Vom indischen Ozean in die Nationalparks

Alle Informationen zu Kenia als Reiseland

Ihr Urlaub im faszinierenden Kenia

Vielfältige Tierwelten und tropische Strände

Vielfalt und Faszination: In Kenia erwarten Sie türkisfarbene Traumstrände am indischen Ozean, zerklüftete Vulkanlandschaften, weite Steppen, heiße Wüsten und endlose Regenwälder. Und auch die Städte, allen voran die Hauptstadt Nairobi und die Küstenstadt Mombasa zeigen sich mit vielfältigen Gesichtern: Sie sind moderne Metropolen und Schmelztiegel der Kulturen zugleich. Bekannt ist Kenia allerdings vor allem für seine artenreiche Tierwelt. Mehr als 20 Nationalparks, zahlreiche Naturschutzgebiete und sechs Meeresschutzgebiete zählt das Land, das für seine ausgezeichneten Chancen für Tierbeobachtungen aus nächster Nähe bekannt ist. Im größten Nationalpark Kenias, Tsavo-East, befindet sich eine der größten Elefantenpopulationen der Erde. Auch Leoparden, Gazellen, Antilopen, Zebras, Giraffen und Paviane sind dort anzutreffen – und die Löwen von Tsavo-East, deren Männchen sich durch ihre schüttere Mähne auszeichnen. Ein Besuch in Tsavo-East lässt sich hervorragend mit einem Badeurlaub an der Küste des Indischen Ozeans verbinden. Die grüne Seite Kenias zeigt sich beispielsweise im Shimba Hills National Reserve In dem Naturschutzgebiet befindet sich eines der letzten Küstenregenwaldlandschaften der Erde, die sich mit grünen Hügeln, saftigen Wiesen und tosenden Wasserfällen abwechseln. Im Masai Mara Nationalpark bestehen zudem gute Chancen, die Big Five zu beobachten.

Kenia grenzt im Norden an Äthiopien, im Süden befindet sich Tansania, im Westen Uganda, im Osten der Indische Ozean. Mitten durch das Land führt der Äquator, der es buchstäblich in zwei Hälften teilt, klimatisch wie geologisch. Der höchste Berg des Landes – und zugleich der zweithöchste in Afrika – ist der Mount Kenya mit einer Höhe von 5.199 Metern. Die faszinierende Landschaft rund um das Bergmassiv wurde 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt: Zerklüftete Gipfel, Gletscher, Schnee und Eis bilden einen spannenden Kontrast zum Tiefland, in dem auch in den Wintermonaten stets hohe Temperaturen herrschen. Bis auf eine Höhe von 3.200 Metern ist das Areal bewaldet, an den Hängen haben sich durch die starken Regenfälle in der Region dichte Regenwälder gebildet. An der Ostküste am indischen Ozean ist das Klima dagegen von heißen Sommern und milden Wintern geprägt. Selbst zur Regenzeit, die etwa von Februar bis Juni andauert, wird es dort nicht kalt und die traumhaften Sandstrände und das türkisfarbene Meer locken die Urlauber an die Küsten. Einer der schönsten Strände Kenias, Diani Beach, liegt nur wenige Kilometer außerhalb von Mombasa. Lassen Sie sich von Kenia verzaubern und entdecken Sie dieses einzigartige Land in Ostafrika. Unsere Reisespezialisten bei Tourlane arbeiten Hand-in-Hand mit erfahrenen Guides vor Ort, mit denen Sie die Schönheiten des Landes auf Ihrer individuellen Kenia-Reise erkunden können. Stellen Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage.

  • Land: Republik Kenia (Jamhuri ya Kenya)
  • Flagge: Flagge
  • Hauptstadt: Nairobi
  • Währung: Kenia-Schilling (KES)
  • Fläche: 580.367 km²
  • Einwohner: 46.790.758
  • Sprachen: Swahili und Englisch
  • Elektrizität: 240 V / 50Hz
  • Zeitzone: UTC +3
  • Telefonvorwahl: +254

Das ganze Jahr über lohnenswert

Kenias Klima und die beste Reisezeit

Strandsaison
(Dezember bis Februar)

Von Dezember bis Februar ist in Kenia Sommer. Die Temperaturen steigen auf bis zu 35 Grad und mehr, sodass diese Jahreszeit optimal für einen Strandurlaub an den Küsten des Indischen Ozeans ist.

Safarisaison
(Juni bis Oktober)

Jetzt finden die großen Tierwanderungen statt: Die beste Zeit für Pirschfahrten durch Wüsten und Steppen. Zugleich beginnt jetzt die Trockenzeit, sodass sich die Tiere an den wenigen verbleibenden Wasserlöchern sammeln.

Regenzeit
(März bis Juni & November und Dezember)

Kurze, heftige Regenfälle prägen das Klima zur großen und kleinen Regenzeit, vor allem in den Küstenregionen. Straßen können jetzt unpassierbar sein und das Reisen über Land erschweren.

In Kenia ist im Prinzip ganzjährig die optimale Reisezeit. Tierbeobachtungen können in der Regenzeit schwieriger werden. Wenn überall genügend Wasser vorhanden ist, verteilen sich die Tiere auf weite Gebiete – Pirschfahrten werden zur Glückssache. Selbst ein Badeurlaub ist in der Regenzeit jedoch noch möglich. Die Temperaturen bleiben hoch, die Regengüsse sind kurz, können aber heftig werden. Im Landesinneren ist es grundsätzlich trockener. So herrschen etwa in der Hauptstadt Nairobi das ganze Jahr über angenehm milde Temperaturen und es kommen vergleichsweise wenige Niederschläge herunter.

Planen Sie eine Safari, sind vor allem der Juli und August ideal: Jetzt gehen hungrige Raubtiere auf die Jagd und Sie können Augenzeuge spektakulärer Jagden werden.

Im September, dem Höhepunkt der Trockenzeit, bleiben die Herden meist in der Nähe der wenigen Wasserlöcher – der beste Zeitpunkt, große Herden aus nächster Nähe zu beobachten. In Kenia können Sie zudem ganzjährig Zeuge der „Big Migration“ werden, wenn Millionen von Gnus, Zebras, Gazellen und Antilopen von den Ebenen der Serengeti bis in den Masai Mara Nationalpark wandern. Das zieht auch die großen Raubtiere an, die nun beste Jagdbedingungen vorfinden.

Um die große Migration zu beobachten, sind die Monate März bis Juni optimal. Ab März ziehen riesige Tierherden in den Süden der Serengeti und weiter in den Westen. Im Juli überqueren sie den Grumeti Fluss, weiter in den Massai Mara Nationalpark, wo sie die Trockenzeit abwarten – um ab November wieder in Richtung Serengeti zu wandern.

Gazellen in der abendd%c3%a4mmerung im masai mara nationalpark in kenia

Die wichtigsten Einreise- und Sicherheitshinweise

Sicher in Kenia unterwegs

Kenia galt lange Jahre als eines der sichersten Reiseländer Afrikas und erlebte vor allem in den 90er-Jahren einen wahren Touristenboom. Anschläge in den vergangenen Jahren haben dieses positive Bild geschmälert. Allerdings hat das Land seine Sicherheitsvorkehrungen massiv verstärkt, sodass Sie sich prinzipiell im ganzen Land sicher bewegen können. Abzuraten ist jedoch von Reisen in die Grenzregion zu Somalia sowie zum Lamu-Archipel. Auch sollten Sie Demonstrationen und große Menschenansammlungen meiden und in den Städten und über Land Vorsicht walten lassen: Tragen Sie keine Wertsachen sichtbar mit sich und seien Sie wachsam, wenn Sie an Automaten Geld abheben. Vor allem in den Abendstunden besteht vor allem in den touristischen Zentren vermehrt die Gefahr von Überfällen. Bestimmte Gebiete in der Hauptstadt Nairobi, wie die Stadtviertel Eastleigh und Pangani sollten gemieden werden, in den Abendstunden ist auch vom Besuch der Innenstädte von Nairobi und Mombasa abzuraten. Beachten Sie auch, dass die Küstengebiete in Kenia vornehmlich muslimisch geprägt sind und passen Sie Ihre Kleidung daran an. Achtung geboten ist auch beim Umgang mit dem kenianischen Schilling: Die Zerstörung von Geldscheinen steht unter strengen Strafen, da sie ein Porträt des Präsidenten zeigen.

 

Visum und Einreise

Deutsche Staatsangehörige benötigen neben dem gültigen Reisepass ein Visum. Dieses kann bei der kenianischen Botschaft auch elektronisch beantragt werden. Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visadienst Bonn. Dieser nimmt Ihnen die Abwicklung der teilweise komplizierten Formalitäten ab und berechnet nur eine geringe Servicegebühr dafür. Auf der Website des Visadienst Bonn finden Sie alle wissenswerten Informationen zur Beantragung des Visums sowie zu den jeweiligen Kosten. Ihr Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein, zudem benötigen Sie für die Einreise ein Rück- oder Weiterreiseticket. Planen Sie eine Weiterreise, besteht auch die Möglichkeit, ein sogenanntes East-Africa-Visum zu beantragen, das außer für Kenia auch für Uganda und Ruanda gültig ist.

 

Medizin und Gesundheit

Außerhalb der Hauptstadt Nairobi ist die medizinische Versorgung nicht mit der in Europa vergleichbar. Vor allem in ländlichen Gebieten verfügt man weder über hygienische Standards noch technisch vergleichbare Mittel.

In Nairobi selbst finden Sie jedoch eine ähnlich gute Versorgung wie hierzulande vor. Das gilt auch für die Versorgung mit Medikamenten. Dennoch ist zu empfehlen, einen Auslandskrankenschutz abzuschließen, idealerweise mit einer Rückholgarantie. Spezielle Impfungen sind für deutsche Staatsbürger nicht vorgeschrieben. Reisen Sie aus einem Gelbfiebergebiet ein, wird jedoch ein Impfnachweis verlangt. Eine Impfung gegen Gelbfieber ist zwar ebenfalls nicht zwingend, wird jedoch vor allem bei Rundreisen durch Kenia empfohlen.

 

Malaria

In Kenia besteht eine hohe Gefahr, an der von der Anopheles-Mücke übertragenen Malaria Tropica zu erkranken. So besteht vor allem an den Küstenregionen ganzjährig ein hohes Malariarisiko, ebenso im Westen Kenias rund um den Viktoriasee. Nairobi ist dagegen Malariafrei. Unbehandelt verläuft diese meist tödlich. Auch Wochen nach Ihrer Rückkehr kann die Krankheit noch ausbrechen. Es ist daher unbedingt anzuraten, entsprechende Prophylaxe mit sich zu führen und grundsätzlichen Schutz gegen Mücken vorzunehmen: Tragen Sie stets lange, helle Kleidung, verwenden Sie einen Mückenschutz und schlafen in der Nacht unter einem mit Mückenschutz imprägnierten Moskitonetz.

 

Dengue-Fieber und ostafrikanische Schlafkrankheit

An der Küste des Indischen Ozeans kommt es immer wieder zu Fällen des Dengue-Fiebers. Die von tagaktiven Mücken übertragene Krankheit verursacht hohes Fieber, Ausschläge und schwere Gelenkschmerzen. Eine Prophylaxe gibt es derzeit nicht, sodass ein ausreichender Mückenschutz angeraten wird. In einigen Regionen Kenias, darunter in einigen Gebieten des Shimba Hills National Reserve, ist die aggressive Tse-Tse-Fliege beheimatet. Sie überträgt die unbehandelt nahezu immer tödlich verlaufende Schlafkrankheit. Tragen Sie in den Nationalparks daher auch tagsüber immer einen Mückenschutz.

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