Durch die Wüste Südwestafrikas
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Julia Krämer
Reiseexpertin für Namibia
Aktualisiert am 04.07.2025
Der Etosha-Nationalpark gilt als bedeutendstes Wildschutzgebiet Namibias. An den Wasserstellen in der einzigartigen Landschaft der Etosha-Pfanne tummeln sich die zahlreichen Wildtiere. 114 Säugetier-, 110 Reptilien- und über 400 Vogelarten sind hier zu Hause, darunter auch Elefanten, Löwen, Spitzmaulnashörner, Leoparden und Giraffen.
Der Mangetti-Nationalpark ist ein Rückzugsgebiet für Tiere wie Elefanten, Giraffen, Antilopen, Hyänen, Leoparden, Löwen und Wildhunde. Landschaftlich dominiert hier die Savanne der Kalahari. Trotz seiner vergleichsweise kleinen Größe bietet der Nationalpark zahlreiche Gelegenheiten für eine Safari. Beachten Sie aber, dass man den Park nur tagsüber betreten darf.
Im Caprivizipfel gelegen, ist der Bwabwata-Nationalpark überwiegend von Savanne bedeckt, im Zentrum befindet sich aber ein Laubwald. Beobachten Sie bei einer Safari im Bwabwata-Nationalpark Wildtiere wie Löwen, Leoparden, Elefanten und Büffel. Entlang der Flussläufe können Sie außerdem Krokodile, Flusspferde und Wasservögel entdecken. Mit etwas Glück sehen Sie auch die seltenen Wildhunde.
Die Landschaft des Mudumu-Nationalparks ist vielseitig: Zwischen dem Fluss Kwando, der Buschsavanne und einer für Namibia ungewöhnlichen Sumpflandschaft leben Löwen, Elefanten, Antilopen, Zebras, Flusspferde, Krokodile und über 430 Vogelarten. Hier ist eine Safari besonders abenteuerlich, da der Besuch des Nationalparks nur mit einem Geländewagen oder mit dem Boot möglich ist.
Der Waterberg-Plateau-Nationalpark inmitten der Savanne wurde ursprünglich zum Schutz der Elenantilope geschaffen. Inzwischen ist der Park auch als Schutzraum für Breitmaul- und Spitzmaulnashörner sowie Afrikanische Büffel, Leoparden und Geparden bekannt. Insgesamt leben hier mehr als 90 Säugetier- und über 400 Vogelarten.
Der Skeleton-Coast-Nationalpark gehört zu den größten Naturschutzgebieten der Erde. Das Klima ist hier geprägt von einer kalten Meeresbrise und einem dichten Nebel, der die Gegend zum „größten Schiffsfriedhof“ der Welt gemacht hat. Bei einer Safari können Sie Elefanten, Nashörner, Löwen, Hyänen und Schakale, aber auch Robben, Giraffen, Geparden oder Zebras beobachten.
Der Namib-Naukluft-Park umfasst einen Teil der Namib-Wüste, die fast 2.000 Meter hohen Naukluftberge und die Lagune von Sandwich Harbour. Das Wahrzeichen des Nationalparks ist Sossusvlei, eine von Dünen umschlossene Tonpfanne. Im Namib-Naukluft-Park können Sie die Tierwelt der Wüste entdecken – mit Oryxantilopen, Springböcken, Klippspringern, Leoparden, Gnus, Schakalen und Erdmännchen.
Der Tsau-Khaeb-Nationalpark war lange ein Sperrgebiet für den Diamantenabbau. Inzwischen können Sie diese spektakuläre Landschaft mit Bergen und einem Meteoritenkrater bei geführten Touren erkunden. Auch einige malerische Strände befinden sich hier, und mit dem Orange River Mouth ist dies ein idealer Ort für Vogelbeobachter.
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Julia Krämer
Reiseexpertin für Namibia
Die beste Reisezeit für eine Safari in Nambia ist grundsätzlich die Trockenzeit von Mai bis Oktober. Hier können Sie tagsüber mit Temperaturen zwischen 22 und 27 °C rechnen. Durch den mangelnden Niederschlag versammeln sich die Wildtiere in den Parks verstärkt um die verbliebenen Wasserstellen.
Der wasserreiche Caprivizipfel in der nordöstlichen Sambesi-Region bietet in den namibischen Wintermonaten ebenfalls bessere Bedingungen für eine Safari. Die Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen sind dann angenehmer und die Befahrbarkeit der Straßen ist grundsätzlich besser.
In den regenreicheren Monaten ist die Vegetation üppiger und grüner, was die Tierbeobachtung etwas schwieriger macht. Dennoch können Sie auch zu dieser Jahreszeit eine Reise nach Namibia unternehmen. Erfahren Sie mehr über die beste Reisezeit für Namibia.
Nationalpark | Beste Reisezeit |
---|---|
Etosha-Nationalpark | Mai-Oktober |
Mangetti-Nationalpark | Mai-Oktober |
Bwabwata-Nationalpark | Mai-Oktober |
Mudumu-Nationalpark | Mai-August |
Waterberg-Plateau-Nationalpark | Mai-Oktober |
Skeleton-Coast-Nationalpark | Juni-September/Oktober-März |
Namib-Naukluft-Nationalpark | Mai-Oktober |
Tsau-Khaeb-Nationalpark | Mai-Oktober |
Körperbedeckende Kleidung für tagsüber und warme Kleidung für die kühlen Nächte sind ein Muss. In Malaria-Gebieten sollten Sie körperbedeckende, helle Kleidung tragen. Insbesondere für Walking-Safaris sollten Sie festes Schuhwerk einpacken, außerdem Sandalen oder Flipflops für das Camp oder die Lodge.
Denken Sie eine Kopfbedeckung, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und eine Sonnenbrille mit UV-Schutz. Zudem sollten Sie einen adäquaten Mückenschutz, z. B. in Form von speziellen Sprays, einpacken. Ein Moskitonetz oder ein Schlafsack mit integriertem Schutz ist ebenfalls empfehlenswert.
Bringen Sie unbedingt Ihre Foto- und/oder Videokamera mit. Denken Sie hier auch an Ladekabel, Akkus, Adapter und ausreichend Speicherkarten.
Um die Wildtiere in den Parks gut beobachten zu können, sollten Sie ein handliches Fernglas mitnehmen.
Die Kosten für eine Safari in Namibia variieren je nach Reisezeit, Unterkunft, Art der Safari und Transportmittel. So können Sie mit einem kleineren Budget zum Beispiel mit dem Mietwagen durch Namibia fahren, im Zelt schlafen und in den Parks an Walking-Safaris teilnehmen. Deutlich teurer wird es, wenn Sie in Luxus-Lodgen übernachten und an einer exklusiven Fly-In-Safari teilnehmen.
Für ein individuelles Reiseangebot können Sie uns gerne jederzeit eine unverbindliche Reiseanfrage schicken und ein kostenloses Beratungsgespräch mit einem Tourlane Reiseexperten vereinbaren.
Die Dauer einer Safari ist von Ihren Interessen, dem Reiseverlauf und der Reisezeit abhängig. Grundsätzlich sollte Ihre Safari aber mindestens 5 Tage dauern, damit Sie möglichst viele Tiere sichten und einen umfassenden Eindruck der Natur Namibias erhalten.
Neben der klassischen Jeep-Safari gibt es in Namibia viele andere Arten, die Wildnis zu erkunden. Im Caprivizipfel sind Bootsafaris sehr beliebt, an der Skeleton-Coast können Sie eine Fly-In-Safari unternehmen und im Etosha-Nationalpark bietet sich eine Camping- und Wandersafari an. Zudem können Sie einige Nationalparks auch als Selbstfahrer durchqueren.
Bei den Nationalparks handelt es sich um ausgewiesene Naturschutzgebiete. Verhalten Sie sich stets achtsam und respektvoll. Kommen Sie den Tieren nicht zu nah und halten Sie sich an die Anweisungen Ihres Guides. Denken Sie daran, ausreichend Verpflegung und Wasser auf Ihre Tour mitzunehmen.
Vom Auswärtigen Amt werden Reiseimpfungen gegen Hepatitis A und bei Langzeit- und Risikoaufenthalten auch Impfungen gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken empfohlen. Der Norden und Nordosten Namibias gilt zudem als Malaria-Risikogebiet. Beugen Sie Mückenstichen vor, indem Sie Schutzsprays verwenden und lange Kleidung tragen und lassen Sie sich ggf. bezüglich einer medikamentösen Prophylaxe beraten.
In Namibia können Sie eine Vielzahl an Tieren sichten: Elefanten, Löwen, Giraffen, Nashörner, Geparden, Zebras, Kudus, Oryxantilopen, Springböcke, Flusspferde, Schakale und eine Vielzahl von Vogelarten. Auch die lokalen Insekten- und Reptilienarten sind faszinierend.
Ihr Reiseplan – unverbindlich & maßgeschneidert
Erkunden Sie bei einem abenteuerlichen Safari-Urlaub in Namibia die endlosen Weiten der Kalahari und weitere Wüsten- und Savannenlandschaften. Ob abenteurliche Entdeckungsfahrten oder einzigartige Tierbeobachtungen – unser Team hilft Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres individuellen Reiseprogramms!