

Wie viel Zeit Sie für Japans Hauptstadt einplanen sollten – von den Tempeln in Asakusa bis zu Ausflügen an den Fuji
Ihr Reiseplan – unverbindlich & maßgeschneidert
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Karan Malhotra
Reiseexperte für Japan
Aktualisiert am 21.10.2026
Tokio ist eine der größten Städte der Welt, doch dank des Bahnnetzes gelangen Sie schnell von einem Viertel ins nächste. Drei Tage reichen für die Klassiker: Asakusa, Shibuya und Shinjuku. Fünf Tage lassen Zeit für ruhigere Viertel und Museen, und mit einer Woche kommen Ausflüge nach Nikko, Kamakura oder an den Fuji dazu.
3 Tage: Asakusa, der Meiji-Schrein, die Shibuya-Kreuzung und ein Abend in Shinjuku. Passend als Auftakt, bevor die Reise nach Kyoto weitergeht.
5 Tage: Die beste Dauer für einen ersten Besuch: inklusive Yanaka, des Tsukiji-Außenmarkts, eines teamLab-Museums und Zeit für ruhigere Viertel.
7 Tage: Tokio plus Tagesausflüge nach Nikko und Kamakura oder eine Übernachtung in Hakone mit Blick auf den Fuji.
Mit mehr Zeit führt die Reise meist mit dem Shinkansen weiter nach Kyoto, Osaka und Hiroshima.
| Tage in Tokio | Passend für | Kombinierbar mit – größere Route |
|---|---|---|
| 3 Tage | Auftakt einer Japanreise | Tokio ▸ Kyoto ▸ Osaka |
| 3 Tage | Stadt und Berge | Tokio ▸ Hakone ▸ Kyoto |
| 5 Tage | Ein erster Besuch – ohne Eile | Tokio + Asakusa + Yanaka |
| 7 Tage | Stadt und Ausflüge | Tokio + Nikko + Kamakura |
| 10 Tage | Die klassische Route | Tokio ▸ Hakone ▸ Kyoto ▸ Hiroshima ▸ Osaka |
| 14 Tage | Großstädte und Tempel | Tokio ▸ Kyoto ▸ Osaka |
| 20 Tage | Zur Kirschblüte | Tokio ▸ Kyoto ▸ Hiroshima |
Diese Etappen dienen als Orientierung, nicht als feste Route. Jede Reise wird individuell auf Sie zugeschnitten.
Profitieren Sie von unserem lokalen Expertenwissen und preisgekröntem Service.
Wir kümmern uns um jedes Detail – von der Inspiration bis zur Heimkehr.
Egal ob Multi-Stopp oder Länder-Kombi, wir lassen Ihre Reisewünsche wahr werden.
Drei Tage passen gut, wenn Tokio der Auftakt Ihrer Japanreise ist. Der Direktflug ab Frankfurt dauert etwa 14 Stunden. Vom Flughafen Haneda erreichen Sie das Zentrum in rund 30 Minuten, von Narita in etwa einer Stunde.
Besorgen Sie sich gleich nach der Ankunft eine IC-Karte wie Suica oder PASMO – damit bezahlen Sie Bahn und U-Bahn und sogar Einkäufe im Supermarkt. Und schicken Sie Ihr Gepäck am letzten Abend mit dem Gepäckservice nach Kyoto voraus, dann reisen Sie im Shinkansen nur mit Tagesrucksack.
Tag 1: Früh am Morgen der Senso-ji in Asakusa, danach der Ausblick vom Tokyo Skytree. Am Abend Ueno und die kleinen Lokale unter den Bahnbögen von Ameyoko.
Tag 2: Der Meiji-Schrein und Harajuku, am Nachmittag die Shibuya-Kreuzung und zum Sonnenuntergang die Aussichtsplattform Shibuya Sky.
Tag 3: Frühstück auf dem Tsukiji-Außenmarkt, die Ostgärten des Kaiserpalasts und am Abend Shinjuku mit den Gassen von Omoide Yokocho und Golden Gai.
➔ Planen Sie eine 10-tägige Reise nach Tokio, Kyoto und Hiroshima


Fünf Tage sind die beste Dauer für einen ersten Besuch. Neben den berühmten Sehenswürdigkeiten bleibt Zeit für Viertel, in denen Tokio ruhiger wirkt: Yanaka mit seinen Holzhäusern und Tempeln, Shimokitazawa mit Cafés und Vintage-Läden oder Kichijoji mit dem Inokashira-Park.
Planen Sie einen Tag pro Gegend ein und wechseln Sie zwischen Großstadt und Nachbarschaft – so wirkt Tokio deutlich entspannter, als viele erwarten. Buchen Sie Tickets für das Ghibli-Museum in Mitaka und die teamLab-Museen rechtzeitig im Voraus.
Tage 1-3: Asakusa, Harajuku und Shibuya, der Tsukiji-Außenmarkt sowie Shinjuku.
Tag 4: Yanaka am Vormittag, am Nachmittag die Museen im Ueno-Park.
Tag 5: Shimokitazawa oder Kichijoji mit dem Inokashira-Park, am Abend ein teamLab-Museum.

Mit einer Woche wird Tokio zum Ausgangspunkt für Tagesausflüge. In etwa einer Stunde bringt Sie der Zug nach Kamakura mit dem Großen Buddha und zahlreichen Tempeln im Wald. Nikko mit seinen prunkvoll verzierten Schreinen, ein UNESCO-Welterbe, erreichen Sie in rund zwei Stunden.
Für den Fuji lohnt sich eine Übernachtung in Hakone, am besten in einem Ryokan, einem traditionellen Gasthaus, mit eigener heißer Quelle. Der Berg zeigt sich am häufigsten an klaren Wintermorgen, im Sommer ist er dagegen oft in Wolken gehüllt.
Tage 1-5: Asakusa, Shibuya, Shinjuku, Yanaka und die Museen in Ueno.
Tag 6: Kamakura mit dem Großen Buddha oder Nikko mit seinen Schreinen.
Tag 7: Eine Übernachtung in Hakone mit Blick auf den Fuji und einem Bad im Onsen.

Für die meisten Reisenden ist Tokio der Ausgangspunkt einer Rundreise. Als Einstieg reichen drei Nächte, bevor es mit dem Shinkansen nach Kyoto geht. Kehren Sie am Ende nach Tokio zurück, können Sie die Zeit aufteilen: in Ruhe ankommen zu Beginn, Viertel und Shopping zum Schluss. Einen Überblick über mögliche Routen gibt unser Ratgeber zur optimalen Reisedauer für Japan.
Zur Kirschblüte Ende März bis Anfang April und zur Laubfärbung im November ist Tokio besonders schön – und besonders gefragt. Die Regenzeit dauert von Juni bis Mitte Juli, danach folgt ein heißer, schwüler Sommer. Während der Golden Week Ende April bis Anfang Mai verreisen viele Japaner selbst, und die Preise steigen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zur besten Reisezeit für Tokio.
Züge und U-Bahnen sind pünktlich, sauber und auch auf Englisch gut ausgeschildert. Planen Sie für die großen Bahnhöfe trotzdem etwas mehr Zeit ein, denn allein Shinjuku hat mehr als 200 Ausgänge. Taxis sind teuer, nach Mitternacht aber oft die einzige Option, wenn keine Züge mehr fahren.
Tokio ist günstiger, als viele erwarten. Eine Schale Ramen oder ein Mittagsmenü kostet oft weniger als in einer deutschen Großstadt, und Trinkgeld ist nicht üblich. Teurer sind Hotels in zentraler Lage, vor allem zur Kirschblüte.
Für Tempel, Schreine und die bekanntesten Viertel reichen drei bis vier Tage. Wenn Sie sich für Kunst, Design und Architektur interessieren, planen Sie Zeit für die Museen in Ueno und Roppongi und die Bauten entlang der Omotesando ein. Und da Tokio mehr Restaurants mit Michelin-Stern hat als jede andere Stadt, lohnt sich jeder zusätzliche Abend. Weitere Ideen finden Sie in unseren Sehenswürdigkeiten in Tokio.
Ihr Reiseplan – unverbindlich & maßgeschneidert
Für die meisten Japanreisenden ist Tokio der Ausgangspunkt. Unsere Routen führen von dort mit dem Shinkansen weiter – nach Hakone an den Fuji, in die alte Kaiserstadt Kyoto oder bis nach Hiroshima. Wählen Sie eine Reise als Basis, und unsere Reiseexperten passen die Zahl der Nächte in Tokio an Ihre Interessen an.