international seit 1840 eine Institution! Im Februar oder März ziehen bunte Sambatruppen durch die Straßen und bieten ein Spektakel aus Rhythmus, Musik und wilden Tänzen. Ein wahres Fest der Farben und eine der größten Touristenattraktionen Brasiliens. Der Karneval findet überall statt, im Freien, in Bars, Clubs und in jedem Viertel Rios, und endet mit der beeindruckenden Rio-Samba-Parade im Sambadrom.
➤ Unser Expertentipp: Während des Karnevals sind viele Straßen gesperrt, sodass Busse und Fahrdienste wie Uber oft nicht genutzt werden können. Besorgen Sie sich daher eine Metrokarte und laden Sie sie vorab mit mehreren Fahrten auf – die U-Bahn ist in dieser Zeit das wichtigste Verkehrsmittel und stark frequentiert.

Die Iguaçu-Wasserfälle sind eines der außergewöhnlichsten Naturwunder der Welt und liegen an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien. Insgesamt sind es 275 einzelne Wasserfälle, die in den gleichnamigen Fluss stürzen.
Der attraktivste von ihnen ist der Teufelsschlund, ein U-förmiger Wasserfall mit einer Höhe von 82 Metern. Die Wasserfälle können Sie von den Städten Foz do Iguaçu in Brasilien und Puerto Iguazú in Argentinien sowie von Ciudad del Este in Paraguay aus erreichen. Vor Ort werden Sie von den rauschenden Wassermassen und der schieren Kraft dieses Elements überwältigt sein.
➤ Unser Expertentipp: Wir empfehlen, Ihre Tickets vorab online zu kaufen. So sparen Sie Zeit und können bei Ihrer Ankunft direkt zur Warteschlange für die Parkbusse gehen.

Die bekannte Statue von Jesus Christus in Rio de Janeiro ist zu einem symbolischen Beschützer der Einwohner geworden. Wie Jesus Christus wacht die Statue über die Stadt.
Die Christus-Statue befindet sich auf der Spitze des 700 Meter hohen Corcovado und bietet ein beeindruckendes Panorama, das von der Guanabara-Bucht im Norden bis zur Lagoa Rodrigo de Freitas im Süden reicht. Die Statue selbst ist 39,6 Meter hoch, einschließlich ihres 9,5 Meter hohen Sockels, und ist zweifellos eine der ikonischsten Touristenattraktionen Brasiliens.
➤ Unser Expertentipp: Wenn Sie den Zug zur Statue nehmen möchten, kaufen Sie Ihre Tickets am besten mehrere Tage im Voraus, da vor Ort keine Fahrkarten für denselben Tag erhältlich sind. Wählen Sie nach Möglichkeit die rechte Seite des Zuges, um die Stadt durch die vorbeiziehende Landschaft besser sehen zu können.

Grüner Regenwald, indigene Völker und eine reiche Tierwelt: Der Amazonas ruft selbst bei den erfahrensten Reisenden unglaubliche Bilder hervor. Mit fast 6.400 km ist er der zweitlängste Fluss der Erde.
Das Amazonasbecken beherbergt 50 % der Regenwaldfläche und etwa 10 % der Artenvielfalt der Erde. Lernen Sie dieses faszinierende Ökosystem bei geführten Wanderungen oder einer Bootsfahrt kennen und erspähen Sie mit etwas Glück exotische Tiere wie Affen und Papageien.
➤ Unser Expertentipp: Wir empfehlen lange, leichte Kleidung in hellen Farben – sie schützt vor Hitze und ist weniger anfällig für Mücken. Zudem sind wasserdichte Wanderschuhe sinnvoll, besonders bei matschigen Wegen und zum Schutz vor Insekten.

Touristen, die Strandidylle lieben, können sich nach Búzios begeben, einer Stadt, die ca. 169 km von Rio de Janeiro entfernt liegt. Búzios verfügt über 23 Strände, die unterschiedliche Reisetypen anziehen. So werden Surfer Geriba lieben, während Familien in Tartaruga auf ihre Kosten kommen.
Mit seinen zahlreichen Aktivitäten wie Windsurfen, Kitesurfen, Tauchen und Wandern zieht Búzios aber besonders Aktivurlauber an. Entspannen Sie nach einem ereignisreichen Tag am Fischerhafen und genießen Sie den Blick auf die vielen Boote.
➤ Unser Expertentipp: Wenn möglich, reisen Sie unter der Woche an. Am Wochenende und besonders freitags ist die Strecke von Rio oft stark befahren, und auch die Unterkunftspreise liegen höher.

Je nach Blickwinkel wirkt das Museum für zeitgenössische Kunst entweder wie eine Lichtinstallation, ein UFO oder eine wunderbare Satellitenschüssel. Das ungewöhnlich geformte Gebäude wurde von keinem Geringeren als dem berühmten Architekten Oscar Niemeyer entworfen und ist mit einer Sammlung von über 1.200 Kunstwerken eine der größten und bedeutendsten Einrichtungen ihrer Art im Land.
Das Museum stellt Werke zeitgenössischer brasilianischer und internationaler Künstler aus. Vom Aussichtsraum des Museums aus kann man die Bucht unter sich, die Stadt Rio und die umliegende Berglandschaft sehen. Das Museumsrestaurant ist ein idealer Ort, um bei Speis und Trank über die Kunst zu diskutieren.
➤ Unser Expertentipp: Gönnen Sie sich ein Mittagessen im Bistro Mac, mit besonderem Ambiente und Blick über die Stadt. Die Preise sind fair und die Atmosphäre ist in der Regel angenehm ruhig.

Die Stadt Praia de Pipa ist mit ihren malerischen Stränden, hohen Klippen und kristallklarem Wasser einer der beliebtesten Badeorte Brasiliens und sowohl bei Einheimischen als auch bei Besuchern sehr beliebt. Die Stadt ist auch für ihr pulsierendes Nachtleben bekannt und bietet Touristen eine Reihe von Aktivitäten, darunter Bootsfahrten und Surfkurse.
Da die Stadt von Umweltschutzgebieten umgeben ist, können Touristen immer noch den natürlichen Charme dieser Region genießen und in Gewässern baden, in denen es viele Delfine und Schildkröten gibt.
➤ Unser Expertentipp: Besuchen Sie die Baía dos Golfinhos, um Delfine zu beobachten. Sie kommen oft bis auf wenige Meter an die Küste heran – ein authentisches Erlebnis, das Sie ganz ohne zusätzliche Kosten genießen können.

Die 42 Strände von Florianopolis, auch bekannt als Floripa, sind bei Surfern, Partygängern und Sonnenanbetern beliebt. Der wohl populärste Strand ist Joaquina, der mit riesigen Sanddünen und hervorragenden Wellen aufwartet. Doch in letzter Zeit hat der nahe gelegene Praia Mole dem Joaquina etwas den Rang abgelaufen.
Wer ein wenig Abgeschiedenheit sucht, kommt am Strand Lagoinha do Leste auf seine Kosten. Aber Achtung: Um diesen Strand zu erreichen, ist ein fast zweistündiger Fußmarsch erforderlich.
➤ Unser Expertentipp: Wenn Sie die Möglichkeit haben, besuchen Sie die Ilha do Campeche, eine geschützte Insel mit türkisfarbenem Wasser. Reservieren Sie Ihren Platz am besten bereits am Vortag bei den Bootsführern, da die Besucherzahl pro Tag begrenzt ist.

Bei Brasilien denken viele Menschen an herrliche Strände und üppiges Grün, nicht an Sanddünen. Doch einer der erstaunlichsten Nationalparks, Lençóis Maranhenses, beherbergt gerade diese Dünen, obwohl er keine Wüste ist.
Im Juli sorgen heftige Regenfälle für erstaunlich klare Lagunen, die in manchen Regionen bis zu 3 Meter tief werden können. Auch wenn diese natürlichen Pools nicht von Dauer sind – sie verschwinden in der Trockenzeit –, leben in ihnen Fische. Schwimmen ist erlaubt, aber Touristen sollten sich auf heißes Wasser einstellen. Die Temperaturen in diesen Stauseen können bis zu 30 °C erreichen.
➤ Unser Expertentipp: Wir empfehlen Santo Amaro, wo die Lagunen deutlich länger bestehen bleiben als in anderen Regionen. In dieser noch wenig bekannten Gegend genießen Sie oft das Gefühl, ganz für sich zu sein.

Die Copacabana in Rio ist einer der berühmtesten Strände der Welt. Er ist mehr als 3 km lang, wird von Hotels und Strandbuden gesäumt und hier ist immer etwas los.
Der Bogen aus weißem Sand und die Kulisse aus rauschenden Wellen und dicht bewachsenen Bergen bieten ein beeindruckendes Panorama, wenn Sie auf der Strandpromenade entlangschlendern. Dies ist ein sehr lebendiges Viertel, in dem Rios bekanntes Neujahrsfest stattfindet und das einige erstaunliche Attraktionen bietet, darunter das 1914 errichtete Copacabana-Fort und das Grand Hotel Copacabana Palace.
➤ Unser Expertentipp: Probieren Sie die lokalen Spezialitäten direkt am Strand, etwa einen erfrischenden Mate Gelado (eiskalter Mate-Tee) oder frisch gepresste Säfte aus Caju oder Graviola.

Jalapão liegt im Herzen Brasiliens im Bundesstaat Tocantins. Die Region zählt zu den wildesten und abgelegensten Reisezielen des Landes und beeindruckt mit orangefarbenen Dünen, kristallklaren Flüssen und den berühmten Fervedouros. Diese Quellen sind weltweit einzigartig, da man in ihnen buchstäblich nicht untergehen kann. Sie schweben förmlich auf dem Wasser in natürlichen Becken mit türkisfarbenem Schimmer.
Jalapão richtet sich vor allem an Abenteuerlustige: Die Anreise ist anspruchsvoll und erfolgt meist im Geländewagen, idealerweise mit einem lokalen Guide. Wer eine ursprüngliche, abgeschiedene Erfahrung fernab der bekannten Routen sucht, findet hier ein ganz besonderes Reiseziel.
➤ Unser Expertentipp: Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Mai bis September. Dann sind die Pisten gut befahrbar und die Nächte klar, perfekt, um einen beeindruckenden Sternenhimmel zu erleben.

Alter do Chão, oft als „Karibik Amazoniens“ bezeichnet, ist ein kleines Fischerdorf am Rio Tapajós im Bundesstaat Pará. Hier erwarten Sie weiße Sandstrände und klares, fast türkis schimmerndes Wasser mitten im Herzen des Regenwaldes. Diese Sandbänke erscheinen jedoch nur während der Trockenzeit von August bis Dezember, wenn der Wasserstand des Flusses sinkt.
Diese Zeit eignet sich auch besonders gut, um den ursprünglichen Regenwald und seine Tierwelt zu erkunden. Unternehmen Sie eine Fahrt durch den Canal do Jari, wo Sie mit etwas Glück Faultiere, Kaimane, Flussdelfine und sogar riesige Seerosen entdecken können.
➤ Unser Expertentipp: Probieren Sie unbedingt den Tucunaré, eine lokale Spezialität. Der Fisch wird traditionell im Ganzen gegrillt und meist mit Maniokmehl serviert.
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