Durch die Anden und den Amazonas
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Georgia Humphries
Reiseexpertin für Kolumbien
Aktualisiert am 30.01.2025
Wandern Sie durch Kolumbiens Sierra Nevada de Santa Marta! Der Ciudad Perdida Trek ist der einzige Weg, um die eindrucksvolle Ciudad Perdida zu besichtigen. Immer tiefer geht es hinein in den dichten Dschungel, in dem sich die Ruinen der vor mehr als 1.000 Jahren erbauten Stadt verbergen.
Bei Salento wandern Sie duch das herrlich grüne Cocora-Tal. Hier liegt ein 12 Kilometer langer Rundweg, dessen Highlight die vielen, circa 60 Meter hohen Wachspalmen sind. Je nach Ihren Wünschen können Sie den Aussichtspunkt auch über eine kürzere Wanderung erreichen. Auch ein Abstecher zu einer Kolibri-Farm ist im Cocora-Tal möglich.
Der Tayrona Nationalpark besticht durch seine wunderschönen Strände, zu denen einige tolle Wanderrouten führen. Der berühmteste Strand hier ist der Cabo San Juan, der auf einer etwa 2 bis 3-stündigen Wanderung erreicht werden kann. Dabei kommen Sie auch an weiteren Stränden und Buchten vorbei.
Eine tolle Kulisse fürs Wandern bietet der Páramo de Ocetá. Von Monguí aus startet eine etwa dreistündige Route, die entlang an faszinierenden Steinformationen und hübschen Wasserfällen verläuft. Zudem verfügt das Ökosystem hier über eine sehr interessante Flora und Fauna mit einigen typischen Arten der Anden.
Im Puracé Nationalpark mit seinen Páramo-Landschaften warten zahlreiche Naturhighlights, etwa der gleichnamige Vulkan mit seinem schneebedeckten Gipfel, einige Wasserfälle oder die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Eine 15 Kilometer lange Route führt durch den Park, anspruchsvoll ist der Aufstieg auf den Puracé.
Herrliche Wanderpfade finden Sie auch im Los Nevados Nationalpark. Besteigen Sie etwa den fast 5.000 Meter hohen Gletscher Santa Isabel, entdecken Sie das Ökosystem der Laguna del Otún oder machen Sie sich auf den Weg zu den Termales del Cañón, um dort ein entspannendes Bad zu nehmen.
Das kolumbianische Amazonas-Gebiet lädt Sie zu Abenteuern im wilden Regenwald ein, bei denen Sie spüren, wie lebendig und vielfältig diese Region ist. Empfehlenswerte Strecken hier sind die Route von Puerto Nariño nach San Martin de Amacayacu oder die Ruta Wayraru, auf der Sie auch die lokale Kultur kennenlernen können.
Der El Cocuy Nationalpark erstreckt sich über den höchsten Teil der kolumbianischen Anden und ist somit ideal für Bergwanderungen. Die kürzeste Route hier führt Sie in etwa 6 Stunden auf den Gletscher Ritacuba. Nehmen Sie sich eine Woche Zeit, um alle wichtigen Attraktionen des Nationalparks auf einer Fernwanderroute zu entdecken.
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Georgia Humphries
Reiseexpertin für Kolumbien
Kolumbien ist geprägt von zwei Regenzeiten und zwei Trockenzeiten und bietet das ganze Jahr über Wandermöglichkeiten. Generell gelten die Monate Dezember bis März und Juli bis August als ideal für Trekkingtouren, da sie in die Trockenperioden fallen.
Doch Vorsicht: In Regionen wie dem Amazonas oder Chocó kann es jederzeit regnen. Die Andenregionen, wie das Cocora-Tal oder der El Cocuy Nationalpark, präsentieren sich in diesen trockenen Monaten besonders eindrucksvoll. Dennoch sollte man stets die regionalen Wetterbedingungen im Blick behalten.
Weitere Informationen über die beste Reisezeit für Kolumbien finden Sie hier.
Nationalpark/ Region |
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Kolumbiens Klima variiert je nach Höhe und Region. Schichtkleidung ist empfehlenswert, um sich an Temperaturschwankungen anzupassen. Im Regenwald sind lange Ärmel und Hosen gegen Insektenstiche ratsam.
Gute Wanderschuhe mit einem festen Profil sind unerlässlich, besonders auf rutschigen und unebenen Pfaden.
Ein leichter Regenponcho oder eine wasserdichte Jacke sind in vielen Regionen Kolumbiens, insbesondere im Regenwald, unverzichtbar.
In höheren Regionen wie den Anden kann die Höhenkrankheit ein Problem darstellen. Akklimatisierung und eventuell Medikamente können helfen.
Trinkwasser ist essenziell. In abgelegenen Gebieten sind ein tragbarer Wasserfilter oder Desinfektionstabletten nützlich.
Die Nähe zum Äquator bedeutet starke Sonneneinstrahlung. Sonnencreme, Hut und Sonnenbrille sind hier unabdingbar.
Ein Erste-Hilfe-Set, eine Pfeife und eventuell ein Satellitentelefon können in abgelegenen Gebieten lebensrettend sein.
Selbst in Nationalparks können Wege unmarkiert sein. Eine detaillierte Karte und ein GPS-Gerät helfen bei der Orientierung.
Die benötigte Zeit für eine Wanderung in Kolumbien hängt stark von der gewählten Route und dem persönlichen Fitnesslevel ab. Für berühmte Treks wie den zur Ciudad Perdida benötigt man etwa 4-6 Tage. Kurze Ausflüge, etwa im Cocora-Tal, können an einem Tag absolviert werden. Wer die Vielfalt Kolumbiens in den Anden, Regenwäldern oder Páramos tiefgründig erleben möchte, sollte jedoch mindestens zwei Wochen einplanen. Dabei bleibt genügend Zeit für Akklimatisierung, Erholung und spontane Entdeckungen.
Kolumbien, ein Land der Kontraste, bietet Wanderern eine breite Palette von Erlebnissen. Von mehrtägigen Dschungeltreks, wie dem zur Ciudad Perdida, bis zu Tageswanderungen in den Anden, etwa im Cocora-Tal. Die Páramo-Landschaften, einzigartige Ökosysteme in hohen Andenlagen, bieten Touren durch nebelverhangene Moore. In Regionen wie Chocó locken dichte Regenwälder, während die Wüste La Guajira ganz andere Herausforderungen stellt. Ob anspruchsvolle Bergtouren oder entspannte Küstenwanderungen, Kolumbien hält für jeden Wanderer das passende Abenteuer bereit.
Das Landesinnere kann durch seine Höhenlage zu Höhenkrankheit führen; eine schrittweise Akklimatisierung ist ratsam. In abgelegenen Regionen ist es empfehlenswert, mit einem ortskundigen Führer zu wandern. Man sollte sich stets über die aktuelle Sicherheitslage informieren, da einige Gebiete von bewaffneten Gruppen kontrolliert werden. Grundsätzlich ist es wichtig, die Natur zu respektieren und keine Spuren zu hinterlassen, um Kolumbiens einzigartige Ökosysteme zu schützen.
In Kolumbien benötigt man für viele Wandergebiete keine spezielle Erlaubnis. Allerdings gibt es Ausnahmen, insbesondere bei geschützten Nationalparks oder archäologischen Stätten wie der Ciudad Perdida. In solchen Fällen ist oft eine Genehmigung oder eine geführte Tour erforderlich. Zudem kann eine Eintrittsgebühr anfallen.
Es ist ratsam, sich im Voraus über die Bestimmungen des jeweiligen Wanderziels zu informieren und gegebenenfalls die notwendigen Genehmigungen einzuholen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Ja, in Kolumbien sind geführte Wandertouren ein beliebtes Angebot und oft sogar empfehlenswert. Viele Regionen, wie die Ciudad Perdida oder der Chocó, sind nicht nur landschaftlich anspruchsvoll, sondern bergen auch kulturelle Schätze und Geschichten, die ohne einen ortskundigen Führer verborgen bleiben würden. Ein Guide kann nicht nur sicher durch das Gelände navigieren, sondern auch wertvolle Einblicke in Flora, Fauna und lokale Traditionen bieten.
Wenn Sie die Planung Ihren Wanderurlaub einem Profi überlassen wollen, können Sie uns gerne jederzeit eine unverbindliche Reiseanfrage schicken und ein kostenloses Beratungsgespräch mit einem Tourlane Reiseexperten vereinbaren.
Ihr Reiseplan – unverbindlich & maßgeschneidert
Entdecken Sie beim Wandern in Kolumbien Schätze der Anden und des Amazonas. Ob versteckte Wasserfälle, die legendäre Ruine der Ciudad Perdida oder atemberaubende Vulkangipfel – wir helfen Ihnen dabei, Ihre ideale und individuelle Kolumbien Wanderreise zusammenzustellen.
Beste Zeit zum Wandern |
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Ciudad Perdida (Verlorene Stadt) Trek | Dezember - März / Juli - August |
Cocora-Tal | Dezember - Februar |
Tayrona Nationalpark | Februar - März |
Páramo de Ocetá | Dezember - Februar |
Puracé-Nationalpark | Juni - Juli |
Los Nevados Nationalpark | Januar - März |
Amazonas-Region | Juli - August |
El Cocuy Nationalpark | Dezember - Januar |