

Wie viel Zeit Sie für Edinburgh brauchen – vom Schloss und der Royal Mile bis zu den Lochs, Glens und Inseln der Highlands
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Tom Williams
Reiseexperte für England
Aktualisiert am 21.10.2026
Edinburghs Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, deshalb reichen zwei Tage meist aus. Das genügt für das Schloss, die Royal Mile, die Alt- und Neustadt sowie einen Aufstieg auf den Arthur's Seat. Mit nur einem Tag schaffen Sie das Schloss, aber kaum mehr. Abwechslung bringen dann die Highlands und die Inseln im Norden, die von Edinburgh aus gut erreichbar sind.
2 Tage: Die Stadt: das Schloss und die Royal Mile, die Alt- und Neustadt sowie der Aufstieg auf den Arthur's Seat.
3 Tage: Mehr von Edinburgh oder ein Tagesausflug nach Stirling, St Andrews oder zum Loch Lomond.
4-5 Tage: Edinburgh als Ausgangspunkt für die Highlands, Loch Ness und Skye, mit ein oder zwei Übernachtungen unterwegs.
| Tage in Edinburgh | Passend für | Kombinierbar mit – größere Route |
|---|---|---|
| 2 Tage | Nur die Stadt | Edinburgh + Schloss + Royal Mile |
| 3 Tage | Die Stadt plus ein Tagesausflug | Edinburgh + Stirling oder St Andrews |
| 3 Tage | Die klassische Schottlandrunde | Edinburgh ▸ Highlands ▸ Glasgow |
| 4 Tage | Von Edinburgh in die Highlands | Edinburgh ▸ Loch Ness ▸ Inverness |
| 5+ Tage | Der Weg zu den Inseln | Edinburgh ▸ Glencoe ▸ Isle of Skye |
Diese Etappen dienen als Orientierung, nicht als feste Route. Jede Reise wird individuell auf Sie zugeschnitten.
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Egal ob Multi-Stopp oder Länder-Kombi, wir lassen Ihre Reisewünsche wahr werden.
Zwei Tage reichen, um Edinburgh kennenzulernen, denn ein Großteil der Stadt liegt entlang einer einzigen zentralen Achse. Die Altstadt zieht sich vom Schloss aus bergab, und direkt nördlich davon liegen die schachbrettartigen Straßen der georgianischen Neustadt.
Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, auch wenn es stellenweise steil zugeht. Nehmen Sie sich eine Stunde für den Aufstieg auf den Arthur’s Seat oder den Calton Hill – von oben sehen Sie die vulkanische Landschaft der Stadt auf einen Blick.
Tag 1: Das Schloss, dann die Royal Mile hinunter, vorbei an der St Giles’ Cathedral und den schmalen Gassen, den „Closes” und „Wynds”, bis zum Palace of Holyroodhouse. Zum Sonnenuntergang der Aufstieg auf den Arthur’s Seat.
Tag 2: Die georgianischen Straßen und Galerien der Neustadt, die Scotch Whisky Experience und der Calton Hill für den Blick auf die Skyline.


Am dritten Tag geht es über die Stadtgrenzen hinaus. Vieles in der Umgebung erreichen Sie mit dem Auto in ein bis anderthalb Stunden.
In Stirling erwarten Sie die Burg auf dem Felsen, das Wallace Monument und die nahen Trossachs. St Andrews gilt als Wiege des Golfsports und liegt an einer rauen, windigen Küste. Loch Lomond gibt Ihnen einen Vorgeschmack auf die Highlands – ohne die lange Fahrt in den Norden. Zum Abendessen sind Sie zurück in Edinburgh und lassen den Abend in einem Pub mit Live-Folkmusik ausklingen.
Tage 1-2: Die Stadt: das Schloss, die Royal Mile, die Alt- und Neustadt.
Tag 3: Ein Tagesausflug: Stirling Castle und die Trossachs, St Andrews und die Küste von Fife oder der Loch Lomond.

Mit vier oder fünf Tagen wird Edinburgh zum Ausgangspunkt für einen Roadtrip, für den Schottland wie geschaffen ist. Die Route nach Norden führt durch das stimmungsvolle Glencoe zum Loch Ness und nach Inverness, vorbei an Urquhart Castle direkt am Ufer und mehreren Whiskybrennereien. Mit fünf Tagen rückt auch die Isle of Skye in Reichweite. Auf dem Weg dorthin liegt Eilean Donan Castle, eines der bekanntesten Fotomotive Schottlands, und auf der Insel selbst warten steile Klippen und die Fairy Pools.
Tage 1-2: Edinburgh, ganz ohne Eile.
Tag 3: Auf in die Highlands: durch Glencoe weiter zum Loch Ness und nach Inverness.
Tage 4-5: Der äußerste Westen und die Isle of Skye oder der Rückweg durch die Whiskyregion Speyside.

Edinburghs großer Vorteil ist seine Kompaktheit: Das Schloss, die Royal Mile und die Neustadt liegen nah beieinander und lassen sich bequem zu Fuß erkunden. Meist reichen zwei Tage, um die Sehenswürdigkeiten ohne Hektik zu sehen. Die Dauer Ihrer Reise hängt deshalb eher vom übrigen Schottland ab als von der Stadt selbst.
Nördlich der Stadt liegen die Highlands, die Lochs und die Inseln – der Grund, warum viele länger bleiben als geplant. Planen Sie zwei Tage für Edinburgh ein und vier bis fünf, wenn Sie auch die Glens erkunden möchten. Ideen für Ihre Tage in der Stadt und darüber hinaus finden Sie in unserem Ratgeber zu den Aktivitäten in Schottland.
Zusätzliche Tage bedeuten hier keinen schnellen Ausflug, sondern eine echte Rundreise. Mit dem Auto sind Sie in Schottland klar im Vorteil: Glencoe, Loch Ness, die Whiskybrennereien der Speyside und die Isle of Skye liegen an Strecken, die mit dem Zug nur schwer zu erreichen sind.
Die Entfernungen sind groß und die Straßen in den Highlands oft schmal. Planen Sie also Zeit für Zwischenstopps ein und denken Sie an den Linksverkehr. Jeder zusätzliche Tag bedeutet mehr Zeit an den Lochs und in den Glens – und weniger am Steuer. Möchten Sie selbst fahren? Eine passende Route finden Sie bei unserer Selbstfahrer-Rundreise durch Schottland.
Kein Faktor prägt eine Reise nach Edinburgh so stark wie der August: Fast den ganzen Monat über wird die Stadt zum größten Kunstfestival der Welt. Das Fringe, das International Festival und das Military Tattoo füllen Bühnen und Straßen. Für Festivalfans ist das ein Erlebnis, für alle anderen kann es überwältigend sein – und so oder so sind die Hotels oft Monate im Voraus ausgebucht.
Außerhalb des Augusts bieten Frühling und früher Herbst (Mai, Juni und September) das angenehmste Wetter und weniger Andrang. In den Highlands sind im Hochsommer zudem die Midges unterwegs, winzige stechende Mücken. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zur besten Reisezeit für Schottland.
Das schottische Wetter ist ein eigener Planungsfaktor. In Edinburgh erleben Sie an einem einzigen Nachmittag Sonne, Wind und Regen – in den Highlands gilt das erst recht. Packen Sie deshalb nach dem Zwiebelprinzip und nehmen Sie zu jeder Jahreszeit eine wasserfeste Jacke mit.
Das ist weniger eine Warnung als Teil des Erlebnisses: Das Licht wechselt hier schnell, und einige der schönsten Ausblicke zeigen sich genau dann, wenn ein Regenschauer abzieht. Wenn Sie Ihre Tage flexibel planen, besonders im Norden und auf Skye, wird das Wetter Teil der Atmosphäre statt zum Hindernis.
Ihr Reiseplan – unverbindlich & maßgeschneidert
Viele unserer Schottlandreisen beginnen in Edinburgh und führen von dort mit dem Mietwagen in die Highlands und auf die Inseln. Wählen Sie eine Route als Ausgangspunkt und legen Sie die Reisedauer selbst fest. Unsere Reiseexperten stimmen jeden Stopp mit Ihnen ab – ob Sie nur ein paar Nächte in der Stadt planen oder zehn Tage bis zur Isle of Skye.