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Majestätische Inka-Ruinen und eine Lama vor der atemberaubenden Kulisse von Machu Picchu, Cusco, Peru.
Lebhafte Plaza Mayor mit Kolonialarchitektur und Bergen im Hintergrund, Lima, Peru.
Faszinierende, regenbogenartige Farben der Vinicunca (Rainbow Mountains), Cusco, Peru.

Top 24 Sehenswürdigkeiten in Peru in 2026

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Was gibt es Besonderes in Peru?

Eine Reise nach Peru ist immer ein unvergessliches Erlebnis und es empfiehlt sich Zeit für das Land in Südamerika mitzubringen. Denn Peru bietet eine außergewöhnliche Fülle an sehenswerten Orten. Von dem farbenfrohen Rainbow Mountain Vinicunca, über die orientalisch anmutende Oase Huacachina bis hin zu den geheimnisvollen Nazca-Linien.
Tourlane Reiseexpertin für Südamerika

Maria Del Real

Reiseexperte für Peru

Aktualisiert am 07.05.2026

Reiseexpertin Maria Del Real beim Trekking in Peru
Überblick
  • 1.
    Machu Picchu
  • 2.
    Cusco
  • 3.
    Nazca-Linien
  • 4.
    Oase Huacachina
  • 5.
    Vinicunca (Rainbow Mountain)
  • 6.
    Ballestas-Inseln und Paracas
  • 7.
    Urubamba-Tal
  • 8.
    Sacsayhuamán
  • 9.
    Colca Canyon
  • 10.
    Titicacasee

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Was sind die wichtigsten Highlights von Peru?

Zwischen sagenumwobenen Inkastätten und atemberaubenden Naturkulissen begeistert Peru mit seiner herzlichen Gastfreundschaft der Einheimischen. Neben Outdoor-Highlights wie Machu Picchu, dem Titicacasee und dem Inka-Trail bietet das südamerikanische Land lebendige Städte.

Allen voran die Hauptstadt Lima mit der von Kolonialarchitektur geprägten Altstadt und dem bunten Künstlerviertel Barranco ist eine Reise wert. Aber auch kleinere Orte wie die wunderschöne „weiße Stadt“ Arequipa sollten auf Ihrer Travel-Bucket-Liste stehen. Bei einer Peru Reise tauchen Sie ein in das reiche kulturelle Erbe des Landes und erleben eine unvergessliche Erlebnisreise ins Reich der Inkas.

1. Machu Picchu

Lama vor der alten Inkastadt Machu Picchu in Peru.

Die sagenumwobene Ruinenstadt Machu Picchu liegt hoch in den Anden Perus und zählt seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe und außerdem zu einem der „neuen sieben Weltwundern“.

Von der berühmten Inka-Stätte genießt man einen herrlichen Blick in das Tal des Río Urubamba. Für lange Zeit war Machu Picchu, erbaut im 15. Jahrhundert im Auftrag des Herrschers Pachacútec Yupanqui, unter dicht bewachsener Natur verborgen. Denn erst Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckte der US-amerikanische Forscher Hiram Binghams bei einer Expedition der Yale University die geheimnisvolle Ruinenstätte.

➤ Unser Expertentipp: Planen Sie Ihren Besuch am besten zwischen 9 und 10 Uhr, da es am frühen Morgen häufig noch neblig ist. Zu dieser Zeit genießen Sie eine klarere Sicht und ideales Licht über dem Gelände.

2. Cusco

Statue des Inka Pachacutec auf dem Brunnen und der katholischen Kirche auf der Plaza de Armas, Cusco oder Cuzco Stadt, Peru

Die Stadt Cusco, übersetzt „Nabel der Welt“, war das Zentrum der Inka-Kultur. Die einstige Inka-Hauptstadt ist ein beliebter Ausgangspunkt für Erkundungen in der Umgebung, aber auch Cusco selbst hat viel zu bieten.

Denn in den Straßen und auf den Plätzen der lebendigen Stadt kann man in die peruanische Lebensart eintauchen. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen der Hauptplatz Plaza de Armas, die Kathedrale von Cusco und die Kirche la Compañía de Jesús. Eindrucksvoll ist auch die Kolonialarchitektur, die man in weiten Teilen der Stadt vorfindet.

➤ Unser Expertentipp: Durch die Höhenlage können Sie in Cusco an einem Tag alle vier Jahreszeiten erleben. Nehmen Sie daher immer eine Jacke mit – selbst wenn es tagsüber sehr warm ist, sinken die Temperaturen zum Sonnenuntergang schnell.

3. Nazca-Linien

Nasca Wüste Peru Südamerika

In der Stadt Nazca im Süden Perus, mitten in der Wüste, entdecken Sie die geheimnisvollen Nazca-Linien. Diese aus der Luft sichtbaren Geoglyphen umfassen mehr als 1.500 Darstellungen und erstrecken sich über eine Fläche von rund 500 km². Sie zeigen unterschiedlichste Motive – von Tieren bis hin zu geometrischen Formen. Zu den bekanntesten zählen die Spinne, der Affe und der Kolibri. In der Nähe des Areals befindet sich zudem das Maria-Reiche-Museum, das der deutschen Forscherin gewidmet ist, die ihr Leben der Erforschung der Nazca-Linien gewidmet hat.

➤ Unser Expertentipp: Besuchen Sie die Aquädukte von Cantalloc – spiralförmige Brunnenanlagen, die von der Nazca-Kultur errichtet wurden und noch bis heute funktionieren, und erfahren Sie mehr über die beeindruckenden Bewässerungstechniken dieses Wüstenvolkes.

4. Oase Huacachina

Wunderschöne Oase von Huacachina, umgeben von Sanddünen, Region Ica, Peru

Umgeben von der Sandwüste Perus liegt die malerische Oase Huacachina. Ein grünblauer See, umrahmt von hohen Palmen, Eukalyptus und Akazien, bildet einen wunderschönen Kontrast zu dem feinen, weißen Wüstensand, und entlang des Sees lädt die Promenade zum Flanieren ein.

Das Dorf Huacachina, das wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht wirkt, war in den 40er-Jahren ein beliebter Kurort. Dies rührte insbesondere daher, dass dem Wasser im See heilende Kräfte zugesprochen wurden. Bei einem Besuch in Huacachina kommen auch die kulinarischen Freuden nicht zu kurz. Entlang der Promenade reihen sich Restaurants und Bars aneinander – mit herrlichem Blick auf die Lagune.

➤ Unser Expertentipp: Für Aktivitäten in der Wüste empfehlen sich geschlossene Schuhe. Zur Mittagszeit wird der Sand so heiß, dass offene Schuhe wie Flip-Flops schnell unangenehm oder sogar schmerzhaft werden können.

5. Vinicunca (Rainbow Mountain)

Luftaufnahme des gesamten Regenbogengebirges, Vinicunca, Peru.

Von Cusco zählt ein Ausflug zu dem Berg Vinicunca, auch als Rainbow Mountain bekannt, zu den beliebtesten Aktivitäten. Der Spitzname des Berges ist kein Zufall. Denn mit seiner farbenprächtigen Oberfläche, die linienförmig und parallel zueinander verläuft, erinnert Vinicunca an einen Regenbogen. Zweifellos zählt der Rainbow Mountain zu den ultimativen Fotospots bei einer Reise nach Peru. Die Herkunft der bunten Schicht auf dem Berg stammt von überlagerten Mineralien. Über Jahrmillionen entstand so die farbenprächtige Bergwelt, die vor allem bei Sonnenschein wunderschön leuchtet.

➤ Unser Expertentipp: Nehmen Sie vom Gipfel aus auf dem Abstieg den Weg in das Valle Rojo (Rotes Tal). Mit seiner intensiv roten Färbung ist diese Landschaft genauso beeindruckend wie Vinicunca, aber deutlich weniger besucht.

6. Ballestas-Inseln und Paracas

Insel Ballestas, Nationales Wildschutzgebiet bei Paracas, Peru

Die Inselgruppe Islas Ballestas befindet sich südlich von Lima und ist mit einem Boot zu erreichen. Die Ballestas-Inseln verzeichnen einen außergewöhnlichen Artenreichtum und werden daher auch „Galapagos der Armen“ bezeichnet.

Zahlreiche Vögel sind hier heimisch. Daneben Seelöwen, Pelikane und Pinguine. Außerdem kann man während der Überfahrt oder von der Küste aus oft Delfine erspähen. Etwa auf Höhe der Inseln liegt auf dem Festland Paracas das Reserva Nacional de Paracas, das sich gut mit einem Ausflug auf die Ballestas-Inseln verbinden lässt. In dem Naturreservat herrscht ebenfalls eine Vielfalt an Wildtieren.

➤ Unser Expertentipp: Die Tickets für Bootstouren beinhalten in der Regel weder die Hafengebühr noch den Eintritt in das Reservat. Beides zahlen Sie direkt vor dem Boarding am Anleger. Halten Sie dafür am besten Bargeld bereit.

7. Urubamba-Tal

Inka-Terrassen in Pisac, Teil eines peruanisches Dorf im Heiligen Tal in Peru

Das Urubamba-Tal, auch als das Heilige Tal der Inkas bekannt, befindet sich zwischen den beiden Inka-Stätten Pisac und Ollantaytambo. Durch das Tal windet sich der Fluss Urubamba, umgeben von einer eindrucksvollen Naturkulisse.

Schon zu Zeiten der Inkas war das Tal wegen seiner Fruchtbarkeit und des milden Mikroklimas wichtig für die Versorgung. Zahlreiche Inka-Stätten sind hier zu finden, wobei die Pisac-Ruinen die bedeutendsten sind. Daneben kann man in dem Tal in die peruanische Kultur eintauchen, über den sonntäglichen Markt in Pisac schlendern und die Festung von Ollantaytambo besichtigen.

➤ Unser Expertentipp: Wenn möglich, vermeiden Sie die Regenzeit von Dezember bis März. In dieser Zeit führt der Fluss oft viel Wasser und wird stark sowie trüb. Einige Aktivitäten wie Wanderungen oder Rafting sind dann nur eingeschränkt möglich.

8. Sacsayhuamán

Horizontale Ansicht des Sacsayhuam, Steinmauern, in der Abenddämmerung an einem stürmischen Tag, in der Nähe von Cuzco, Peru

Etwa drei Kilometer oberhalb des Stadtzentrums von Cusco entfernt findet man die Sacsayhuamán-Ruinen. Hierbei handelte es sich entweder um eine Festung oder um eine Tempelanlage der Inka.

Während der spanischen Eroberung wurde die Anlage zum Teil verwüstet, sie ist jedoch dennoch bis heute erstaunlich gut erhalten und vermag es, eine Vorstellung über die Inkazeit zu geben. Erbaut wurde die Stätte innerhalb von 70 Jahren in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Mehr als 20.000 Menschen sollen an der Errichtung gearbeitet haben.

➤ Unser Expertentipp: Wenn Sie die größten Besucherströme vermeiden möchten, planen Sie Ihren Besuch am besten zwischen 12 und 13:30 Uhr. Zu dieser Zeit sind die meisten Gruppen bereits weitergezogen oder noch nicht angekommen – ideal für eine ruhigere Besichtigung.

9. Colca Canyon

Panoramablick in die tiefe Colca-Schlucht, Peru

Im Süden Perus, bei Chivay, windet sich der Fluss Colca durch eine bizarre Felslandschaft. An einigen Stellen messen die Felswände 3.300 Meter. Damit ist der Colca-Canyon eine der tiefsten Schluchten der Erde.

Bei einer Erkundung der faszinierenden Landschaft kann man Höhlen mit Felsmalereien besichtigen. Daneben laden heiße Quellen in der Vulkanregion zum Baden und Entspannen ein. Mit etwas Glück kann man bei einer Reise ins Colca-Tal außerdem die majestätischen Anden-Kondore erspähen, die über dem Canyon in den Lüften kreisen.

➤ Unser Expertentipp: Bevorzugen Sie einen Besuch der Thermalquellen von Yanque. Sie liegen direkt am Fluss, sind günstiger als die Quellen von La Calera, ursprünglicher und werden überwiegend von Einheimischen besucht.

10. Titicacasee

Blick auf den Titicacasee von den Anhöhen des Dorfes Llachòn in Peru

Mit einer beeindruckenden Größe von 8.288 Quadratkilometern ist der Titicacasee der größte Süßwassersee Südamerikas. Daneben ist der in der Altiplano-Hochebene gelegene See das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Welt.

Zwei Länder teilen sich das Gewässer. Während der westliche Teil des Sees zu Peru gehört, zählt der östliche Bereich zu Bolivien. Der Titicacasee und die Umgebung sind von einem außergewöhnlichen Artenreichtum geprägt. Außerdem ist die Wasserlandschaft bekannt für die schwimmenden Inseln, auf denen einst die Ethnie Urus lebte, die seit 1958 als ausgestorben gilt. Heute wird die Kultur von deren Nachfahren fortgeführt.

➤ Unser Expertentipp: Wir empfehlen Ihnen, eine Nacht auf der Insel Amantaní zu verbringen und zum Sonnenuntergang zu den Tempeln Pachatata oder Pachamama hinaufzusteigen – für unvergessliche Ausblicke.

11. Salcantay

Touristin sitzt auf einem Stein auf einem Felsen eines hohen Hügels und bewundert die Schönheit der Umgebung während einer Wanderung in Salkantay

Gelegen in der Region Cusco, ist der Salcantay, mit einer Höhe von 6.264 Metern, einer der höchsten Berge der peruanischen Anden. Sein Name leitet sich von „salka, quechua“ für „wild, unzivilisiert“ ab. Somit bedeutet Salcantay so viel wie „wilder Berg“.

Die Inka glaubten, der Berg habe Einfluss auf die Vegetation, die Tierwelt und das Wetter der Region, und auch heute wird die Berggottheit des Salcantay von der Bevölkerung verehrt. Durch den Klimawandel schmilzt der einst mächtige Gletscher des Salcantays immer weiter und man kann wöchentlich Rückgänge beobachten.

➤ Unser Expertentipp: Nehmen Sie für Ihren Aufenthalt Wasserreinigungstabletten mit. So können Sie Ihre Trinkflasche problemlos an Gebirgsbächen auffüllen und die oft sehr hohen Preise für abgefülltes Wasser vor Ort vermeiden.

12. Amazonasgebiet

Spiegelung eines Sonnenuntergangs an einer Lagune im Amazonas-Regenwaldbecken, Yasuni-Nationalpark.

Das Amazonasgebiet von Peru bietet eine kontrastreiche Abwechslung zu dem Andenhochland. In den peruanischen Anden entspringen die Quellflüsse des Amazonas. Von hier bildet er ein riesiges Flusssystem und erstreckt sich über neun südamerikanische Staaten, bevor er in den Atlantischen Ozean mündet.

Gute Anlaufstellen für Erkundungen im peruanischen Amazonasgebiet sind die Städte Iquitos und Puerto Maldonado. Von hier kann man für Wanderungen durch den dichten Dschungel aufbrechen. Daneben kann man Bootsausflüge unternehmen oder bei einer Canopy-Tour den Regenwald aus einer neuen Perspektive erleben.

➤ Unser Expertentipp: Wählen Sie nach Möglichkeit eine Lodge etwas außerhalb der Stadt. Je tiefer Sie in den Dschungel vordringen, desto größer sind Ihre Chancen, Tiere wie Jaguare, Anakondas oder Affen zu beobachten.

13. Moray

Moray, Inka-Versuchsfelder in den peruanischen Anden bei Cuzco, Peru. Südamerika.

Etwa 3.500 Meter über dem Meeresspiegel liegt die Inka-Anlage Moray. Dabei handelt es sich um ein Kalkstein-Plateau, das aus mehreren Terrassen besteht und sich erhöht über dem Tal Valle Sagrado des Río Urubamba befindet.

Allem Anschein nach diente Moray als eine Art landwirtschaftliches Forschungszentrum der Inkakultur. Durch die terrassenförmige Anordnung ergab sich für jede der Ebenen ein anderes Mikroklima. Auch die Wasserversorgung der Anlage kann man bei einem Besuch der archäologischen Stätte klar erkennen. Jedes Jahr am ersten Sonntag im August findet in Moray das Fest Wata Qallariy statt, bei dem der Beginn des landwirtschaftlichen Jahres gefeiert wird.

➤ Unser Expertentipp: Nehmen Sie am besten ein Tuch und eine Sonnenbrille mit, um sich vor dem Wind und dem feinen Staub zu schützen. Da es in dieser Höhe kaum Schatten gibt, sollten Sie außerdem an Sonnenschutz denken.

14. Choquequirao

Choquequirao verlorenen Ruinen, abgelegen, spektakulär die Inka-Ruinen in der Nähe von Cuzco, Peru

Die Ruinenstadt Choquequirao befindet sich auf mehr als 3.000 Höhenmetern an den Ausläufern der Salcantay-Gebirgskette. Die Inka-Stätte ist nur teilweise ausgegraben und wird aufgrund von Ähnlichkeiten in Sachen Aufbau und Architektur auch als die „Schwester Machu Picchus“ bezeichnet und ist ebenfalls in der für die Inka typischen terrassenförmigen Bauweise angelegt.

Erbaut wurde Choquequirao vermutlich im 15. Jahrhundert während der Herrschaft des Inkas Pachacútec. Viele der Gebäude sind erstaunlich gut erhalten und die schneebedeckten Gipfel, die die Anlage umgeben, bieten eine eindrucksvolle Kulisse.

➤ Unser Expertentipp: Verpassen Sie nicht den Mirador von Paqchayoc – einen beeindruckenden Aussichtspunkt mit Blick auf die Wasserfälle, die einst die Stadt versorgten.

15. Sillustani

Sillustani ist eine vorinkanische Begräbnisstätte am Ufer des Umayo-Sees in der Nähe von Puno in Peru

In der Nähe des Titicacasees in der Provinz Puno befindet sich die geheimnisvolle Grabstätte Sillustani. Die Geschichte der turmartigen (chullpas) und bis zu 12 Meter hohen Bauwerke reicht bis in das 6. Jahrhundert zurück. Errichtet wurden sie von der Colla-Kultur.

Die Verehrung der Toten war ein wichtiger Bestandteil der Aymara-Kultur. Hier in Sillustani wurden Familien, vermutlich beschränkt auf den Adel, mit Lebensmitteln und persönlichen Gegenständen begraben. Auch die Natur um die Grabtürme ist sehenswert, denn Sillustani liegt unmittelbar am Ufer des Umayo-Sees.

➤ Unser Expertentipp: Verpassen Sie nicht den Besuch des kleinen Museums vor Ort. Dort können Sie Mumien und Artefakte sehen, die direkt am Fundort entdeckt wurden. So erhalten Sie zudem ein besseres Verständnis für die Bedeutung dieses Ortes im Zusammenhang mit den Lebenszyklen.

16. Nationalpark Manú

Wasserschweinfamilie am Ufer des Amazonas-Regenwaldes im Manu-Nationalpark, Peru

Im Amazonasgebiet nordöstlich von Cusco liegt der Nationalpark Manú. Er zählt zum UNESCO-Weltnaturerbe und zeugt von einer außergewöhnlichen Biodiversität, die den Besuch besonders spannend macht. Die Vegetation reicht von saftig-grünen Regenwäldern bis zu steppenartigem Andenhochland.

Auf knapp 19.000 Quadratkilometern erstreckt sich der Park, durch den sich der Rio Mané schlängelt. Neben Blauaras und ca. 1.000 anderen, unterschiedlichen Vogelarten sind in dem Nationalpark Wollaffen, Riesenfischottern, Spinnenaffen, Jaguare und Tapire heimisch. Daneben leben im Nationalpark Manú indigene Völker, die ihr traditionelles Leben bewahren.

➤ Unser Expertentipp: Wenn möglich, entscheiden Sie sich für einen Besuch der sogenannten „Reserved Zone“, die nur mit autorisierten Agenturen zugänglich ist. Die Kosten sind zwar höher als in den freizugänglichen Bereichen, dafür erleben Sie dort eine deutlich größere Artenvielfalt.

17. Lima

Luftaufnahme des San-Martin-Platzes in Lima, Peru

Lima, die Hauptstadt Perus, liegt zwischen der Küste des Pazifiks und den Ausläufern der Anden. Bei einem Streifzug durch das historische Zentrum tauchen Sie ganz nebenbei in die koloniale Vergangenheit des Landes ein.

Viele der prachtvollen Gebäude in der Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, stammen aus dem 16. Jahrhundert. Doch auch andere Viertel Perus sprühen nur so vor Kunst und Kultur. Bei einem Lima-Urlaub sollten Sie keinesfalls den Plaza de Armas, das Zentrum der Stadt, die Kathedrale von Lima und das lebendige Künstlerviertel Barranco verpassen.

➤ Unser Expertentipp: Entdecken Sie die sogenannten „Huariques“ – einfache Nachbarschaftsrestaurants mit authentischer und köstlicher Küche. Wählen Sie am besten Lokale mit einer Warteschlange zur Mittagszeit und probieren Sie Spezialitäten wie Lomo Saltado zu unschlagbaren Preisen.

18. Salinas de Maras

Altterrassen im Andengebirge Peru, Maras.

Salzterrassen, so weit das Auge reicht, liegen eingebettet im Valle Sagrado. Die Salinas de Maras sind die höchstgelegene Salzfarm der Welt. Mehrere 1.000 Salzbecken leuchten in grellem Weiß, was einen faszinierenden Kontrast zu der dunkelgrünen Berglandschaft darstellt.

Man geht davon aus, dass die Salzterrassen bereits vor der Inkazeit entstanden sind. Seitdem wird in Maras Salz durch Verdampfen von salzhaltigem Wasser aus einem unterirdischen Bach gewonnen. Das salzhaltige Wasser entspringt an einer Quelle, einem natürlichen Abfluss des unterirdischen Baches. Das sogenannte Gold der Inkas dient auch heute als Einnahmequelle der Salzbauern von Maras.

➤ Unser Expertentipp: Entdecken Sie am Ausgang des Geländes die kleinen Läden der Dorfbewohner und nehmen Sie etwas rosa Salz aus Maras mit nach Hause – mineralreich und von Hand von den Einheimischen gewonnen.

19. Trujillo

Hauptplatz (Plaza de Armas) und Kathedrale - Trujillo, Peru

Trujillo wird auch als die Kulturhauptstadt von Peru bezeichnet. Den Namen brachte der mehr als 300.000 Einwohner zählenden Stadt ihre zahlreichen, prächtigen Gebäude aus der Kolonialzeit ein.

Trujillo liegt im Norden des Landes, nahe des Pazifiks, und hat wie keine andere peruanische Stadt so viele Dichter und Denker hervorgebracht. Neben der beeindruckenden Kolonialarchitektur, die man in Trujillo bestaunen kann, lohnt auch ein Ausflug zu der archäologischen Ausgrabungsstätte Chan, einst Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches. Die Lehmstadt ist verziert mit geometrischen Mustern sowie Tier- und Naturmotiven.

➤ Unser Expertentipp: Etwa eine Stunde von Trujillo entfernt erwartet Sie das archäologische Museum El Brujo – eines der modernsten und faszinierendsten des Landes. Hier können Sie unter anderem die „Señora de Cao“ sehen, eine tätowierte Frauenmumie, die einst die Moche-Kultur anführte.

20. Chiclayo

Typisches Fischerboot Caballitos am Strand von Pimentel, Chiclayo, Peru

Reist man etwa 200 Kilometer von Trujillo die Pazifikküste entlang Richtung Norden, erreicht man die Stadt Chiclayo. Die Stadt trägt zahlreiche Beinamen, darunter „Stadt der Freundschaft“ und „Perle des Nordens“.

Außerdem wird Chiclayo als das „bessere Lima“ bezeichnet, da die Stadt zwar weniger groß ist, dafür aber auch weniger überfüllt ist. Dennoch begeistert Chiclayo mit einem lebendigen Zentrum und zahlreichen Restaurants und Ausgehmöglichkeiten. Daneben bietet die Umgebung einige historische Schätze, wie zum Beispiel die ältesten Wandmalereien, die man bis dato in Süd- wie Nordamerika gefunden hat.

➤ Unser Expertentipp: Die lokale Küche gilt als eine der würzigsten des Landes. Wenn Sie empfindlich auf Schärfe reagieren, geben Sie im Restaurant am besten Bescheid, denn die regionale Chili-Sorte „Loche“ ist in vielen Gerichten fester Bestandteil.

21. Cordillera Blanca

Naturlandschaft im Paron-See mit wunderschönem türkisblauem Wasser, Cordillera Blanca, peruanische Berge, Südamerika

Die Gebirgskette Cordillera Blanca befindet sich in den nördlichen Anden. Sie erstreckt sich über eine eindrucksvolle Länge von 180 Kilometern und zählt mehr als 50 über 5.700 Meter hohe Berge. Damit ist die Cordillera Blanca die höchste Gebirgskette des amerikanischen Kontinents und die zweithöchste der Erde.

Inmitten der majestätischen Kulisse der schneebedeckten Gipfel schlängeln sich traumhafte Wanderpfade. Nicht umsonst gilt die Bergkette als ein Paradies für Trekking-Fans. Ausgangspunkt für Wanderungen ist meist die Stadt Huaraz, am südwestlichen Rand der Cordillera Blanca.

➤ Unser Expertentipp: Südlich von Huaraz lohnt sich ein Besuch von Hatun Machay, einer beeindruckenden Steinlandschaft und einem weltweit bekannten Klettergebiet. Auch ohne Kletterambitionen erwartet Sie hier ein spektakulärer Aussichtspunkt, der noch wenig besucht ist.

22. Arequipa

Stadtbild von Arequipa mit der katholischen Kathedrale und dem Hauptplatz Plaza de Armas in den Anden von Peru.

Die „weiße Stadt“ Arequipa liegt auf einer Höhe von mehr als 2.000 Metern in den Anden, umgeben von einer eindrucksvollen Kulisse. Neben kleinen Buchten und Stränden ragen hier auch schneebedeckte Gipfel und Vulkane gen Himmel.

Den Beinamen „weiße Stadt“ trägt Arequipa aufgrund der vielen aus hellem, vulkanischem Tuffstein erbauten Gebäude. Bei einem Spaziergang durch das historische Zentrum, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, entdeckt man zahlreiche Kolonialbauten. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Arequipas zählen der Plaza de Armas, die gewaltige Kathedrale und das Kloster Santa Catalina.

➤ Unser Expertentipp: Probieren Sie die Spezialität „Queso Helado“, ein handgemachtes Eis mit Zimt und Kokosnuss. Auf der Plaza de Armas finden Sie zahlreiche Verkäufer mit ihren traditionellen Holzbehältern.

23. Chachapoyas

Ruinen von Kuelap, der Festung der Chachapoyas, Departamento Amazonas, Peru

Chachapoyas ist eine Stadt im Norden Perus und die Hauptstadt der Region Amazonas. Sie begeistert mit ihrer kolonialen Architektur und den typischen weißen Balkonen aus dieser Zeit. Gleichzeitig ist sie ein idealer Ausgangspunkt, um die umliegende Natur zu erkunden.

Entdecken Sie die präinkaische Festungsstadt Kuélap, die auf rund 3.000 Metern Höhe thront, oder besuchen Sie den beeindruckenden Gocta-Wasserfall, einen der höchsten der Welt. Für eine genussvolle Pause bietet sich außerdem die regionale Spezialität „Leche-Likör“ an – perfekt, um sich nach einem Tag in den Anden aufzuwärmen.

➤ Unser Expertentipp: Der Kaffee aus dieser Region gilt als einer der besten Perus. Probieren Sie ihn zum Beispiel im Café Fusiones, wo lokal bezogene Bohnen direkt vor Ort geröstet werden.

24. Millpu

Natürliche Pools von Millpu in Huancaraylla. Türkisfarbene Lagunen bei Ayacucho, Reiseziel in Peru

Der Berg Millpu liegt in der Region Lima in den Anden. Neben seinem etwa 5.238 Meter hohen Gipfel ist Millpu vor allem für seine beeindruckenden türkisfarbenen Lagunen bekannt. In einem Canyon finden Sie rund zwanzig natürliche Terrassenbecken, die vom Kalkstein geformt wurden.

Wenn Sie dem Flusslauf weiter folgen, entdecken Sie zudem die Wasserfälle, die diese einzigartigen Becken speisen. Auch wenn die leuchtend türkise Farbe zum Baden einlädt, stammt das Wasser direkt aus den Gletschern und hat lediglich eine Temperatur von etwa 5 bis 10 °C.

➤ Unser Expertentipp: Planen Sie Ihren Besuch idealerweise zwischen Mai und September während der Trockenzeit. In der Regenzeit (Januar bis März) kann das Wasser seine intensive türkise Färbung verlieren.

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11 Stationen

Ab 4.200 € p.P.

Der Hauptplatz der Inka-Ruine Machu Picchu mit dem Gipfel des Huayna Picchu im Hintergrund in der Nähe von Cusco Peru.
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10 Tage

7 Stationen

Ab 2.170 € p.P.

Wanderer blickt auf die Inka-Ruinen von Machu Picchu mit imposanten Bergketten im Hintergrund. Cusco, Peru.
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Ab 2.560 € p.P.

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11 Stationen

Ab 3.110 € p.P.

Seelöwe ruht auf Lavastein bei Sonnenuntergang. Puerto Ayora, Galápagos, Ecuador.
Seelöwen auf weißem Sandstrand mit türkisfarbenem Wasser. San Cristóbal, Galápagos, Ecuador.
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Ab 3.245 € p.P.

Frau sitzt an einem türkisfarbenen Bergsee mit schneebedeckten Gipfeln. Salcantay, Cusco, Peru.
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Ab 3.440 € p.P.

Frau sitzt an einem türkisfarbenen Bergsee mit schneebedeckten Gipfeln. Salcantay, Cusco, Peru.
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Ab 3.440 € p.P.

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Ab 4.460 € p.P.

Terrassenförmige Inka-Ruinen von Moray, umgeben von grünen Hügeln. Moray, Cusco, Peru.
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Unvergessliche Südamerika-Rundreise: Peru, Bolivien, Chile, Argentinien & Brasilien
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