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Patagonien ist anders – als Reiseziel setzt die Region ganz neue Maßstäbe. Entdecken Sie landschaftliche Vielfalt am südlichen Zipfel Südamerikas, die sich über gleich zwei Länder erstreckt: Riesige Gletscher, dramatische Granitnadeln und eine eindrucksvolle Stille. Wer hierher reist, sucht keine Erholung, sondern die Konfrontation mit der Natur. Dafür sind 10 bis 14 Tage das Minimum – weniger ist bei den Distanzen vor Ort kaum möglich.

Eines der absoluten Highlights in Patagonien

In Punta Tombo finden Sie im Sommer viele Pinguine

Wegen seiner Lage auch das "Ende der Welt" genannt
Perito-Moreno-Gletscher (Argentinien). Das Herzstück des UNESCO-Weltnaturerbes Los Glaciares (seit 1981) und der bekannteste Gletscher Südamerikas. Riesige Eisbrocken brechen vom Gletscherrand in den Lago Argentino – ein Naturschauspiel, das sich nicht inszenieren lässt, aber jedes einzige Mal beeindruckt.
Torres del Paine (Chile). Die drei Granitnadeln ragen seit mehr als zehn Millionen Jahren in den patagonischen Himmel. Der W-Trek ist die klassische Route: 3 bis 5 Tage Wandern in der Natur – vom Grey Gletscher ins French Valley und schließlich zu den Türmen selbst. Wer weniger Zeit hat, erreicht die beliebtesten Aussichtspunkte auch per Tagestour.
El Chaltén & Monte Fitz Roy (Argentinien). Die Wanderhauptstadt Argentiniens liegt direkt am Fuß des Fitz Roy. Die Trails starten mitten im Ort und führen ohne weitere Permits zu den spektakulärsten Aussichtspunkten der gesamten Route. Planen Sie trotzdem extra Zeit ein, denn es gibt jede Menge zu sehen und zu fotografieren.
Ushuaia & Feuerland (Argentinien). Die südlichste Stadt der Welt liegt genau zwischen den Montes Martial und dem Beagle-Kanal. Damit rechtfertigt allein die Lage die Reise. Bei einer Bootstours durch den Kanal können Sie die Region nicht nur vom Wasser aus erleben, sondern vorbei an Pinguin-Kolonien bis ins Herz des Feuerlands gelangen.
Punta Tombo & Halbinsel Valdés (Argentinien). An der Atlantikküste Patagoniens liegt das weltweit bedeutendste Brutgebiet der Magellan-Pinguine. Von September bis März kommen Tausende Pinguine zum Brüten und Mausern an Land – ein Spektakel ohne Gleichen. Es sei denn, Sie besuchen von Juni bis Dezember die nahe gelegene Halbinsel Valdés (UNESCO-Welterbe): Jetzt können Sie hier nämlich hervorragend Wale vor der Küste beobachten.
➔ Sehenswürdigkeiten in Patagonien entdecken
Patagonien ist berüchtigt für unberechenbares Wetter. Vier Jahreszeiten an einem Tag sind keine Übertreibung, sondern der Endgegner für jede Reiseplanung.
November bis März ist ideal zum Wandern: alle Wege sind geöffnet, die Temperaturen sind vergleichsweise mild und die Tage lang. Doch: Wer den Torres del Paine ohne Gedränge erleben will, reist jetzt.
Oktober und April bieten Ruhe, niedrigere Preise und herbstliche Farben im Süden. Doch nicht alle Unterkünfte und Touren haben geöffnet, sodass etwas Planungsgeschick gefragt ist.
Winter (Mai bis September). Besonders im Süden sind viele Wege und Camps geschlossen. Weichen Sie stattdessen auf die Halbinsel Valdés und das nördlichere Bariloche aus, um den patagonischen Winter zu genießen.
➔ Beste Reisezeit für Patagonien
Patagonien ist logistisch anspruchsvoll – aber günstiger als oftmals erwartet. Für ein mittleres Reiseprogramm mit 3-Sterne-Unterkünften, lokalen Restaurants und Fernbussen kalkulieren Sie mit rund 108 € pro Person und Tag. Wer bei Unterkunft und Transport flexibler ist, kommt mit rund 50 € pro Tag aus. Wer auf 4- bis 5-Sterne-Hotels und Mietwagen setzt, rechnet ab 215 € pro Tag. Flüge ab Frankfurt starten bei rund 1.000 € in der Economy – vorausgesetzt Sie buchen mindestens drei Monate im Voraus. Für Unterkünfte rund um Torres del Paine startet die Planung noch früher: Buchen Sie mindestens sechs Monate vor Reisestart, um die besten Optionen zu erwischen.
➔ Reisekosten Patagonien im Überblick
Minitrekking auf dem Perito Moreno. Wandern Sie mit Steigeisen direkt über das blaue Eis des Gletschers. Buchbar ist diese Erfahrung nur vor Ort in El Calafate! Ohne Frage einer der Momente, für die Reisende hierher kommen und wiederkommen.
Marmorhöhlen (Cuevas de Mármol). Am General-Carrera-See auf der chilenischen Seite hat Erosion über Jahrtausende Höhlen in den Marmorfelsen geformt. Das türkisfarbene Wasser spiegelt sich an den Wänden und schafft eine surreale Optik: einer der überraschendsten Orte der gesamten Route.
Punta Tombo im Frühling. Wer die Route zwischen September und November plant, kann den Beginn der Brutsaison in Punta Tombo hautnah miterleben. Was Sie erwartet: Tausende Pinguine, kaum Besucher! Die perfekte Kombination!
Im chilenischen Teil Patagoniens ist der Chilenische Peso (CLP) die Währung und in Argentinien bezahlt man mit dem argentinischen Peso (ARS).
Die offizielle Sprache Patagoniens ist Spanisch. Dennoch kommt es vor, dass man auf Einheimische trifft, die Deutsch, Englisch oder Italienisch sprechen. Grund hierfür sind die zahlreichen europäischen Einwanderer der Region.
Deutsche Staatsbürger benötigen für einen Aufenthalt in Patagonien von bis zu 90 Tagen kein Visum.
Für Patagonien sind keine speziellen Impfungen vorausgesetzt. Die Standardimpfungen sollten vollständig und aktuell sein. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Masern und eine Grundimmunisierung gegen Poliomyelitis/Kinderlähmung.
Für einen Urlaub in Patagonien ist Funktionskleidung unabdingbar. Regenjacke und -hose, Fleecepullover und Langarmshirts schützen bei wechselhaften Klimabedingungen. Für Reisen in die Gebirgsregionen und den Süden Patagoniens empfiehlt sich zudem Thermounterwäsche für kühle Nächte genauso wie Handschuhe, Schal und Mütze sowie wasserfeste Wanderstiefel. Außerdem auf die Patagonien Packliste gehören eine Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, ein Trekkingrucksack und ein Fernglas zum Beobachten von Wildtieren.
In nur 30 Minuten zum personalisierten Reiseplan – ohne versteckte Kosten.
Über 50 Länder, abgestimmt auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse.
Persönliche Assistenz für eine reibungslose Buchung und Planung.
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4,4 von 5
5.262Bewertungen
Ihr Reiseplan – unverbindlich & maßgeschneidert
Patagonien teilt sich auf Argentinien und Chile, zwei Länder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Argentinien ist das Land der Gletscher und der weiten Steppe. Die Ankerpunkte der südlichen Route heißen El Calafate, El Chaltén und Ushuaia. Doch Achtung: Die Distanzen sind für eine reine Mietwagenreisen schlichtweg zu groß. Somit sind Inlandsflüge von Buenos Aires nach El Calafate für die meisten Touren eine absolute Notwendigkeit. Dem gegenüber steht Chile, das Land der Fjorde und der Abenteuerstraßen. Die Carretera Austral zieht sich durch Urwälder, entlang von Gletscherseen und durch nahezu menschenleeres Terrain. Die atemberaubenden Landschaften von Torres del Paine laden im äußersten Süden zum Aktivwerden ein. Wer beide Extreme in einer Rundreise verbinden will, plant am besten eine Route, die die wichtigsten Ankerpunkte beider Länder miteinander verbindet – Inlandsflug und Grenzübergang inklusive. Wir helfen Ihnen bei der Routenplanung: realistisch und passend zu Ihrem Budget.