


Die besten Highlights und sehenswerten Orte mit Insider-Tipps
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Karan Malhotra
Reiseexperte für Japan
Aktualisiert am 18.05.2026
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Eine Reise nach Japan, dem Land der Gegensätze, lohnt sich unendlich. Sie werden auf einige der majestätischen Orte der Anbetung, versteckte Höhlen, futuristische Städte, Kulturerbestätten und verlockende Inseln stoßen. So werden Sie nicht nur entspannen und entdecken, sondern auch viel über die vergangene Ära lernen.
Prächtige japanische Sehenswürdigkeiten wie der Kaiserpalast in Tokio und der Fushimi-Inari-Taisha-Schrein in Kyoto bieten Ihnen das Beste an Architektur und Göttlichkeit. Auf dem Philosophenweg können Sie entlang des von Kirschbäumen gesäumten Kanals in Kyoto spazieren gehen, während der Friedensgedenkplatz in Hiroshima an den Abwurf der allerersten Atombombe durch das US-Militär erinnert.

Sapporo ist die größte Stadt Hokkaidos und ist nicht nur politisches und wirtschaftliches Zentrum, sondern verfügt auch über eine Reihe von beliebten Sehenswürdigkeiten.
Die Stadt ist bekannt für ihre winterlichen Attraktionen wie das Schneefestival mit seinen faszinierenden Eisskulpturen und einigen atemberaubenden Skigebieten in den Außenbezirken.
Sapporos pulsierendes Vergnügungsviertel ist Susukino. Aufgrund seiner auffälligen, straßenerhellenden Beschilderung mit einer Fülle an Izakaya-Bars, Clubs, Karaokeboxen und Unterhaltungsangeboten strömen Einheimische und Touristen gleichermaßen hierher. Vergessen Sie nicht, lokale Spezialitäten zu probieren, wie das legendäre Sapporo-Bier und die Sapporo-Miso-Ramen.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Uhrenturm von Sapporo, die wundervollen Parkanlagen Odori und Moiwayama und unzählige Museen.
➤ Unser Expertentipp: In Sapporo gehört es zur Tradition, den Abend mit einem „Shime Parfait“ (einem kunstvoll angerichteten Eisbecher) ausklingen zu lassen. Zahlreiche Cafés servieren diese oft aufwendig gestalteten, teils auch alkoholischen Desserts – zum Beispiel die Parfaiteria PaL. Kommen Sie am besten gegen 22 bis 23 Uhr, um die lokale Atmosphäre zu erleben.

Kiyomizu-dera ist ein Tempelkomplex, der um 780 n. Chr. an der Stelle des Otowa-Wasserfalls in den Hügeln von Kyoto gegründet wurde. Im Jahr 1994 wurde er als Teil der historischen Denkmäler des alten Kyoto zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Kiyomizu-dera ist bekannt für seine dreistöckige Pagode und die Tempelhalle mit einer Aussichtsplattform, von der aus man die Stadt Kyoto überblicken kann – besonders zauberhaft im Frühjahr und Herbst, wenn zahlreiche Ahorn- und Kirschbäume in allen Farben blühen. Der hölzerne Bühnenkomplex erstreckt sich von der Haupthalle aus über den Berghang und wird von über 168 Säulen aus dicken Baumstämmen in 13 m Höhe getragen.
➤ Unser Expertentipp: Kommen Sie am besten direkt zur Öffnung um 6 Uhr. So erleben Sie den Tempel in ruhiger Atmosphäre, vor allem mit Mönchen und Einheimischen, die ihre morgendlichen Gebete verrichten.

Unter den vielen von den japanischen Klans errichteten Burgen ist die Burg von Osaka die bedeutendste in der Kansai-Region. Diese majestätische Architektur wurde 1583 unter dem Namen von Hideyoshi Toyotomi erbaut, einem der größten Samurai in der Geschichte Japans, der für die Einigung des Landes im 16. Jahrhundert verantwortlich war.
Der Bau dauerte 3 Jahre und erforderte mehr als zehntausend Arbeitskräfte. Das fertige Projekt erstreckt sich über 6 Hektar und besteht aus fünf Stockwerken, einschließlich eines stabilen Sockels aus Steinwürfeln. Viele Touristen kommen nicht nur wegen der Burg selbst, sondern auch wegen des malerischen Gartens, der die Burg umgibt.
➤ Unser Expertentipp: Besuchen Sie den Nishinomaru-Garten (Eintritt ca. 200 ¥) für einen freien Blick auf den Burgturm. Durch den kostenpflichtigen Zugang ist es hier meist ruhiger als im übrigen Park und ein beliebter Ort bei Einheimischen für ein Picknick.

Die Shibuya-Kreuzung befindet sich im Stadtteil Shibuya in Tokio und ist weithin als die verkehrsreichste Kreuzung der Welt bekannt. Sie besteht aus 5 Kreuzungen, an denen Fußgänger in alle Richtungen der Kreuzung kommen und gehen können.
Zur verkehrsreichsten Zeit des Tages überqueren schätzungsweise mehr als 3.000 Menschen gleichzeitig die Kreuzung, ohne sich zu stoßen, was einen unglaublichen Anblick bietet. Der Shibuya Scramble Square ist ein riesiger Einkaufskomplex mit einer Aussichtsplattform, von der aus man einen 360-Grad-Blick auf die ikonische Kreuzung und den mit Wolkenkratzern übersäten Stadtteil Shibuya hat – eine Gegend, die bekannt für ihr Nachtleben und die trendige Jugendkultur ist.
➤ Unser Expertentipp: Für eine kostenlose und meist ruhigere Aussicht nutzen Sie den verglasten Verbindungsgang zwischen dem Bahnhof Shibuya und dem Komplex Mark City. Von hier aus haben Sie einen perfekten seitlichen Blick auf die Kreuzung, ganz ohne Eintritt.

Der Philosophenweg führt entlang eines Kanals in Kyoto, der von Hunderten von Kirschbäumen gesäumt wird, was ihn zu einem der beliebtesten Orte für Hanami (Kirschblütenbesichtigung) in der Stadt macht.
Der etwa zwei Kilometer lange Weg beginnt in der Nähe des Ginkakuji (Silberpavillon) und endet in der Nachbarschaft von Nanzenji. Seinen Namen verdankt der Weg Nishida Kitaro, einem der berühmtesten Philosophen Japans, von dem gesagt wird, dass er auf diesem Weg meditierte, während er täglich zur Universität Kyoto ging. Entlang des Weges befinden sich Restaurants, Cafés und Boutiquen sowie eine Reihe kleinerer Tempel und Schreine – nur einen kurzen Spaziergang vom Kanal entfernt.
➤ Unser Expertentipp: Entlang des Kanals haben viele private Häuser kleine Cafés eröffnet. Achten Sie auf mehrstöckige Gebäude. Von den Balkonen genießen Sie einen schönen Blick aufs Wasser, während Sie Ihren Tee trinken.

Der 3776 m hohe, symbolträchtige Fuji ist der höchste Berg Japans und ein aktiver Schichtvulkan, der zahlreiche Besucher mit seiner außergewöhnlichen Schönheit und Präsenz fasziniert.
Sie können den Gipfel aus der Ferne bewundern oder sich auf die spannenden Wanderwege begeben, um die umliegende Natur zu erkunden. Grillen und campen Sie in der Umgebung und erleben Sie eine Vielzahl an Outdoor-Abenteuern wie Kajakfahren oder Bootsfahrten auf den malerischen Fuji-Seen.
Der Winter ist die beste Jahreszeit, um einen Blick auf den schneebedeckten Berg zu erhaschen – man sagt, dass Januar und Februar die beste Zeit sind, um den Fuji bei klarer Sicht zu sehen.
➤ Unser Expertentipp: Wenn Sie den Fuji besteigen möchten, müssen Sie vorab online ein Zeitfenster reservieren und eine Gebühr (ca. 2.000 ¥, etwa 11 €) entrichten. Die Besteigung ist in der Regel zwischen Juli und Anfang September möglich.

Ein weiteres markantes Wahrzeichen Tokios ist der Tokyo Skytree, das höchste Gebäude Japans. Als der Skytree-Fernsehturm gebaut wurde, war er mit einer Höhe von 634 Metern sogar das zweithöchste Gebäude der Welt.
Es gibt zwei Aussichtsplattformen im Gebäude, von denen aus man einen unvergesslichen Blick auf Tokio hat. An einem klaren Tag kann man nicht ganz unendlich weit sehen, aber es ist einer der wenigen Orte, an denen man den Fuji von Tokio aus sehen kann. Außerdem gibt es Geschäfte, Cafés, Restaurants, ein Aquarium, ein Planetarium, ein Museum und Souvenirläden, die Sie bei einem Besuch des Gebäudes erkunden können.
➤ Unser Expertentipp: Wenn Sie die Aussicht ohne Eintritt genießen möchten, gehen Sie ins benachbarte Tokyo Solamachi und fahren Sie in die 30. oder 31. Etage. Von dort haben Sie einen schönen Blick auf den Turm selbst und den Osten Tokios.

Minato Mirai 21, dessen Name „Hafen der Zukunft“ bedeutet, ist ein Stadtviertel in Yokohamas Zentrum, der zweitgrößten Stadt Japans. Das Geschäfts- und Einkaufszentrum von Yokohama ist mit einer großartigen Meerlage gesegnet und hat eine Fülle an Attraktionen zu bieten.
Besucher finden hier Einkaufszentren, Hotels, ein Kongresszentrum, einen Vergnügungspark, ein Erholungszentrum mit heißen Quellen, Museen und Parkanlagen. Besuchen Sie den Yokohama Landmark Tower, der von der Aussichtsplattform in 273 Metern Höhe einen spektakulären Blick auf die Stadt Yokohama bei Nacht bietet. Das Yokohama Red Brick Warehouse beherbergt zahlreiche Geschäfte und Restaurants, die eine Vielzahl von Produkten anbieten, die sich perfekt als Geschenk eignen.
➤ Unser Expertentipp: Spazieren Sie über die Kishamichi-Promenade, die auf einer ehemaligen Bahntrasse über die Bucht verläuft. Sie gehen dabei quasi über dem Wasser und genießen freie Ausblicke auf die Skyline.

Ein Spaziergang durch Kyoto, die ehemalige Hauptstadt Japans, führt Sie zu weltberühmten historischen Stätten. Zu den bedeutendsten gehört der Schrein Fushimi Inari-Taisha, ein Shinto-Schrein am Fuße des Berges Inari.
Vor jedem Schrein in Japan steht ein Torii-Tor – doch die sogenannten Senbon Torii (Tausend Tore) von Fushimi Inari-Taisha bilden einen eindrucksvollen Tunnel, der wie ein Tor in eine andere Welt wirkt. Ein Spaziergang durch die Anlage lässt Sie die besondere, fast mystische Stimmung dieses heiligen Ortes intensiv wahrnehmen.
➤ Unser Expertentipp: Planen Sie Ihren Besuch am besten früh am Morgen oder später am Nachmittag für mehr Ruhe und um ungestört Fotos zu machen. Der Eingang und die ersten Tunnel sind meist stark besucht, doch nach etwa 20 bis 25 Minuten Fußweg wird es deutlich ruhiger.

Am 6. August 1945 änderte sich das Leben von Hiroshima und seinen Bewohnern für immer, als die weltweit erste Atombombe auf die Stadt abgeworfen wurde. Der Hiroshima-Friedensgedenkpark umfasst eine Reihe von Gedenkstätten, Denkmälern und Museen, die dem Vermächtnis des Angriffs gewidmet sind und der Opfer gedenken, aber auch die Geschichte der Atomangriffe beleuchten und für den Weltfrieden werben.
Als Friedensdenkmal wurde die Atombombenkuppel erkoren, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Sie ist fast genau so belassen worden, wie sie nach dem Angriff war, um an das verursachte Leid zu erinnern. Wenn Sie hier Zeit verbringen, wird Ihnen sicher bewusst, wie wichtig Frieden im Leben ist.
➤ Unser Expertentipp: Kaufen Sie Ihr Ticket für das Museum am besten im Voraus online und wählen Sie ein Zeitfenster direkt zur Öffnung um 8:30 Uhr, um es in ruhiger Atmosphäre zu erleben. Für einen vollständigen Besuch sollten Sie etwa zwei Stunden einplanen.

In der historischen Stadt Nara liegt der riesige, 1880 eröffnete Nara-Park. Über eine Fläche von etwa 502 Hektar erstreckt sich die Parkanlage und umschließt neben dem Nara-Nationalmuseum eine Reihe historischer Stätten wie den Kofukuji-Tempel und den Todai-ji-Tempel.
Letzterer beherbergt die Statue des Großen Buddha – die weltweit größte Buddha-Bronzestatue. Der Nara-Park ist auch als Hirschpark bekannt, da über 1000 Sikahirsche im Park leben. Sie können Hirschkräcker kaufen, um sie zu füttern, und einige Hirsche verbeugen sich dafür sogar vor Ihnen. Der Nara-Park ist auch ein beliebter Ort, um die Kirschblüte zu bewundern, die im Frühling mit atemberaubend schönen rosa Blüten gefüllt ist.
➤ Unser Expertentipp: Wenn Sie mehr Ruhe genießen möchten, kommen Sie am besten vor 9 Uhr in den Park. Zu dieser Zeit treten die Hirsche nach und nach aus dem Wald auf die Wiesen und Sie erleben die Umgebung mit deutlich weniger Besuchern.

Der jahrhundertealte Itsukushima-Schrein auf Miyajima ist die Quelle des Ruhmes und des Namens der Insel, der im Volksmund dank ihrer Hauptattraktion als „Miyajima“ (Schreininsel) bekannt ist.
Der Schrein und sein Torii-Tor sind einzigartig, da sie über Wasser gebaut wurden und bei Flut scheinbar im Meer schwimmen. Der Komplex besteht aus einer Gebetshalle, einer Haupthalle und einer Noh-Theaterbühne, die durch Stege miteinander verbunden sind und von Säulen über dem Meer getragen werden.
Um die Bucht herum führen Wege, auf denen Besucher spazieren gehen. Nach Sonnenuntergang sind der Schrein und das Torii-Tor täglich bis 23:00 Uhr beleuchtet und bieten eine perfekte Kulisse.
➤ Unser Expertentipp: Probieren Sie die lokale Spezialität der Insel, die berühmten Momiji Manju, kleine Küchlein in Ahornblattform. Meiden Sie verpackte Varianten und bevorzugen Sie Läden, in denen sie frisch vor Ort zubereitet werden.

Der heutige Kaiserpalast befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Burg Edo, einer großen Parkanlage, die von Wassergräben und massiven Steinmauern umgeben ist, in Tokios Zentrum. Es ist die Residenz der kaiserlichen Familie Japans.
Vom Kokyogaien-Nationalgarten aus können Besucher die Nijubashi sehen, zwei Brücken, die einen Zugang zum inneren Palastgelände bilden. Das Palastinnere ist im Allgemeinen nicht für die Öffentlichkeit zugänglich – dies ist lediglich am 2. Januar (Neujahrsempfang) und am 23. Februar (Geburtstag des Kaisers) möglich. Geführte Touren durch das Gelände werden angeboten, finden jedoch ausschließlich im Außenbereich statt; ein Betreten der Gebäude ist nicht möglich. Die östlichen Gärten hingegen sind ganzjährig für die Öffentlichkeit zugänglich.
➤ Unser Expertentipp: Beachten Sie, dass die Gärten und Türme montags und freitags geschlossen sind. Planen Sie Ihren Besuch entsprechend an anderen Tagen, um das Erlebnis in vollem Umfang genießen zu können.

Die Ishigaki-Insel ist die Hauptinsel der Yaeyama-Inseln und bietet mehrere schöne Strände zum Sonnenbaden und Schwimmen und gute Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen in den umliegenden Korallenriffen.
Wenn Sie tauchen, sollten Sie unbedingt die berühmten Mantarochen der Insel beobachten, die sich in großer Zahl um Manta Scramble in der Nähe der Kabira-Bucht versammeln. Im Inneren von Ishigaki gibt es Palmenwälder, mit Dschungel bedeckte Berge, die zum Wandern und Campen einladen, und von Mangroven gesäumte Flüsse, die Sie mit dem Kajak erkunden können.
Auf Ishigaki befindet sich auch der höchste Berg der Präfektur Okinawa und im hügeligen Inselinneren gibt es zahlreiche Wanderwege.
➤ Unser Expertentipp: Es empfiehlt sich, ein Auto zu mieten, um die Insel flexibel zu erkunden. Es gibt nur wenige Busverbindungen, die zudem früh enden. In der Hochsaison sollten Sie den Mietwagen aufgrund der hohen Nachfrage am besten mehrere Wochen im Voraus reservieren.

Der Jigokudani-Affenpark bietet Besuchern das einzigartige Erlebnis, wilde Affen beim Baden in einer natürlichen heißen Quelle zu beobachten.
Der Park wird von Japanmakaken bewohnt, die auch als Schneeaffen bekannt sind. Er befindet sich in deren natürlichem Lebensraum, in den Wäldern des Jigokudani-Tals in Yamanouchi. Die Affen leben in großen sozialen Gruppen, und es ist sehr unterhaltsam, ihre Interaktionen aus nächster Nähe zu beobachten, wobei die Tiere ihre menschlichen Gäste fast vollständig ignorieren.
Obwohl der Park das ganze Jahr über geöffnet ist, sind die badenden Affen besonders fotogen, wenn das Gebiet mit Schnee bedeckt ist – in der Regel von Dezember bis März.
➤ Unser Expertentipp: Normalerweise müssen Sie etwa 25 bis 40 Minuten zu Fuß gehen, um die Affen zu erreichen, da es keinen Parkplatz oder keine Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe gibt. Tragen Sie im Winter am besten feste Schuhe mit gutem Profil, da der Weg oft vereist und matschig ist.

Naoshima, in der Seto-Binnensee gelegen, ist aus gutem Grund als Kunstinsel bekannt. Mit ihren wunderschönen Ausblicken auf den Ozean und den farbenfrohen Kunstwerken, die unter freiem Himmel auf der Insel ausgestellt sind, wurde Naoshima zum Schaufenster der zeitgenössischen Kunst Japans.
Es gibt viele Galerien und Museen, die Sie besuchen können, und die alten und neuen Architekturen werden alle Kunstliebhaber zufriedenstellen. Die bekanntesten Kunstobjekte sind die roten und gelben Kürbisse der berühmten japanischen Künstlerin Yayoi Kusama. Der rote Kürbis befindet sich in der Nähe des Hafens von Miyanoura und der gelbe Kürbis ist nur 10 Minuten mit dem Bus entfernt.
➤ Unser Expertentipp: Vermeiden Sie es, die Insel an einem Montag zu besuchen, da die meisten Museen und Restaurants geschlossen sind. Wenn Sie dennoch vor Ort sind, nutzen Sie die Zeit für die Skulpturen im Freien oder machen Sie einen Ausflug auf die Nachbarinsel Teshima.

Das schöne, friedliche Bergdorf Shirakawa-go wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und zieht Menschen aus aller Welt an. Was es zu einem weltberühmten Ort macht, ist die atemberaubende Kulisse, die von den traditionellen japanischen Häusern, den Gassho-zukuri, geschaffen wird.
Sie zeichnen sich durch einen einzigartigen architektonischen Stil aus, wie z. B. ein steiles Strohdach, das das Haus im Winter vor starkem Schneefall schützt. Bei der Dorferkundung können Sie die örtliche Gemeinschaft kennenlernen, die die beeindruckende Landschaft und den traditionellen Lebensstil über Jahrhunderte hinweg bewahrt hat. Im Winter verwandelt sich Shirakawa-go in eine weiße Wunderlandschaft, die komplett mit Schnee bedeckt ist.
➤ Unser Expertentipp: Besuchen Sie das Freilichtmuseum Minkaen auf der anderen Seite der Hängebrücke. Dort wurden 26 traditionelle Häuser zur Erhaltung hierher verlegt, die Sie besichtigen können – und meist ist es deutlich weniger besucht.

In der friedvollen Stadt Nikkō befindet sich der Nikkō Tōshō-gū, ein weltberühmter Shinto-Schrein, der Tokugawa Ieyasu gewidmet ist. Er war der erste Shōgun (Samurai-Anführer) des Tokugawa-Shōgunats, das vom Beginn des 17. Jahrhunderts an 260 Jahre lang das ganze Land regierte.
Zusammen mit anderen historischen Stätten in der Umgebung von Nikkō gehört der Schrein zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie können das heilige Schreingelände mit seinen prächtigen Gebäuden erkunden, darunter 8 Nationalschätze und 34 wichtige Kulturgüter.
Der Kegon-Wasserfall ist ein weiterer beliebter Ort, der ein erfrischendes Naturerlebnis mit einer beeindruckenden Kulisse bietet, die durch den schönen Wasserfall und die Umgebung geschaffen wird.
➤ Unser Expertentipp: Tragen Sie gute Wanderschuhe, da die Anlage am Hang gebaut ist und viele Schotterwege sowie unebene Stufen aufweist. Der Untergrund ist stellenweise anspruchsvoll.

Osaka, die drittgrößte Stadt Japans, erwartet Sie mit einer einzigartigen lebendigen Atmosphäre, die sich von der in Tokio völlig unterscheidet. Dotonbori ist ein pulsierendes Innenstadtviertel mit zahlreichen Geschäften, Restaurants, Izakaya-Bars und vielen Unterhaltungsmöglichkeiten.
Ein Spaziergang durch die Gegend wird Sie leicht ein paar Stunden kosten, denn es gibt so viel zu tun und zu sehen. Die symbolträchtige Ebisubashi-Brücke über den Dotonbori-Kanal ist ein idealer Ort, um unvergessliche Fotos mit den riesigen, bunten Werbeschildern im Hintergrund zu machen.
Genießen Sie ein unvergleichliches Nachtleben in Izakaya-Bars, die japanischen Sake und eine Vielzahl von Gerichten anbieten. Es lohnt sich, lokale Spezialitäten wie Takoyaki und Okonomiyaki zu probieren.
➤ Unser Expertentipp: Um die Atmosphäre von Dotonbori in vollen Zügen zu erleben, empfehlen wir einen Besuch nach 21 Uhr. Dann leuchten die zahlreichen Neonreklamen und Schilder, und viele Restaurants sowie Bars haben noch geöffnet.

Die Burgruinen von Fukuoka befinden sich mitten in der Stadt im Maizuru-Park. Diese auf einem Hügel gelegene Burg aus dem 17. Jahrhundert bietet spektakuläre Ausblicke und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für die prunkvollen Wohnhäuser der japanischen Herrscherelite aus jener Zeit.
Zu den wenigen erhaltenen oder rekonstruierten Burggebäuden gehören einige Tore und Wachtürme, die über das Burggelände verstreut sind. Auch Teile des Grabensystems sind noch erhalten.
➤ Unser Expertentipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Burgruine ist normalerweise zwischen Ende März und Anfang April, wenn sich der Maizuru-Park in den schönsten Ort der Stadt verwandelt, um die Kirschblüte zu betrachten.

Dieser riesige, 46 Hektar große Themenpark ist eines der besten Ausflugsziele in Tokio, besonders wenn Sie als Familie mit Kindern verreisen. Es ist das erste Disneyland, das außerhalb der Vereinigten Staaten 1983 eröffnet wurde, und ist bis heute eine der Hauptattraktionen in Japan.
Nach dem Vorbild von Disneyland in Kalifornien und dem Magic Kingdom in Florida besteht Tokyo Disneyland aus sieben Themenbereichen und bietet saisonale Dekorationen und Paraden. Neben den atemberaubenden Fahrgeschäften und den unzähligen kulinarischen Genüssen können Sie auch Tokyo DisneySea erkunden, einen angrenzenden Wasserpark, der ebenso üppig ist und durch seine Liebe zum Detail und zur Geschichte überzeugt.
➤ Unser Expertentipp: In den Park dürfen Sie nur Wasserflaschen und Snacks mitbringen. Wenn Sie bei den Mahlzeiten sparen möchten, gehen Sie am besten ins Einkaufszentrum an der Station, etwa nach Ikspiari – dort finden Sie zahlreiche günstigere Optionen als im Park.

Die Noto-Halbinsel liegt nördlich von Kanazawa am Japanischen Meer. Hier entdecken Sie ein noch ländlich geprägtes Japan mit wilden Küstenlandschaften. Die Region ist bei Einheimischen besonders beliebt und bietet zahlreiche Highlights wie die Reisterrassen von Shiroyone Senmaida mit Blick auf den Ozean oder den traditionsreichen Morgenmarkt von Wajima, einen der größten des Landes.
Mieten Sie ein Auto in Kanazawa und erkunden Sie die Küstenstraße in Ihrem eigenen Tempo. Unterwegs laden familiengeführte Ryokans zu authentischen Aufenthalten ein.
➤ Unser Expertentipp: Legen Sie einen Stopp in Wakura Onsen ein und buchen Sie dort eine Übernachtung in einem Ryokan. Die Gegend zählt zu den ältesten Thermalbädern Japans und ist bekannt für ihre salzhaltigen Quellen sowie frische Meeresfrüchte.

Das Kiso-Tal liegt in den japanischen Alpen und folgt dem Verlauf der historischen Nakasendō, die einst Kyoto mit Edo verband. Kaum ein Ort vermittelt die Atmosphäre der feudalen Zeit so authentisch wie diese Region. In den Dörfern Magome, Tsumago und Narai entdecken Sie traditionelle Holzarchitektur aus der Edo-Zeit, die bis heute erhalten geblieben ist.
Ein besonderes Highlight ist die Wanderung von Magome nach Tsumago, die Sie durch Zedernwälder, vorbei an Wasserfällen und durch malerische Landschaften führt.
➤ Unser Expertentipp: Wenn Sie die Wanderung planen, können Sie Ihr Gepäck bequem zwischen den Dörfern transportieren lassen. Geben Sie es bis etwa 11:30 Uhr an den Informationszentren für rund 1.000 ¥ (ca. 5 €) ab.

Der Oki-Archipel liegt in der Präfektur Shimane und zählt zum UNESCO-Geopark. Die Inseln gehören zu den abgelegensten Reisezielen Japans und bieten eine beeindruckende, unberührte Natur. Der Archipel besteht aus vier Hauptinseln, die aus einer ehemaligen vulkanischen Caldera entstanden sind. Freuen Sie sich auf spektakuläre Küstenlandschaften, steile Klippen und weite Hochlandwiesen, auf denen sogar wilde Pferde leben.
Entdecken Sie die roten Klippen von Chiburijima oder den markanten Felsen Rosoku-jima auf der Insel Dōgo, der für seine außergewöhnliche Form bekannt ist. Wer Ruhe und ursprüngliche Landschaften sucht, findet hier ein besonderes Reiseziel abseits der bekannten Routen.
➤ Unser Expertentipp: Mieten Sie auf den Inseln am besten ein Auto oder für kürzere Strecken ein E-Bike. Öffentliche Verkehrsmittel sind nur eingeschränkt verfügbar und viele Sehenswürdigkeiten schwer erreichbar.
Reisen Sie nach Japan, um die blühenden Kirschblüten zu sehen, historische Schreine zu entdecken, lebendige Städte zu besuchen und eine wunderschöne Natur zu erkunden. Unsere Reiseexperten beraten Sie gerne bei der Planung Ihrer Japan Reise!
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